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MarChance⁵-MarChange⁵

Diversitätsgerecht im Student Life Cycle Fördern – Change Agents passgenau Matchen - Regional vernetzt Innovieren & Hessenweit Transfer Sichern

Das Projekt MarChance5 – MarChange5 läuft seit April 2026 bis Dezember 2028, gefördert durch den europäischen Sozialfond und HMWK. Das Projekt arbeitet in fünf Ziellinien für die Arbeitsmarktintegration internationaler Studierender. Eng vernetzt zwischen Beratung, Wissenschaft, Verwaltung und Region wird hier ein integrierter Chancenansatz für internationale Studierende an der Uni Marburg entwickelt.

MarChance5 – MarChange5 ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Dezernaten Studium und Lehre (Dez. III) und Internationale Angelegenheiten/International Office (Dez. VI) sowie dem Fachbereich 21. Die Gesamtleitung des Projektes liegt im Verantwortungsbereich des Dezernats Studium und Lehre mit dem Dezernenten  Jochen Fischer, die Projektkoordination hat die Service- und Beratungsstelle für ein inklusives Studium (Leitung Stefanie Ingiulla) als Teil des Dezernats inne. Weitere intern beteiligte Partner*innen sind u.a. das Projekt MarWay (Dezernat VI), Career Service und Zentrale Allgemeine Studienberatung. Hinzu kommen noch externe regionale Partner*innen aus der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Mit seinen fünf Ziellinien verfolgt das Projekt gleichermaßen eine interne Weiterentwicklung als auch den Transfer nach außen.

Ziellinie 1-2

Die Ziellinien eins und zwei fokussieren die interne Weiterentwicklung und sprechen die Zielgruppe der internationalen Studierenden, insbesondere mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen an. In der Ziellinie 1 werden bestehende Angebote für diese Zielgruppe über den gesamten Student-Life-Cycle auf Inklusionssensibilität hin weiterentwickelt und auch neue Angebote konzipiert, um den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Diese Ziellinie wird in enger Zusammenarbeit von der Service- und Beratungsstelle für ein inklusives Studium (SBS) zusammen mit dem International Office und dem Projekt MarWay umgesetzt. 

Ziellinie zwei wendet sich der Konzipierung und Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen und Handreichungen für Mitarbeitende der Fachbereiche und der Zentralverwaltung sowie Lehrende zu. Indem relevante Informationen zu den spezifischen Bedürfnissen und Bedarfen internationaler Studierender mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen zur Verfügung gestellt werden, werden universitäre Strukturen inklusionsorientiert weiterentwickelt und implementiert.

Durch das Zusammenwirken der beiden Ziellinien eins und zwei werden internationale Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung noch besser durch das Studium begleitet und ihre Chancen auf Teilhabe im Studienverlauf und beim Übergang in den Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert. Die Ziellinien 1 und 2 liegen maßgeblich im Verantwortungsbereich der SBS in enger Zusammenarbeit mit dem Dez. VI International Office.

Ziellinie 3-5

Die Ziellinien drei bis fünf richten sich nach außen und wirken in die Region hinein. Hier stehen a) das passgenaue Matching, b) regional vernetztes Innovieren und c) hessenweiten Transfer sichern im Zentrum der Entwicklungsstrategien und begleitenden Forschung. Diese drei Ziellinien werden bei uns am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften durch Prof. Dr. Susanne Maria Weber verantwortet. 

Mit dem Ansatz der Commons-Public Partnerships (CPPs) eschließen wir regionale Potenziale vernetzter Zusammenarbeit im regionalen Gefüge. Da die Universitätsstadt Marburg und die Agentur für Arbeit von Beginn an ihre Ressourcen mit in dieses gemeinsame Projekt geben, leben wir die Idee des gemeinsamen Problemlösens von Anfang an und setzen diese in verschiedenen methodischen Designs und partizipativen Innovationslaboren auch in den folgenden Entwicklungsstrategien um: 

  • Wie kann eine regionale KI-Plattform ggf. Potenziale schaffen, nicht nur für die internationalen Studierenden, sondern auch für die Universitätsverwaltung, die Unternehmen, die Stadt und die Agentur für Arbeit? (Ziellinie 3).

  • Wie kann ein Training zum Commons-Public-Partnership-Change-Agent nicht nur wertvoll werden für die Integration in den regionalen Arbeitsmarkt, sondern auch Impulse für die Region entstehen? Die geplanten Innovationslabore zu den Themen Nachhaltigkeit, Demokratisierung, Inklusion und Digitalisierung werden innovative Ideen und Ansatzpunkte für längerfristige regionale Kooperationen eröffnen. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Universitätsstadt Marburg, freien Trägern und mit dem regionalen Arbeitgebernetzwerk „Gütesiegelnetzwerk Interkulturelle Vielfalt LEBEN“ werden Commons-Public-Partnerships (CPPs) im Handlungsfeld der Arbeitsmarktintegration der internationalen Studierenden entwickelt, erprobt und implementiert (Ziellinie 4). 

  • Wie kann Transfer unterstützt und gesichert werden im Austausch mit den anderen geförderten Projekten in der Förderlinie des ESF / HMWK? Diese letzte Ziellinie unterstützt den hessenweiten Austausch. Sie wird gemeinsam verantwortet von beiden Kooperationspartner*innen der Universität. Auch hier sind partizipative Transferlabs geplant, die jährlich stattfinden zu den Themen Inklusion, Nachhaltigkeit und Digitalisierung (Ziellinie 5).

Ansprechpartner*innen mit Funktion 

Gesamtprojektkoordination:
Dezernat Studium und Lehre (Referat Service- und Beratungsstelle für ein inklusives Studium)
Stefanie Ingiulla

Mitantragstellerin, Leitung des Teilprojekts und Ansprechpartnerin für die Ziellinien 3-5:
FB 21; Institut für Erziehungswissenschaft; AG Innovation; Organisation – Netzwerke
Prof. Dr. Susanne Maria Weber

Kontakt: marchance-marchange@uni-marburg.de

Projektteam im FB21