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Deshalb Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg studieren

Foto: Felix Wesch

Kultur- und Sozialanthropologie ist ein Fach an der Schnittstelle von Kultur-, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaft, dass die Vielfalt menschlicher (und zunehmend auch nicht-menschlicher) Lebensformen in all seinen Formen, an unterschiedlichen Orten und zu verschiedenen Zeiten ethnographisch, d.h. teilnehmend beobachtend und vergleichend erforschen und verstehen will.

In diesem Sinne leistet die Kultur- und Sozialanthropologie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis aktueller Fragestellungen rund um Themen wie Globalisierung und (Post)Kolonialismus, aber auch Klimawandel, Friedensprozesse und viele weitere.

Die Fähigkeit soziokulturelle Transformationsprozesse, ihre Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen im lokalen, regionalen, nationalen, und transnationalen Kontext eigenständig empirisch zu erforschen und theoretisch zu analysieren steht im Zentrum der Ausbildung am Marburger Fachgebiet für Kultur- und Sozialanthropologie.

Thematisch liegen die Schwerpunkte des Fachgebiets in den Bereichen Konfliktanthropologie, Umweltanthropologie bzw. Anthropologie der Natur, Visueller und Materieller Anthropologie sowie Amerindianischen und Afroamerikanischen Studien. Regional stehen Lateinamerika, die Karibik und Nordamerika sowie Ost-Europa und der Kaukasus im Fokus. Insbesondere die Beschäftigung mit dem Tiefland Südamerikas und der Amazonasregion zeichnet unser Fachgebiet im deutschsprachigen Raum aus.

Eine weitere Marburger Besonderheit ist die dem Fach angeschlossene Ethnographische Sammlung. Der Sammlungs- und Ausstellungsbereich wird systematisch um die Bereiche der materiellen und visuellen Kultur (Material and Visual Culture) erweitert und ist zentraler Teil der Lehre.

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