Direkt zum Inhalt
 
 
banner_Seniorenstudium
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Studium » Informationen Seniorenstudium » Lehr- und Lernformen
  • Print this page
  • create PDF file

 

Vorlesungen und Seminare stellen den größten Teil der Lehrveranstaltungen dar und sind die mit Abstand am meisten belegte Veranstaltungsform im Gasthörerstudium. Die Vorlesung dient vor allem der zusammenhängenden Darstellung und Vermittlung von wissenschaftlichem oder künstlerischem Grund- und Spezialwissen und von methodischen Kenntnissen. Die Vorlesung erfüllt eine zentrale Funktion; sie stellt Ereignisse, Strukturen und Wirkungszusammenhänge eines Sachgebiets zusammenfassend dar und vermittelt allgemeines Orientierungswissen, insbesondere in der Form von Einführungsvorlesungen. In Seminaren werden fachspezifische Themen von den Studierenden eigenständig bearbeitet. Hierbei sollen die im Seminar erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse sowie Arbeitstechniken in selbständiger wissenschaftlicher Arbeit angewendet werden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erarbeiten dafür selbständig längere Beiträge (Referate, Hausarbeiten) und tragen die gewonnenen Erkenntnisse in den Seminarveranstaltungen vor und stellen sie zur Diskussion. Für das die Vorlesungen und Seminare ergänzende Selbststudium hält die Universitätsbibliothek die notwendige Literatur bereit.

Vorlesungen und Seminare sind jedoch nicht die einzigen Lehr- und Lernformen. Durch den gewachsenen Facettenreichtum an Lehr- und Lernzielen sind auch die Lehr- und Lernformen variantenreicher als noch vor einigen Jahren. Hinzu kommen die neuen Möglichkeiten, welche der Einsatz Neuer Medien bietet. So „hören“ Studierende zwar weiterhin „Vorlesungen“, und sie „belegen Seminare“, wie es früher üblich war. Sie kommunizieren aber auch mit ihren Lehrenden über E-Mail, studieren auf Lernplattformen im Internet und simulieren durch Projektarbeit im Team Situationen des heutigen Berufslebens. Das Vorlesungsverzeichnis der Universität sieht über 100 Lehrveranstaltungsvarianten von Arbeitsgruppen und Demonstrationen über Empirische Praktika, Geländearbeit, Moot Courts, Proseminare mit Übungen bis hin zu verschiedenen Vorlesungen vor. Die Formen der universitären Lehre und des Studiums unterliegen zudem einer anhaltenden Herausforderung durch das innereuropäische Bestreben nach Vergleichbarkeit von universitären Hochschulabschlüssen und nach gemeinsamem Bestehen in der Wissensgesellschaft. Die Lehrplanung von Aarhus bis Zürich richtet sich heute nicht nur an der Frage aus, welches Wissen Studierende erwerben und welche Forschungsfragen sie kennen sollen; von zunehmender Bedeutung ist die Frage, an welchen aktuellen Erfordernissen der Wissensgesellschaft sich die Kompetenzen, die Studierende durch ihr Studium erwerben, messen lassen müssen.

Zuletzt aktualisiert: 04.10.2011 · Anke Brugmann

 
 
Philipps-Universität Marburg

Seniorenstudium, Biegenstraße 10, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-26146, Fax +49 6421/28-26037, E-Mail: dezernat3@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/studium/seniorenstudium/lehrundlernformen

Impressum | Datenschutz