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Kooperationen

Innerhalb der Universität profilieren wir uns durch fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit sowie durch unsere Mitarbeit in Gremien und Projektgruppen, insbesondere in den Themenbereichen Organisationsentwicklung und Hochschuldidaktik. In enger Kooperation mit anderen Fachbereichen engagieren wir uns in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, im Zentrum für interdisziplinäre Religionsforschung (ZIR), im Marburger Centrum Antike Welt (MCAW) und im Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung. Wir entwickeln und betreuen fachbereichsübergreifende Studiengänge und Module, wir thematisieren und bearbeiten in Forschungsverbünden theologische Fragestellungen in religiösen, kulturellen und ethischen Zusammenhängen. Unser Lehr- und Beratungsangebot berücksichtigt die Bedürfnisse von Studierenden anderer Fachbereiche und kooperierender Hochschulen.

Wir verstehen unsere Zusammenarbeit am Fachbereich immer auch als Kooperation im Dienste Studierender, so dass deren berechtigte Interessen ein kritischer Maßstab für jeden institutionalisierten Konsens sind.

  • Mit der Qualität unserer theologischen Arbeit sichern wir auch den Wert von Studienabschlüssen in der Vergangenheit. Die Berufserfahrungen Ehemaliger geben uns Anregungen für Forschung und Lehre heute. An ihrem Einsatz für unseren Fachbereich und für Marburg als Studienort messen wir unsere Bemühungen um ein dauerhaftes Beziehungsnetz zwischen uns und den früher in Marburg Studierenden.
  • Die gegenwärtig bei uns Studierenden sollen den Fachbereich empfehlen können, weil die Lehrenden und die Verwaltung nach besten Kräften die öffentlich eingegangenen Profilverpflichtungen erfüllen und dabei auf Kooperationsangebote und Kritik Studierender eingehen. In Zusammenarbeit mit der Fachschaft bemühen sie sich, die Attraktivität des Lernortes Alte Universität am Hochschulstandort Marburg durch zugleich traditionsbewusste und zukunftsfähige Gestaltung zu bewahren. Die anerkannte Qualität bei der Studienberatung und in der tutoriellen und mentorierenden Begleitung, im Bereich der Hochschuldidaktik sowie in der forschenden und lehrenden Verarbeitung neuer Kompetenzanforderungen auf theologischen Berufsfeldern versuchen wir in gemeinsamer Anstrengung zu sichern.
  • Zukünftig in Marburg Studierende, potentielle Wechslerinnen und Wechsler und zeitweise Abwesende wollen wir ebenso wie die Ehemaligen nicht nur ansprechend und zielgruppengenau über unsere Aktivitäten informieren, sondern sie vor allem über das Internet in Kommunikationsprozesse einbeziehen, die Ziele und Maßstäbe unserer gegenwärtigen Leistungsprozesse verändern können.

Wir entwickeln unsere öffentlich verantwortete Theologie als kirchliche Leitungskompetenz. Perspektivisch ausgerichtet auf die ökumenisch offene weltweite Organisation des Protestantismus und konzentriert auf die europäischen und deutschen Herausforderungen regionaler Kirchenorganisation, pflegen wir sorgsam die historisch gewachsene und rechtlich geregelte Zusammenarbeit mit den in Hessen präsenten Landeskirchen. Wir beraten und begutachten theologisch, besonders durch die Mitarbeit in kirchlichen Gremien, und wir nehmen die verbindlich formulierten beruflichen Anforderungen des Pfarramtes und anderer kirchlicher Ämter ernst. Wir streben Kooperationsprojekte an, in denen wir die zu erwartenden Kompetenzanforderungen für kirchenleitende Aufgaben gemeinsam definieren, und wir verpflichten uns, diese bei der Weiterentwicklung unserer Forschungs- und Lehrprogramme angemessen zu berücksichtigen. Das Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart ist ein verpflichtender Ausdruck gelungener Kooperation in diesem Bereich.

Auch Staat und Wirtschaft betrachten wir als Kooperationspartner, mit denen wir institutionelle Rahmenbedingungen von Studiengängen möglichst gemeinsam gestalten und mit denen wir bei der Weiterentwicklung unseres Lehr- und Forschungsprofils in zukunftsorientierten Projekten zusammenwirken wollen. Dies wird sichtbar werden bei den sich abzeichnenden Änderungen in der europaweiten Standardisierung der Universitätsausbildung und bei den bevorstehenden Veränderungen in der Ausbildung von Religionspädagoginnen und -pädagogen.