Allgemeine Pädagogik – schon immer die einzige Chance für Inklusion!

Theoretische Möglichkeiten und didaktische Folgerungen aus einer weltfernen Forderung

Veranstaltungsdaten

03. Dezember 2019 18:00 – 03. Dezember 2019 20:00

Ort: Lern- und Forschungswerkstatt. Pilgrimstein 2

Die Forderung nach gemeinsamem Unterricht besteht seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen (bildungs-)politischen Kontexten hat diese Forderung um verschiedene Benennungen - gemeinsamer Unterricht, Integration, Integrationspädagogik, Allgemeine Pädagogik, Inklusion - die verschiedensten Formen angenommen. Der legitimatorische politische Druck der UN BRK in Verbindung mit den auf individuell konkurrent gemessene Leistung zielenden Bildungsansprüchen des Neoliberalismus führt dazu, dass „heute die Integration der Separation in die Inklusion erfolgt.“ (Feuser) Kurz: Die realen Möglichkeiten von Inklusion sind hoch kontextabhängig. Was aber unmittelbar vollständig möglich ist, ist die Formulierung einer Allgemein Pädagogischen Theorie ohne Ausschluss, die also auf ein Menschenbild aufbaut, das außer dem Leben selbst KEINERLEI Voraussetzungen an die einzelnen Menschen stellt. Diese wird in dem Vortrag skizziert und in Bezug auf ihre (fach-)didaktischen und auch bildungspolitischen Folgerungen entfaltet.

Vortragender:
Prof. Dr. Peter Rödler
(Universität Koblenz-Landau)

Veranstalter

Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Schulpädagogik, AG Bildung und Heterogenität,
Prof. Dr. Wolfgang Meseth