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Überblick

Die Zusatzqualifikation im Privaten Baurecht

Soviel gebaut wird, soviel wird auch gestritten! Das private Baurecht macht allein 90% der vor deutschen Gerichten verhandelten Werkverträge bzw. ca. 10% aller bei Landgerichten anhängigen Verfahren aus und ist damit eine überaus praxisrelevante Materie. An den juristischen Fakultäten wird dieses wichtige Rechtsgebiet gleichwohl kaum gelehrt. Aus der Praxis heraus wurde deshalb die Zusatzqualifikation Privates Baurecht an der Philipps-Universität Marburg initiiert, um den dringend benötigten Nachwuchs für bau- und immobilienrechtlich spezialisierte Kanzleien und Unternehmen aus der Bauwirtschaft auszubilden. Das Angebot richtet sich insbesondere sowohl an Studierende als auch an Absolventen und Doktoranden der Rechtswissenschaften.

Die Veranstaltungen beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit den praxisrelevanten Problemen des privaten Baurechts unter Berücksichtigung des Architekten-, Ingenieur- und Projektsteuerungsrecht sowie des Vergaberechts, wobei auch auf die internationalen Bezüge dieser Bereiche eingegangen wird. Der Fachbereich möchte mit dem Zertifikat die Berufseinstiegschancen der Studierenden in diesem attraktiven Bereich verbessern. Die auf drei Semester angelegten Veranstaltungen im Umfang von ca. 70 Doppelstunden können parallel zum Jurastudium besucht werden, richten sich aber auch an Referendare.

Ermöglicht wird diese Zusatzqualifikation durch den Verein zur Förderung von Forschung und Lehre im privaten Baurecht an der Philipps-Universität in Marburg e.V. sowie die fachliche Zusammenarbeit mit dem Institut für Baurecht Freiburg im Breisgau e.V. und dem Netzwerk Bauanwälte.

**VORLESUNGEN UND CORONAVIRUS**

Auf Grund des Coronavirus ist es derzeit nicht möglich die Vorlesungen als Präsenzveranstaltung anzubieten.

Die Veranstaltungen finden aber dennoch in einem interaktiven Online-Meeting zu den geplanten Zeiten statt.

Für die entsprechenden Zugangs-Links, wenden Sie sich bitte an:

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