09.12.2019 Mitgliederversammlung zum Thema „Zentralasien“

Foto: S. Voell (ZfK)
Präsentationen anlässlich der Mitgliederversammlung (Thorsten Bonacker, Philipp Lottholz, Galiya Movkebayeva, Turonbek Kozokov)

Am 26.11.2019 fand die Mitgliederversammlung des Zentrums für Konfliktforschung zum Thema „Konfliktdynamiken in Zentralasien“ statt. Zwischen Russland und China gelegen und an Afghanistan angrenzend ist Zentralasien – mit Ausnahme vom Bürgerkrieg in Tadschikistan – zwar von größeren Konflikten weitgehend verschont geblieben. Dennoch lassen sich eine Reihe von Konfliktpotenzialen beobachten, die unter anderem mit dem sowjetischen Erbe und den autokratischen Strukturen der jeweiligen Länder zusammenhängen.

Es gab drei Inputvorträge zu unterschiedlichen Aspekten von Konflikten in Zentralasien – einer Region, die durch verschiedene innergesellschaftliche, regionale und zwischenstaatliche Spannungen gekennzeichnet ist. Danach folgte eine Podiumsdiskussion.

Vortragetragen haben:

  • Prof. Dr. Galiya Movkebayeva (Al-Farabi Universität, Almaty): Konflikte und die Energiepolitik in Zentralasien
  • Turonbek Kozokov (ZfK): Die Versicherheitlichung der politischen Opposition in Tasdschikistan am Beispiel der Islamischen Partei der Wiedergeburt
  • Dr. Philipp Lottholz (JLU): Soziale Dienste und Infrastrukturen als Faktoren der Konfliktprävention in Kirgisistan

Die Moderation übernahm Prof. Dr. Thorsten Bonacker.

Die Mitgliederversammlung wurde eingeleitet von Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel (Geschäftsführende Direktorin) und Stéphane Voell (Geschäftsführer), die kurz über die jüngsten Entwicklungen im Zentrum berichteten. Die Mitgliederversammlung findet in der Regel zweimal im Jahr statt.

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