Sascha Rösner

Sascha Rösner
Foto: Thomas B. Mueller

Wiss. Mitarbeiter

Kontaktdaten

+49 6421 28-23433 +49 6421 28-22057 sascha.roesner@biologie 1 Karl-von-Frisch-Straße 8
35032 Marburg
K|05 Institutsgebäude (Raum: 5002)

Organisationseinheit

Philipps-Universität Marburg Biologie (Fb17) Naturschutz AG Farwig

Forschungsinteressen

Ökologie sowie angewandter Arten- und Naturschutz, Schwerpunkt: Ornithologie (Greifvögel, Singvögel) und temperate Waldökosysteme

Mein Fokus in der ökologischen Grundlagenforschung und dem wissenschaftlichen Naturschutz liegt auf ornithologischen Themen. Dabei kombiniere ich klassische Methoden der Feldornithologie mit moderner Technik der Bewegungsökologie sowie Laboransätzen der Stress-Physiologie, Populationsgenetik und Parasitologie um Populationen und Artengemeinschaften zu untersuchen und etwaige Muster unter naturschutzfachlichen Aspekten zu bewerten. Bisherige Arbeiten spannen von der Beprobung junger Kolkraben im Horst, um genetische Muster zu analysieren, dem Fang und der GPS-Besenderung von Rotmilanen um Raumnutzungsanalysen durchzuführen bis hin zu nicht-invasiven Nutzung von Kotproben bei Auerhuhn oder Kolkrabe zu Populationsgrößenermittlung sowie der Telemetrie von Waldvogelarten um Nahrungsnetze zu verstehen. 

Meine Erfahrungen in der Ornithologie und meine Faszination für die heimische Vogelwelt gebe ich in der Lehre an Studierende der Biologie weiter. Dabei lege ich Wert auf die Vermittlung von ökologischen Grundlagen sowie Artenkenntnis zur praxis- und berufsnahe Ausbildung im wissenschaftlichen Naturschutz. Am Beispiel zahlreicher Themen der Vogelkunde etwa im Kontext der Land-, und Forstwirtschaft, des Klimawandels oder Energiewende lassen sich die mannigfaltigen Aspekte des Naturschutzes vermitteln. Sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang biete ich Lehreinheiten mit Seminaren, praktischen Übungen und Exkursionen im Marburger Umfeld an. Bei Exkursionen nach Ostpolen und Südfrankreich bringe ich meine Orts- und Artenkenntnis mit ein.

Ein Netzwerk wissenschaftlicher Kooperationen verbindet mich europaweit mit anderen ornithologischen Projekten. Auch die regionalen und lokalen Naturschutzorganisationen sind in der täglichen Forschungs- und Lehrarbeit lebendiger und sehr bereichernder Bestandteil.

Methoden: Beobachtungen, Beringung, Telemetrie, Populationsgenetik, Parasitologie und Stressphysiologie

Projektseite Rotmilane

Researchgate

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