12.11.2021 Reading Week 2021

Die Reading Week am FB 09 findet vom 22.11.–26.11.2021 statt!

Bild: Model Colourbox

Angebote der Fachgebiete

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    Wie macht man das bloß? Masterarbeiten im Fach Deutsch als Fremdsprache.

    23.11.2021

    10-12 Uhr

    002 (00/1020), Deutschhausstraße 3

    Dr. Dimka Dimova und Dr. Frau Teepker

    keine Anmeldung erforderlich

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im Masterstudiengang „Deutsch als Fremdsprache“. Die Studierenden bekommen Informationen über die formalen und inhaltlichen Anforderungen an Masterarbeiten im Fach „Deutsch als Fremdsprache“ sowie hilfreiche Hinweise zu den wichtigsten Planungsschritten der Masterarbeit und zu möglichen Themen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen IGSIGS

    Montag, 22.11.2021, 10:15-11:45 Uhr
    Das Lee-Silverman-Voice-Treatment
    online: https://uni-marburg.webex.com/meet/wagini
    In diesem Seminar wird das Lee-Silverman-Voice-Treatment als evidenzbasiertes Intensivtherapieprogramm für die Behandlung von Parkinsonpatient*innen vorgestellt.
    Für alle Semester der Klinischen Linguistik
    Pia Wagini

    Montag, 22.11.2021, 14-16 Uhr
    Vorstellung des Deutschen Bundesverbandes für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs)
    Hörsaal DSA Pilgrimstein
    Der dbs ist der Verband für akademisch ausgebildete SprachtherapeutInnen/ LogopädInnen. Für Studierende stellt der Verband eine Orientierungshilfe vor, während und nach dem Studium dar. Wir informieren über die Unterstützung des dbs u.a. bei Gehaltsempfehlungen, der Suche nach Praktikumsplätzen, Einstieg ins Berufsleben usw.
    Für Studierende des Masters Klinische Linguistik
    Rumeysa Gül & Kim Lawatsch

    Dienstag, 23.11.2021, 14-16 Uhr
    Masterarbeiten in der Klinischen Linguistik: Wissenswertes und Ethikanträge
    Hörsaal DSA Pilgrimstein
    Das Abschlussprojekt im Masterstudiengang Klinische Linguistik erfordert eine rechtzeitige Planung. Wir geben wichtige Informationen zum Ablauf, zur Betreuersuche, zur Themenfindung u.a.. Außerdem wird es um Ethikanträge gehen, die für die Durchführung von empirischen Projekten notwendig sind.
    Für Studierende des Masters Klinische Linguistik im 3. Semester
    Christina Kauschke, Johanna Sommer

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    Von Wunderkammern, Völkerschauen und «animaux médiaux»: Der Zoologische Garten als Dispositiv des Schau(stell)ens

    Mittwoch, 24.11.2021
    16.00-17.30 Uhr (s.t.)

    Die Veranstaltung findet digital statt via BBB (Mitteilung des Links per Mail nach vorheriger Anmeldung, s.u.)

    unbegrenzt, aber Anmeldung erforderlich (s.u.)

    Bereits ab dem 11. Jahrhundert sind Konstellationen von Tierhaltung belegt, die primär der Befriedigung menschlichen Schauvergnügens dienten. Im späten Mittelalter begannen europäische Fürstenhäuser, in sog. Wunderkammern Tierpräparate und andere ‹Kuriositäten› zu sammeln und auszustellen. Louis XIV.’ Ménagerie de Versailles legte dann den Grundstein für eine architektonische Ausrichtung von Tieren auf menschliche Betrachtende, wie sie bis heute in zoologischen Gärten zu finden ist. Sog. Völkerschauen dehnten dieses Prinzip im Zuge des Kolonialismus noch weiter aus. So wurde z.B. 1875 im Hamburger Tierpark Hagenbeck eine Gruppe von Sámi gewissermaßen «als ‹Ausstellungsstück› zwischen Elefant und Eisbär platziert» (Kaselow Gerhild: Die Schaulust am exotischen Tier. Studien zur Darstellung des zoologischen Gartens in der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Olms, 1999, S.67).Der Zoologische Garten blickt damit zurück auf eine lange und alles andere als unproblematische Geschichte als Dispositiv des Schauens und Zur-Schau-Stellens. Gleichzeitig ist er bis heute nicht nur ein populäres Ausflugsziel, sondern auch ein beliebtes Motiv in Malerei, Fotografie, Film und Fernsehen. Gemälde (z.B. von Carl Jung, Max Liebermann und Paul Friedrich Meyerheim), Fotografien (z.B. die Aufnahmen Friedrich Seidenstückers im Zoologischen Garten Berlin), Filme (z.B. Nicolas Philiberts Nénette, 2010, Denis Côtés Bestiaire, 2012) und Fernsehproduktionen (z.B. Giraffe, Erdmännchen & Co., 2006-18) können daher Auskunft darüber geben, was bzw. wie wir in zoologischen Gärten sahen und sehen. Die als interaktiver Vortrag mit anschließender Diskussion konzipierte Veranstaltung lädt anhand ausgewählter (audio-)visueller Materialien ein zu einem kritischen Nachdenken über zoologische Gärten und ihre Verbindungen zu anderen medialen Dispositiven des Schau(stell)ens wie z.B. Kinos und Museen.

    Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmende der Lehrveranstaltungen "Bewegte Bilder, bewegte Zuschauer*innen: Film in Museen und Galerien" sowie interessierte Studierende der Medienwissenschaft und des Fachbereichs.

    Marie Krämer (marie.kraemer@uni-marburg.de)

    Bitte melden Sie sich bis zum 23.11.2021 unter folgendem Link per ILIAS zur Veranstaltung an: https://ilias.uni-marburg.de/goto.php?target=crs_2581306&client_id=UNIMR. Sie erhalten dann am Vormittag des 24.11. per Mail den Link zum BBB-Raum, in dem die Veranstaltung digital stattfindet.

    Doing Audiovisual Media - Filmmuseen im Wandel: Jurek Sehrt (Deutsche Kinemathek)

    Mittwoch, 24.11.2021
    17.45-18.45 Uhr (s.t.)

    Die Veranstaltung findet digital statt via BBB (Mitteilung des Links per Mail nach vorheriger Anmeldung, s.u.).

    Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe Doing Audio-Visual Media des Instituts für Medienwissenschaft hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Über Vorträge und Workshops soll ein Einblick in die berufliche Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht werden. Im aktuellen Wintersemester liegt der thematische Schwerpunkt auf medialen Praxen im wissensvermittelnden, kulturellen sowie im Bildungssektor. Am 24.11. zu Gast ist Jurek Sehrt, Leiter und Kurator Bildung & Vermittlung an der Deutschen Kinemathek in Berlin.

    Digitale Transformation und Inklusion in der Vermittlung

    Filmvermittelnde Institutionen wenden sich zunehmend der digitalen Welt zu: Neben dem Angebot digitaler Sammlungen oder aber der Implementierung von Social Media als vollwertige Kommunikationskanäle hat auch die Vermittlung im digitalen Raum stark an Relevanz gewonnen. Die COVID19-Pandemie hat dabei an zahlreichen Institutionen, besonders auch für die Bildungsarbeit, einen starken Impuls gegeben und digitale Transformationsprozesse angestoßen. Grundlage dafür sind digitale und mobile Arbeitsformen, die Implementierung digitaler Tools in Alltag und Freizeit, aber auch kulturpolitische Weichenstellungen und Fördermaßnahmen. In der Bildungsarbeit können so verstärkt neue und nicht ortsgebundene Vermittlungsformen entwickelt und erprobt, das altbekannte Publikum im digitalen Raum angesprochen aber auch sogenannte Nicht-Besucher*innen (oder auch Nicht-Nutzer*innen) anderorts im Outreach-Gedanken adressiert werden. Doch stehen Inklusion und kulturelle Teilhabe im digitalen Raum vor neuen Herausforderungen. Der Fachbereich Bildung und Vermittlung der Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen (Berlin) hat in den vergangenen Monaten diverse digitale, audiovisuelle Formate niedrigschwellig entwickelt und erprobt sowie digitale Projekte initiiert. Dazu gehören themen- und zielgruppenspezifische digitale Ausstellungsrundgänge sowie Sammlungseinführungen, Online-Fortbildungen und eine inklusive Filmbildungsplattform für Kinder und Netzwerkschulungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Konzeption inklusiver digitaler Vermittlungsformate, die sich insbesondere an blinde und sehbehinderte sowie gehörlose Menschen richten, oder aber der gesamtgellschaftlichen Sensibilisierung dienen. Am Beispiel der Deutschen Kinemathek gibt Jurek Sehrt (Leiter und Kurator Bildung & Vermittlung) Einblicke, wie besonders filmvermittelnde Institutionen (Filmmuseen, Filmarchive u.ä.) in Deutschland mit der aktuellen digitalen Transformation umgehen und wie inklusive Vermittlung – vor Ort und im digitalen Raum – gelingen kann. Darüber hinaus berichtet er von Chancen und Herausforderungen digitaler Tools für eine inklusive Vermittlungspraxis und zeigt Arbeitsbeispiele aus der Praxis.

     Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmende der Lehrveranstaltung „Bewegte Bilder, bewegte Zuschauer*innen: Film in Museen und Galerien“ sowie Studierende der Medienwissenschaft und des Fachbereichs mit Interesse an Berufsbildern der Museumspädagogik und Kulturvermittlung.

    Marie Krämer (marie.kraemer@uni-marburg.de)

    Bitte melden Sie sich bis zum 23.11.2021 unter folgendem Link per ILIAS zur Veranstaltung an: https://ilias.uni-marburg.de/goto.php?target=crs_2569869&client_id=UNIMR. Sie erhalten dann am Vormittag des 24.11. per Mail den Link zum BBB-Raum, in dem die Veranstaltung digital stattfindet.

    Social Factual: Wahrnehmung von Rollenbildern -
    Sichttermin der ZDF-Doku „No more Boys and Girls“ mit Diskussion

    Donnerstag, 25. November 2021
    12.15 – 15.15 Uhr (inklusive Pausen)
    01A02
    BTZ: 45

    Im Seminar „Mediale Inszenierung von Stereotypen“ befassen sich aktuell Studierende der Medienwissenschaft mit Erzählmustern in Film und Fernsehen, denn diese können bei der Verbreitung, Festschreibung, aber auch bei der Durchbrechung von Geschlechterrollen eine große Rolle spielen. Daran anschließend stellt sich die Frage nach den eigenen Vorstellungen von dem, was männlich und was weiblich ist.
    Das ZDF hat sich im Social Factual „No More Boys and Girls“ aus dem Jahr 2018 (Vorlage war das gleichnamige Format der BBC) ebenfalls diesem Thema gewidmet. Die Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes besucht eine Grundschulklasse, um herauszufinden, welche Rollenbilder Kinder haben und woher diese kommen. Wichtige Frage ist hier, wie das Verhalten der die Kinder umgebenden Erwachsenen deren Wahrnehmung von Mann und Frau prägen und auch welche Wirkung Kleidung und Spielzeuge darauf haben. Begleitet wird das Experiment von Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen, wie etwa der Gender-, der Gehirnforschung sowie den Erziehungswissenschaften.
    In diesem Sichttermin wollen wir die zweiteilige Dokumentation sichten und im Anschluss über die darin aufgeworfenen Themen diskutieren. Die Teilnehmer*innen werfen dazu den Blick auf die eigene Wahrnehmung und erkennen den Einfluss, den Medien, Industrie und Konventionen auf unser aller Genderbild haben.
    Diese Veranstaltung ist angelehnt an die Veranstaltung im Masterstudiengang Medien und kulturelle Praxis „Mediale Inszenierung von Stereotypen“, ist aber offen für alle Studierenden des Fachbereichs bzw. für alle Interessierten.

    Dr. Monika Weiß, Institut für Medienwissenschaft

    Es wird um Anmeldung per Email bis spätestens Mittwoch, 24.11.21, gebeten (monika.weiss@uni-marburg.de)


    Mittwoch, 24.11.2021
    14:15 bis 15:45 Uhr

     digital: https://webconf.hrz.uni-marburg.de/b/kai-gpn-odx-4et


    Wie komme ich an Forschungsliteratur? Open Access und das medienwissenschaftliche Repositorium media/rep/

    Die Veranstaltung bietet eine kurze Einführung in den Themenkomplex Open Access, der im Zuge der Digitalisierung der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung gewinnt, wenn es um die Literaturbeschaffung geht. Konkret wird dabei das kostenfreie Open-Access-Repositorium „media/rep/“ als digitales Tool zur Literaturbeschaffung in all seinen Funktionen vorgestellt. Neben der Präsentation der beschriebenen Inhalte bietet die Veranstaltung den Studierenden Raum für Fragen zur Thematik.

    Für Studierende des B.A. Medienwissenschaft, des B.A. Kunst, Musik und Medien sowie des M.A. Medien und Kulturelle Praxis

    Dr. Kai Matuszkiewicz

    Informationen zur Anmeldung: Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.