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Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Marburg

Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Marburg umspannt historisch die literarischen Epochen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Systematisch behandelt sie Literatur unter ästhetischen, historischen und didaktischen Gesichtspunkten. Sie vermittelt Überblickswissen sowie die selbständige kritische Auseinandersetzung mit Texten, ihren Überlieferungsträgern und Medienformaten, ihren gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten. Praktiziert wird eine forschungsnahe, material- und mediensensible, komparatistisch offene und fachdidaktisch fundierte Lehre.

Eine enge Begleitung durch Mentorate führt früh schon an Berufsfelder heran und ermöglicht die Mitwirkung an nationalen und internationalen Lehr-, Forschungs- und Editionsprojekten. Praxisseminare in Zusammenarbeit von Dozent*innen und renommierten Vertreter*innen externer Kulturinstitutionen sowie dem Marburger Medienzentrum eröffnen Einblicke in vielfältige Beschäftigungsfelder und sind integraler Bestandteil einer gemeinsam lebendig diskutierten literatur- und kulturwissenschaftlichen Theoriebildung und deren Vermittlung.

Das Institut für Neuere deutsche Literatur besteht aus fünf Arbeitsgruppen mit individuellen historischen und systematischen Schwerpunkten. Neben disziplinären Lehrveranstaltungen lehren wir regelmäßig in transdisziplinärer Kooperation mit Kolleg*innen anderer Institute, etwa der Medien-, Kunst- und Musikwissenschaft, der fremdsprachigen Philologien, der Ethnologie und der Rechtswissenschaft. Exkursionen und Projektseminare runden das Lehrangebot ab.

Gegenwärtig zählt das Institut über 1000 Studierende, darunter viele internationale Student*innen, die in den Studiengängen „Deutsch - Lehramt an Gymnasium“ mit dem Abschluss des Ersten Staatsexamens, in den Bachelorstudiengängen "Deutsche Sprache und Literatur" sowie "Europäische Literaturen", in den Masterstudiengängen "Deutschsprachige Literatur. Text - Kultur - Medien" sowie "Literaturvermittlung in den Medien" eingeschrieben sind. Darüber hinaus unterhält das Institut rege Kooperationen und Austauschprogramme mit mehreren germanistischen Instituten an europäischen und internationalen Universitäten u.a. in Frankreich, England, Italien, Polen und den USA.

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