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B4 Traits, Herbivorie & Ökosystem Funktion

Foto: AG Naturschutz

In dem beantragten Projekt möchten wir die Merkmalsvielfalt von Lebensgemeinschaften mit Herbivorie und anderen ökologischen Prozessen entlang von Umweltgradienten (Klima- und Landnutzungswandel) verknüpfen, um die Resistenz von zwei Zielfunktionen gegenüber Umweltveränderungen zu verstehen. Hierzu werden wir 1) Felddaten aufnehmen und Experimente durchführen, um zu erfassen, wie Herbivorie und die Merkmale von Herbivoren sich entlang von Umweltgradienten verändern. 2) Wir werden einen merkmalsbasierten Ansatz nutzen, um alle gesammelten abiotischen Kovariablen, Merkmals- und Prozessdaten der Forschergruppe zu integrieren, um den Einfluss und die Bedeutung von Merkmalen und biotischen Interaktionen für/auf die zwei Zielfunktionen zu verstehen. Dadurch wird es uns möglich sein, die Rolle von Merkmalen und ihrer Verteilung innerhalb von Lebensgemeinschaften für das Maß an Herbivorie zu verstehen sowie eine statistische Synthese durchzuführen, die die Bedeutung von Merkmalen für die Vorhersage von Klimawandel und Landnutzungsänderungen auf die beiden Zielfunktionen der Forschergruppe, Biomasseproduktion und Wasserflüsse, ermöglicht. Indem wir Reaktionen von Lebensgemeinschaften mit biotischen Interaktionen und assoziierten Ökosystemprozessen und –funktionen entlang von Umweltgradienten verknüpfen, wird unser Projekt einmalige Einblicke in die Fähigkeit eines Ökosystem Umweltveränderungen zu wiederstehen und somit seinen ursprünglichen Zustand nach Störung beizubehalten, erlauben.

PIs: Roland Brandl, Nina Farwig

Team: Yvonne Tiede, Samantha Solis-Oberg, N.N., Tom Gibmeier, Johannes Hörst

Kooperationspartner: David Donoso, Carlos Ivan Espinosa

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Projektförderung: DFG