Peter Becker-Preis
Zur Unterstützung zur Umsetzung von
Friedensforschung in praktische Projekte wird seit 2005 alle zwei Jahre
der Peter Becker-Preis verliehen. Dotiert mit 10.000 Euro handelt es
sich hierbei um den höchsten Preis für Friedens- und Konfliktforschung
in Deutschland. Gestiftet wird der Preis von dem Marburger Anwalt Peter
Becker, der außerdem Sprecher der internationalen Organisation "Anwälte
gegen nukleare Bewaffnung" ist. Mit dem Preis sollen herausragende
Arbeiten und Projekte gefördert werden, die einen bedeutsamen Beitrag
zur Friedensförderung leisten. Lesen Sie mehr in der Satzung des Peter-Becker-Preises.
Peter Becker-Preis 2012
Auch in diesem Jahr wird der Peter Becker-Preis wieder an Arbeiten oder Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung, den Verlauf und die Bearbeitung von Konflikten vorantreiben und eine praktische Umsetzung im Sinne der Konfliktregelung ermöglichen bzw. durchführen, vergeben.
Die Ausschreibungen in deutscher, sowie in englischer Sprache finden Sie hier.
Peter Becker-Preis 2010
Am 6. Mai 2011 feierte das Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg (ZfK) in der Alten Aula (Reitgasse, Nähe Rathaus/Marktplatz) sein zehnjähriges Jubiläum. Am selben Tag wurde überdies zum vierten Mal der Peter Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung verliehen.
Geehrt wurden Prof. Dr. Gavi Salomon von der Universität Haifa (Israel) für sein Lebenswerk als Friedenspädagoge sowie das Minds of Peace Experiment und Dr. Sapir Handelman (Wayne State University, Detroit, USA), schließlich das Day Care Center for Arab and Jewish Children at Risk in Jaffa (Israel).
Die Laudatio hielt Uli Jäger, Geschäftsführer des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Das Netzwerk "Peace counts", Träger des Peter Becker-Preises 2008, zeigte neue Exponate der Wanderausstellung „Peace counts – die Erfolge der Friedensmacher“.
Das Programm der Festveranstaltung können Sie hier herunterladen.
- Die Laudatio von Uli Jäger finden Sie hier.
- Die Präsentation des Preisträgers Prof. Dr. Gavriel Salomon finden Sie hier.
- Die Präsentation von Dr. Sapir Handelman finden Sie hier.
- Die Präsentation von Lana Sirri vom Day Care Center for Arab and Jewish Children at Risk in Jaffa finden Sie hier.
Presseberichte zur Veranstaltung finden Sie unter nachfolgenden Links:
Frühere Preisträger
2008: "Peace Counts on Tour"
Preisträger war das Projekt "Peace Counts on Tour" (Link zum Internetauftritt des Projekts), das vom Institut für Friedenspädagogik Tübingen und dem Journalistennetzwerk „Peace Counts Project“ getragen wird. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Wahrnehmung für Ursachen und Eskalationsverläufe von gewaltsamen Auseinandersetzungen in Konflikt- und Krisensituationen zu erweitern. So soll Friedens- und Konfliktfähigkeit gefördert und ein Blick für neue Lösungs- und Handlungsansätze geschärft werden. schärfen. Das Projekt verknüpft Erkenntnisse aus der Friedens- und Konfliktforschung mit moderner Friedenspädagogik und konstruktivem Journalismus. Hier finden Sie den offiziellen Pressebericht der Universität zur diesjährigen Preisverleihung.
Die Preisverleihung fand am 29. Mai 2009 in der Alten Aula der Universität statt (Programm der Veranstaltung). Die Laudatio für die Preisträger hielt der renommierte Friedensforscher Prof. Dr. h.c. Senghaas. Anschließend wurde in einem Round Table mit Medienvertretern über die Darstellung von Frieden in den Medien diskutiert.2006: Prof. Dr. Herbert Wulf
Neben Herbert Wulfs Lebenswerk galt der Jury vor allem das jüngste Buch des Friedensforschers und Experten für Sicherheitspolitik als preiswürdig. In seinem 2005 veröffentlichtem Werk "Internationalisierung und Privatisierung von Krieg und Frieden" stellt er die demokratische Kontrolle über die Streitkräfte durch Privatisierung und Internationalisierung weltweiter Militäreinsätze in Frage. Weitere Informationen zum Preisträger und der Verleihung finden Sie im offiziellen Pressebericht der Universität.
2004: Dr. Ulrich Schneckener
Für sein 2002 erschienenes Buch "Auswege aus dem Bürgerkrieg" erhielt der Politikwissenschaftler Dr. Ulrich Schneckener den Peter-Becker Preis. In seinem Buch setzt er sich mit vergangenen und aktuellen ethnischen Konflikten in Europa auseinander, stellt mögliche Lösungsmodelle vor und diskutiert ihre Anwendbarkeit auf die jweiligen spezifischen Konflikte. Gerade dieser Praxisbezug hat die Jury beeindruckt.
Den Nachwuchspreis erhielten die Ägypter Dr. Simon Mason und der Äthiopier Dr. Yakob Arsano, die in einer Forschungsarbeit am Beispiel der Probleme um die Wasserverteilung am oberen Nil praktische Vorschläge zur Konfliktregelung vorstellen. Informationen zur Preisverleihung finden Sie im Bericht des Unijournals.
Hier finden Sie einen
Pressebericht zu der Verleihung 2005.

