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Prof. Dr. Helga Meise (Fr) 

Gast am Institut für Neuere deutsche Literatur in der Zeit v. 24.-28. Juni 2019 - Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Ideengeschichte an der Université de Reims Champagne-Ardenne, Frankreich. Forschungsgebiete: Literatur der Frühen Neuzeit, Literatur von Frauen, Schriftlichkeit in der höfischen Gesellschaft, Lesen und Schreiben als kulturelle Praktiken, Fürstinnenbibliotheken. 2015-2016 Senior Fellow im CAS-Forschungsprojekt von Christine Haug: Ökonomische Evidenz von erotisch-pornografischen Lesestoffen in Europa 1650-1850, Center for Advanced Studies (CAS), LMU München.

Almut Slizyk - Johns Hopkins University, Baltimore/Maryland (USA)

Im Juni 2019 ist Almut Slizyk im Rahmen eines Forschungsaufenthalts zu Gast am Institut für Neuere deutsche Literatur. In Würzburg und Padua (Italien) studierte sie Italianistik, Anglistik und Germanistik. In ihrer Magisterarbeit zu "Cupiditas, Timor, Laetitia, Tristitia und Ira. Entstehung und Darstellung von Emotionen in Dantes Vita nova" analysierte sie Kodifizierungsstrategien bei der Beschreibung von Emotionen im Spannungsfeld des beginnenden Subjektivitätsausdrucks im Spätmittelalter. Nach dem Referendariat in Bayreuth, Lindau und Füssen lehrte sie als Sprachassistentin des DAAD an der University of Washington, Seattle (USA) Deutsch als Fremdsprache; seit August 2017 promoviert sie am Department of German and Romance Languages and Literatures an der Johns Hopkins University in Baltimore. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Emotionsästhetik, Inszenierungsstrategien von Subjektivität sowie Leseforschung in deutscher und europäischer Literatur. Während ihres Aufenthalts in Marburg arbeitet sie an einem Projekt zu Unmöglichkeiten des Lesens und untersucht Leseblockaden in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Dr. Luisa Calè – Birkbeck College, University of London (UK)

Vom 5. bis 12. Oktober 2018 wird Dr. Luisa Calè als Mercator-Fellow des Teilprojekts »Optische Auftritt – mise en page in Journal-versus Buchliteratur« der DFG-Forschergruppe »Journalliteratur. Formatbedingung, visuelle Design, Rezeptionskulturen« zu Gast sein. Luisa Calè ist als Assistant Dean for Postgraduate Research and Senior Lecturer in Romantic Studies am Department of English and Humanities der Birkbeck University of London tätig. Sie forscht zur  /visual / und/ material culture/ des 18. und 19. Jahrhunderts. In ihrer 2006 veröffentlichten Studie zu /Fuseli's Milton Gallery: Turning Readers Into Spectators' /untersucht sie die visuelle Kultur des Lesens vor dem Hintergrund des entstehenden Ausstellungswesens. In ihrem aktuellen Buchprojekt /The Book Unbound/ (zu Walpole, Blake, Dickens) geht sie der Frage nach wie Praktiken des Lesens und Sammelns, die an das Buch(format) gerichteten Erwartungen unterlaufen. Am 10. Oktober 2018 um 10 Uhr (Raum 00/2020, Deutschausstr. 3)  wird Luisa Calè daraus ein Kapitel zu »Extra-Illustration in Dickens's The Old Curiosity Shop« vorstellen und diskutieren, wozu alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Dr. Jelena Knežević - Universität Nikšić (MNE)

Vom 25. Mai bis zum 1. Juni 2018 wird sich Frau Dr. Jelena Knežević von der Universität von Montenegro in Nikšić im Rahmen des Erasmus-Austauschs bei uns aufhalten. Sie ist seit 2003 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophischen Fakultät in Nikšić, Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur, tätig. Seit 2012 leitet sie die Abteilung. Promotion 2013 in Belgrad zur deutschsprachigen Ballade. Ihr Gastvortrag zum Thema „Hölderlins Elegie Menons Klagen um Diotima. Das Klassische, das Romantische, das Hymnische, das Elegische“ findet im Rahmen von Jochen Strobels Vorlesung „Liebeslyrik“ am 28.5. um 12.00 Uhr c.t. in Raum DH 3 +1/1090 statt.

Tommi Hjelt (FIN)

Tommi Hjelt ist im  Wintersemester 2017/2018 sowie im Sommersemester 2018 als DAAD-Stipendiat am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Marburg zu Gast. Er hat sein Masterstudium 2014 im Fach Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Turku in Finnland mit einer Arbeit über Hermann Broch abgeschlossen. Während seines Aufenthaltes in Marburg wird er an seiner Doktorarbeit, ebenfalls über Hermann Broch, weiterarbeiten und gleichzeitig seine Kenntnisse in der deutschsprachigen Literatur vertiefen.

Dr. Dora Osborne - University Durham (UK)

Vom 24. Juni bis 1. Juli 2017 wird Dr. Dora Osborne im Rahmen des »ERASMUS plus«-Programms zu Gast sein am Institut für Neuere deutsche Literatur. Dora Osborne ist nach Tätigkeiten an den Universitäten in Oxford und Edinburgh seit 2015 als Lecturer am Department of German der Durham University (UK) tätig. Sie wurde 2008 an der University of Cambridge promoviert aufgrund einer Arbeit über W.G. Sebald und Christoph Ransmayr (Traces of Trauma in W.G. Sebald und Christoph Ransmayr, London 2013). Zur Zeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt »German Memory Culture and the Archive«, in das sie während ihres Aufenthalts am Institut für Neuere deutsche Literatur Einblick geben wird. Im Zentrum des Vorhabens stehen aktuelle literarische Texte von Katja Petrowskaja, Per Leo und Saša Stanišić, Filme von Jens Schanze, Malte Ludin, Felix Moeller und Bernhard Sallmann, aber auch Formen der gegenwärtigen Denkmalskultur wie z.B. das Projekt der Stolpersteine. Zu Vortrag und anschließender Diskussion am 29. Juni 2017 (voraussichtlich) um 18:15 Uhr (Raum +1/0030, Deutschhausstraße 11+13) sind alle Interessierten herzlich eingeladen. 

 Dr. Rafał Biskup – Universität Wrocław (PL)

Vom 24. bis 28. Juni 2017 wird Dr. Rafał Biskup im Rahmen des »ERASMUS plus«-Programms zu Gast am Institut für Neuere deutsche Literatur sein. Rafał Biskup ist seit 2013 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wrocław (PL) tätig. Er wurde dort 2012 promoviert. In seiner Dissertation beleuchtete Rafał Biskup die identitätsstiftenden und kulturbildenden Prozesse, die sich im Rahmen der Mundartdichtung in Schlesien (1830-1945) abspielten.
Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf der Literatur- und Kulturgeschichte Schlesiens, der Rezeption der Weimarer Klassik wie auch der Erinnerungsforschung.
Während seiner Zeit in Marburg wird Dr. Biskup Seminare u.a. zur NS-Literatur in Schlesien, zur Erinnerungsforschung wie auch zur gegenwärtigen Literatur aus und über Schlesien abhalten. 

Dr. Natalja Jundina – Universität Daugavpils (LV)

Während ihres Forschungsaufenthalts in Marburg vom 20.06. bis zum 7.07.2017, der im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaften zwischen der Universität Daugavpils und der Universität Marburg stattfindet, wird sich Natalja Jundina mit dem Thema „Marburg und Pasternak“ auseinanderzusetzen. Der berühmte russische Dichter, Schriftsteller und Nobelpreisträger Boris Pasternak verbrachte einige Zeit in Marburg, wo er Philosophie studierte. In Marburg gibt es eine Straße, die seinen Namen trägt. Er hat auch ein Gedicht geschrieben, das „Marburg“ heißt. Näheres über sein Leben in Marburg, den Einfluss der großen deutschen Kultur auf sein Schaffen, sein Interesse an der Geschichte der deutschen Philosophie werden im Zentrum meiner Forschung stehen.

Laura Lipska – Universität Daugavpils (LV)

Vom 10. bis 21. Juli 2017 wird Laura Lipska im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft zu Gast am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Marburg sein. Nach dem Abschluss ihres Bachelorstudiums „Deutsche Philologie und Französische Sprache“ an der Universität Daugavpils leitet Laura Lipska seit 2016 das Regionalen Fortbildungszentrum für deutsche Sprache und Landeskunde an der Universität Daugavpils. Parallel studiert sie im Masterstudiengang „Lehramt für Deutsch und Französisch“ an der Universität Daugavpils. Während ihres Aufenthalts in Marburg wird Laura Lipska am geplanten Forschungskolloquium teilnehmen und Literatur für ihre Masterarbeit recherchieren. 

Dr. Ilze Kacane – Universität Daugavpils (LV)

Vom 8. bis 14. Juli 2017 wird Dr. Ilze Kacane im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) Marburg – Daugavpils  zu Gast an der Philipps-Universität Marburg sein. Ilze Kacane ist seit 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Daugavpils tätig. Sie wurde 2007 dort zum Thema „Ästhetizismus und die Rezeption von Oscar Wildes Prosa in Lettland“ promoviert. Zurzeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt über hybride Identitäten. 

Dr. Alina Romanovska – Universität Daugavpils (LV)

Vom 8. bis 14. Juli 2017 wird Dr. Alina Romanovska im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft zu Gast an der Philipps-Universität Marburg sein. Dr. Alina Romanovska ist seit 2002 als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Daugavpils (LV) tätig. Sie wurde dort 2006 mit einer Arbeit über den lettischen Schriftstellers Antons Austriņš promoviert. Das wissenschaftliche Interesse von Alina Romanovska liegt im Bereich der Komparatistik, insbesondere der baltisch-deutschen kulturellen Beziehungen, der Kulturidentität und der neusten kulturellen Prozesse in Lettland und Europa. Während ihres Aufenthalts in Marburg wird Alina im Herder-Institut über die kulturelle Tätigkeit der Deutschbalten in der multiethnischen Region Letgallen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erforschen und am geplanten Forschungskolloquium teilnehmen. 

Dr. Valentina Talerko – Universität Daugavpils (LV)

Dr. philol. Valentina Talerko studierte Deutsch am Pädagogischen Institut in Daugavpils (Lettland). Nach anfänglicher Tätigkeit als Deutschlehrerin an örtlichen Schulen ist sie seit 2000 an der Universität Daugavpils (LV) tätig, zurzeit ist sie Dozentin des Lehrstuhls für Fremdsprachen. Ihre Promotionsarbeit (2014) war dem frühen Schaffen Theodor Storms gewidmet. Derzeit beschäftigt sie sich mit der Literatur deutschbaltischer Autoren. Zu den wissenschaftlichen Interessen gehören Fragen der Regionalliteratur in Bezug auf Lettgallen und Daugavpils und der Intertextualität in Werken von Werner Bergengruen, Eduard v. Keyserling und Siegfried v. Vegesack. 

Dr. Antje Johanning-Radžienė – Universität Daugavpils (LV)

Vom 9. bis zum 14. Juli 2017 wird Antje Johanning-Radžienė im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft Marburg – Daugavpils zu Gast am Institut für Neuere deutsche Literatur sein. Sie war zwischen 2006 und 2012 DAAD-Lektorin an der Vytautas Magnus Universität in Litauen und ist seit 2013 DAAD-Lektorin an der Universität Daugavpils. Während ihres Aufenthalts in Marburg wird sie zum Thema „Das Baltikum auf der geistigen Landkarte von Reisenden vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart“ recherchieren und am geplanten Forschungskolloquium teilnehmen.