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28.02.2013

Vorträge zur Kunst und politischen Situation des indigenen Kanada

Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien und das Museum für Kunst und Kulturgeschichte laden zu zwei Vorträgen ein

Indigenes Kanada: Kunst und politische Situation

Zeit: Dienstag, 12.03.2013 18:00 h - 20:00 h

Ort: Kanada-Saal der Universitätsbibliothek, Wilhelm-Röpke-Str. 6 D

Referent/Beteiligte:

Prof. Dr. Carmen Robertson (University of Regina, Kanada), Prof. Dr. Mark Anderson (University of Regina, Kanada)

 

18 Uhr

Prof. Dr. Carmen Robertson (University of Regina): 

Visual Narratives of Norval Morrisseau

Dr. Carmen Robertson lehrt „Indigene Kunstgeschichte“ im Department of Visual Arts der University of Regina, Hauptstadt der kanadischen Prairie-Provinz Saskatchewan. Ihr Vortrag wird Ergebnisse ihrer aktuellen Forschungsarbeit zum Werk des indigenen kanadischen Künstlers Norval Morrisseau (1932-2007) vorstellen. Sie beleuchtet dabei vor allem die außergewöhnliche Art der Bilderzählung im Werk Morrisseaus, der in den 1960er Jahren die kanadische Kunstwelt durch seine synkretistische Bildsprache und seine Selbstdarstellung als schamanistischer Künstler überraschte. Er war damit einer der ersten indigenen Künstler Kanadas, der als zeitgenössischer Künstler Anerkennung und Erfolg fand. Sein Werk wurde 2006 in einer großen Retrospektive in der kanadischen Nationalgalerie in Ottawa geehrt.

 

19 Uhr

Prof. Dr. Mark Cronlund Anderson (University of Regina):

Re(a)d All Over. How the Mass Media Has Imagined Natives in Canada

Den zweiten Vortrag des Abends hält der Historiker Dr. Mark Anderson, der an der University of Regina Geschichte Lateinamerikas lehrt. Sein Vortrag über die Darstellung indigener Themen und ProtagonistInnen in den Massenmedien Kanadas von der Staatsgründung 1867 bis heute, basiert auf einem Forschungsprojekt mit Dr. Carmen Robertson. Die daraus hervorgegangene Publikation „Seeing Red. A History of Natives in Canadian Newspapers“ (2011) wurde mit drei Saskatchewan Book-Awards ausgezeichnet und fand nationales und internationales Interesse. Anderson geht es insbesondere um die Sichtbarmachung einer kolonialen Rhetorik, welche die Zuweisung von Unterlegenheit und kultureller Zurückgebliebenheit bis in die Gegenwart fortschreibt.

 

 

 

Veranstalter:

Marburger Zentrum für Kanada-Studien, Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität


Kontakt

Martin Kuester
Tel.: 282 4762
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 05.03.2013 · Prof. Dr. Martin Kuester

 
 
Marburger Zentrum für Kanada-Studien

Marburger Zentrum für Kanada-Studien, Wilhelm-Röpke-Straße 6D, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-24762, Fax 06421/28-24516, E-Mail: kuesterm@staff.uni-marburg.de

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