Hauptinhalt

Vorstellung des Projekts MarChance⁵-MarChange⁵

Diversitätsgerecht im Student Life Cycle Fördern – Change Agents passgenau Matchen - Regional vernetzt Innovieren & Hessenweit Transfer Sichern

Das Projekt MarChance⁵-MarChange⁵ ist Mitte April 2026 angelaufen und wird bis Ende 2028 durch den europäischen Sozialfond und das Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) gefördert. 

Das Projekt arbeitet in fünf Ziellinien für die Arbeitsmarktintegration internationaler Studierender. Eng vernetzt zwischen Beratung, Wissenschaft, Verwaltung und Region wird hier ein integrierter Chancenansatz für internationale Studierende an der Uni Marburg entwickelt. 

Mit seinen fünf Ziellinien wirkt der Ansatz gleichermaßen nach innen wie nach außen, Die Ziellinien eins und zwei werden durch das Dezernat Studium und Lehre (Dr. Jochen Fischer) und die Beratungsstelle Inklusion (Stefanie Ingiulla) verantwortet: Hier liegt der Fokus vor allem in den Binnenraum der Universität hinein: In den Ziellinien eins und zwei berät das Projekt Internationals, Hochschulprofessionelle und Fachbereiche, wie der Student Life Cycle noch diversitätsgerechter und inklusionsorientierter gestaltet werden kann. Hier wird auch eng mit dem International Office der Philipps-Universität Marburg zusammengearbeitet. Durch die Beratungsangebote für Inklusion können Studierende noch besser durch das Studium begleitet werden. So nutzen immer mehr Studierende die offene Online-Beratungsgruppe „Mental Health“. Diese ist besonders wertvoll für Internationals und Menschen mit Migrationsgeschichte, da sie oftmals in ihrem Studium noch viele zusätzliche Herausforderungen zu bewältigen haben.

Nach außen in die Region hinein arbeiten die Ziellinien drei bis fünf dieses Kooperationsprojektes. Hier stehen das passgenaue Matching, regional vernetztes Innovieren und hessenweit Transfer sichern im Zentrum der Entwicklungsstrategien und begleitenden Forschung. Diese drei Ziellinien werden durch Prof. Dr. Susanne Maria Weber vom Fachbereich (FB) Erziehungswissenschaften verantwortet. 

Mit dem Ansatz der Commons-Public Partnerships (CPPs) erschließen die drei Ziellinien drei bis fünf Potenziale vernetzter Zusammenarbeit im regionalen Gefüge. Da die Universitätsstadt Marburg und die Agentur für Arbeit von Beginn an ihre Ressourcen mit in dieses Projekt geben, wird die Idee des gemeinsamen Problemlösens von Anfang an gelebt. In den folgenden Entwicklungsstrategien werden diese in verschiedenen methodischen Designs und partizipativen Innovationslaboren umgesetzt: 

  • Wie kann eine regionale KI-Plattform ggf. Potenziale schaffen – nicht nur für die Internationals, sondern auch für die Universitätsverwaltung, die Unternehmen, die Stadt und die Agentur für Arbeit? (Ziellinie 3). 
  • Wie kann ein Training zum Commons-Public-Partnership-Change-Agent nicht nur wertvoll werden für die Integration in den regionalen Arbeitsmarkt, sondern auch Impulse für die Region entstehen? Die geplanten Innovationslabore zu den Themen Nachhaltigkeit. Demokratisierung, Inklusion und Digitalisierung werden innovative Ideen und Ansatzpunkte für längerfristige regionale Kooperationen eröffnen. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Universitätsstadt Marburg, freien Trägern und mit dem regionalen Arbeitgebernetzwerk „Gütesiegelnetzwerk Interkulturelle Vielfalt LEBEN“ werden Commons-Public-Partnerships (CPPs) im Handlungsfeld der Arbeitsmarktintegration der Internationals entwickelt, erprobt und implementiert (Ziellinie 4).
  •  Die letzte Ziellinie - wie kann Transfer unterstützt und gesichert werden im Austausch mit den anderen geförderten Projekten in der Förderlinie des ESF / HMWK – unterstützt den hessenweiten Austausch – und wird verantwortet von beiden Kooperationspartner*innen der Uni. Auch hier sind partizipative Formate geplant – zu den Themen Inklusion, Nachhaltigkeit und Digitalisierung (Ziellinie 5).