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Tagungen & Workshops

Tagungen sind ein wichtiger Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit, Kommunikation und Kooperation. Untenstehend finden Sie eine Auswahl von Veranstaltungen:

04.-06.04.2024

DFG-Netzwerk "Wort-Wirkung-Wunder. Sprache und Macht in der Vormoderne zwischen Religion, Magie und Medizin"
1. Arbeitstreffen

Projektleitung: Prof. Dr. Tina Terrahe, PD Dr. Katja Triplett

18.12.2023

Der erste Workshop des BMBF-geförderten Projekts „Agency und Ethik: Sensible Objekte in Hochschulsammlungen“ (AESOH) fand am 18.12.2023 im Haus des Museums für Sepulkralkultur Kassel mit dem Fokus auf mögliche Formen des Umgangs mit menschlichen Überresten in Museen und
Sammlungen statt. Der eintägige Workshop diente dabei nicht nur dem inhaltlichen und sachlichen Austausch zum Workshop-Thema, er war auch das erste Treffen der Konsortium-Mitglieder in analoger Form.

07.06-09.06 2023

Internationaler Workshop: Decolonising academic disciplines and collections

Workshop "Materielle Ausdrucksformen in globalen Kontexten: Religiöse Objekte afrikanischer Provenienzmit" mit Jimson Sanga (Universität Iringa, Tansania)

In dem Workshop wurden einige afrikanische Objekte der beiden wissenschaftlichen Sammlungen in den Blick genommen und aus der Perspektive des Gastwissenschaftlers beleuchtet. Die Veranstaltung wurde unterstützt durch das Zentrum für interdisziplinäre Religionsforschung.

03.-05.03.2023

Workshop Spirituelle Episteme

Im Rahmen der ZIR-Nachwuchsworkshops 2023 organisierte die unter dem Arbeitstitel „Spirituelle Episteme“ seit 2021 existierende Arbeitsgruppe einen Workshop. Ausgangspunkte waren empirische Beobachtungen und Fallbeispiele zu rezzenten Dynamiken der Digitalisierung aller Lebensbereiche sowie der wachsenden Popularität spiritueller Konzepte und Praktiken. Die unter Spiritualität, Magie, Okkultismus und Witchcraft gefassten Kulturtechniken und religiösen Ausdrucksformen stehen dabei beispielhaft für Wandlungsprozesse ‚anderer‘ Wissensformen: Gemeinsam ist den in der Arbeitsgruppe untersuchten Bereichen die Infragestellung gewohnter Grenzziehungen und Deutungshoheiten um Wissen und Wissensproduktion in Feldern der Kultur, Kunst und der Akademie. Bisherige Grenzziehungen verschwimmen, verschwinden oder werden sichtbar als schon längst verknüpft. Digitale Praktiken und Communities sind dabei konstitutiv. Die Beteiligten prägen dafür den Arbeitsbegriff der Spirituellen Episteme und fragen nach deren neuen gesellschaftlichen Bedeutungen von Medien und Praktiken der Wissensproduktion im Spannungsfeld von Weltdeutungen, Digitalität, Materialität und Künsten .
Der dreitägige Workshop diente dem vertiefenden Austausch über laufende Forschungsprojekte, Theorien und Methoden zur religionsbezogenen Gegenwartskultur. Ziel ist die lokale und internationale Vernetzung des interdisziplinär forschenden wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Forschungsfeld.

01.06.2022 und 15.06.2022

Workshops und Diversity Visits

Im Kontext von .KUNST.LABOR.STADT.PLATZ und des Stadtjubiläums Marburg800 fanden zwei DIVERSITY VISITS in der Religionskundlichen Sammlung statt. In Workshops in deutscher und englischer Sprache wurden entlang von Impulsen von Marita Günther (Religionswissenschaftlerin), Celica Fitz (Religionswissenschaftlerin und Kunsthistorikerin) und Bettina Pelz (Kuratorin) die Geschichte von Diversität, Diskriminierung und Konstruktionen von Geschlecht am Beispiel der Darstellungen der Heiligen Kümmernis mit Gästen diskutiert. DIVERSITY VISITS sind ein Format, dass Institutionen der Kunst und Kultur besucht um mit Expert*innen Hintergründe zur Präsentation und Erforschung von u.a. Geschlecht in Ausstellungen und Museen zum Thema zu machen.

14.-15.01.2022

Religion and the Body Revisited

Dieser Workshop wurde durchgeführt von Prof. Dr. Karina Kosicki Bellotti (Federal University of Paraná, Brasilien), Dr. Ramona Jelinek-Menke (Philipps-Universität Marburg, Deutschland) und Paulina Rinne, MA (Philipps-Universität Marburg) mit finanzieller Unterstütung des Zentrums für interdisziplinäre Religionsforschung an der Philipps-Universität Marburg.

With the material turn, the study of religions ceased to concentrate chiefly on textual sources and began viewing material objects – including the human body – as an important source of knowledge (Plate 2015). At the same time, body-centric theories began to emerge including gender and queer studies, disability studies, critical race theory, and critical fat studies etc. (Oyěwùmí 2005, Poulain 2009, Stryker 2017, Waldschmidt 2017). These theoretical stances offer a critical apparatus that contrasts and challenges the medical gaze at and dominance of the human body and contribute to the development of social theory. In our view, however, there remains ample potential for a deeper integration of the study of religions and critical cultural studies, especially in the area of body studies.
In this workshop, we address the combination of the study of religions and critical cultural studies of the human body. In doing so, we dedicate ourselves to the investigation of fundamental and comprehensive categories for the identity of individuals and social order. It has already been stated in various places that there are significant interactions between religion and the body, including its valuation and treatment (Brintnall 2016, King 1995, Kosicki Belloti forthcoming, Jelinek-Menke 2021, Rinne 2021). Combining the study of religions and critical reflection on the social production of the body promises a better understanding of significant parts of individual lives and social structures.

19.02.2021 und 21.07.2021

(Pop)kulturelle "Weiblichkeits"-Praktiken: Widerständiges Wissen – widerständige Körper?!

Die Workshops unter der Leitung von Marita Günther (Religionswissenschaft) und Lea Spahn (Sportwissenschaft und Motologie) thematisierten (pop)kulturelle, spirituelle "Weiblichkeits"-Praktiken und Repräsentationen des Alterns: Aus religions- und kulturwissenschaftlichen sowie feministisch-materialistischen Perspektiven wurden aktuelle Entwicklungen von spirituellen Wellness-Praktiken, die Popularisierung von Hexen und Magie sowie Darstellungen von Alter und Sexualität diskutiert und kritisch auf die Spannung zwischen widerständiger Emanzipation und Imperativen der Selbstgestaltung hin befragt.

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung unterstützte und förderte ebenfalls die Durchführung.

19.01.2021

Transkulturelle Kompetenzen in pluralen Gesellschaften: Psychologische, wirtschaftswissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Perspektiven

Im Rahmen dieses UMRvernetzt- Projektes der Philipps-Universität Marburg fand ein Workshop mit öffentlicher Keynote am Abend statt. Die Religionswissenschaft kam hier mit Klinischer Psychologie und Interkultureller BWL zusammen, um aktuelle Forschung und verbindende neue Ideen zusammen zu bringen. Die Diskussionen verdeutlichten, dass transkulturelle Kompetenzen als Schlüsselkompetenz für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in heterogenen und von Dynamiken der Migration geprägten Gesellschaften angesehen werden können, für die sich die Religionswissenschaft in der Erforschung heterogener Werte- und Wissenssystem in modernen Gesellschaften als Disziplin mit relevanter Expertise erweist.

Wintersemester 2019/20

Kleine Fächer-Wochen
"Die weite Welt vor Ort. Der Beitrag der Kleinen Fächer zur Internationalisierung der Philipps-Universität Marburg."

Im Wintersemester 2019/20 fand deutschlandweit das Projekt der Kleine Fächer-Wochen statt. Die Philipps-Universität stellte im Rahmen dieses Projekts 24 Kleine Fächer der Sozial- und Geisteswissenschaften vor. Hier war auch die Religionswissenschaft mit Veranstaltungen und einer Vitrine der Religonskundlichen Sammlung bei der Ausstellung vertreten. Alles zu den "Kleine Fächer-Wochen" auf der Webseite der Universität.

02.11.2028

Religion Macht Ordnung? Geschlecht und Politik in pluralen Gesellschaften

Der 1. Feministische Studientag der Religionswissenschaft Marburg befasste sich mit heterogenen Weltbildern und religiös begründeten Geschlechterordnungen sowie damit zusammenhängenden Spannungen von Anerkennungen und Zugehörigkeiten in pluralen Gesellschaften. Auftakt war eine Keynote von Eva Midden (Utrecht University) sowie einer Response von und Moderation der Diskussion durch Danijel Cubelic (Universität Heidelberg). Anschließend leiteten Verena Maske, Paulina Rinne und Marita Günther Workshops mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten, die in einer gemeinsamen Diskussionsrunde ausgewertet wurden.

 Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung unterstützte und förderte ebenfalls die Durchführung.

13.-16.09.2017

"Religionen – Medien, Materialität, Methoden" - XXXII. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW)

Die Leitthemen der Tagung "Religionen – Medien, Materialität, Methoden" richten sich auf die Dynamiken der Kommunikation in und über Religionen mit besonderem Blick auf die Erscheinungs- und Repräsentationsformen bis hin zur wissenschaftlichen Re-Inszenierung von Religionen sowie den damit verbundenen Aushandlungsprozessen und methodischen Reflexionen. Die einzelnen Sektionen stehen für weit gefasste Themenfelder. Sie bieten Raum für eine breite Vielfalt von Fragestellungen und Herangehensweisen und sind Forum für die Diskussion sowohl etablierter als auch neuer, innovativer Perspektiven.

19.-21.06.2014 "Religiöse Grenzgänge und Geschlecht" - Internationale Tagung des Fachgebiets Religionswissenschaft und Fachbereichs Evangelische Theologie
16.-18.02.2009 "Konvergenzen und Divergenzen religiöser und politischer Systeme Asiens" - Tagung des DVRW-Arbeitskreises Religionen Asiens der Gegenwart (AKRAG)
26.-27.06.2008 "Religionswissenschaft zwischen Sozialwissenschaften, Geschichtswissenschaften und Kognitionsforschung. Ein Autoren-Workshop mit Hubert Seiwert" - 2. Tagung des DVRW-Arbeitskreises Theorie und Methodologie (AKTUM)