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Linguistik: Kognition und Kommunikation (M.A.)

Kurzbeschreibung

Die Germanistische Linguistik untersucht die deutsche Sprache – und zwar mit den Erkenntnissen und Methoden der modernen internationalen Sprachwissenschaft. Die Eigenschaften des Deutschen werden dabei auf struktureller (Syntax, Semantik, Phonologie, Morphologie) und auf funktionaler (Pragmatik) Ebene analysiert. Des Weiteren spielen kognitive, soziale und historische Aspekte des Deutschen in diesem Studiengang eine besondere Rolle. Alle diese Fragen werden unter dem Licht der Anwendbarkeit in einem breiten Spektrum von Berufsfeldern behandelt.

Der viersemestrige Masterstudiengang „Linguistik: Kognition und Kommunikation“ zielt darauf ab, theoretisches mit praktischem Wissen zu verbinden. Das allgemeine Ziel ist es dann, eine Reihe von Problemstellungen durch wissenschaftliche Analyse zu lösen. Das zuvor im Bachelor-Studiengang erlernte Wissen wird in diesem Studiengang erweitert und vertieft.

Schwerpunkte

Der Masterstudiengang ist in seinem Profil besonders an den in Marburg etablierten Forschungsschwerpunkten und -aktivitäten ausgerichtet: Demnach sieht der Studiengang die Möglichkeit einer Schwerpunktbildung in den Bereichen sprachtheoretisch-kognitive Modellierung und sprachdynamische Analyse von Varietäten des Deutschen vor. Eingebunden ist diese Schwerpunktbildung in die zwei Forschungsschwerpunkte der beteiligten Institute Experimentelle, klinische und kognitive Neurowissenschaften und Kulturdynamik.

Über diese forschungsbezogene Profilierung hinaus erlaubt es der Studiengang in Marburg, das Fach in seiner ganzen Breite zu studieren. Das Profil der Germanistischen Sprachwissenschaft umfasst historisch alle Sprachstadien vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart sowie Schwerpunkte in unterschiedlichen systematischen Bereichen der historischen Sprach- und Sprachgebrauchsforschung.

Ziele

Hinsichtlich des unmittelbaren Eintritts in das Berufsleben haben schon die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt, dass sprachwissenschaftlich gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen germanistischer Studiengänge sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Für die Sprachwissenschaften ist festzustellen, dass sie identifizierbare, wenngleich zum Teil erst im Entstehen begriffene außerakademische Anwendungsfelder besitzen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Computerlinguistik, Sprachtechnologie
  • Sprach- und Kommunikationsberatung
  • Sprachdokumentation, Fremdsprachenvermittlung
  • Verlagswesen, Journalismus, Medien, PR-Sektor
  • Ausdifferenzierter Bildungssektor

Der Studiengang zielt auf Kompetenzen in den genannten Anwendungsfeldern ab, ohne aber die dem Masterabschluss angemessene Orientierung auf theoretische und akademische Kompetenzen zu vergessen. Aufgrund seiner forschungspraktischen Orientierung bietet der Studiengang begabten Studierenden die ideale Vorbereitung auf ein Promotionsstudium.

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