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Besonderheiten des Studiengangs

Innerhalb des Pflichtbereichs, den Sie während Ihres Studiums des M.A. Empirische Kulturwissenschaft* absolvieren, gibt es zwei Besonderheiten, die Sie in außerordentlichem Maße auf die kulturwissenschaftliche Arbeit vorbereiten werden.

Die erste betrifft das Pflichtmodul "Feldpraxis Fremdverstehen". Sie werden in diesem Modul nicht nur mittels Literatur- und Medienstudien zu einem ausgewählten Thema arbeiten, sondern die Möglichkeit erhalten, auch Vor-Ort-Studien zu betreiben. In Tagesexkursionen oder bei längeren Exkursionsaufenthalten werden Sie kleine empirische Forschungen durchführen und reflektieren. In den letzten Jahren war die kürzeste Exkursion auf die "Zeitensinsel" bei Marburg, die weiteste nach Kiew.

Auch die zweite Besonderheit ist dem empirischen Schwerpunkt geschuldet, den der M.A. Empirische Kulturwissenschaft kennzeichnet: Wir möchten Sie ausdrücklich dazu ermuntern, für Ihre Masterarbeit empirisches Datenmaterial zu erheben und auszuwerten. Da dies jedoch oftmals ein langwieriges Unterfangen darstellt, können Sie dieses Datenmaterial bereits vor Anmeldung der Arbeit ermitteln und im Modul "Forschungspraxis Alltagskultur" vorstellen, weiterentwickeln und auf seine Tauglichkeit für eine größere Arbeit hin überprüfen. Das verschafft Ihnen mehr Raum, eine wissenschaftliche Studie empirisch durchzuführen.

Eine dritte Besonderheit des Studiengangs ist formaler Natur und sorgt bisweilen für Irritation. In vielen unserer Veranstaltungen werden Sie Studierende aus anderen Studiengängen kennenlernen, die sowohl Bachelor- als auch Masterstudierende sind. Wir betrachten diese Mischung von Studierenden als besonders konstruktiv, befördern sie doch das dialogische Lernen, das gemeinsame Erarbeiten von Themen aus verschiedenen Wissensperspektiven und den gegenseitigen Austausch verschiedener Wissensspektren.  

* Anmerkung: M.A. Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft bis einschließlich Wintersemester 2018/2019

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