19.06.2018 Fast alle Raumpatenschaften im Kunstmuseum vergeben

Rotary Club Marburg unterstützt Innensanierung mit insgesamt 50.000 Euro

Dr. Hartmut Hesse (Präsident des Rotary Clubs Marburg), Museumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck, Prof. Dr. Bernhard Maisch (Präsident der Rotary Stiftung Marburg), Horst Piringer (Vorsitzender des Vereins Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte), Regina Leimbach (Rotary Club Marburg), Vizepräsident Prof. Dr. Joachim Schachtner, Iris Rubinich (Referentin für Fundraising und Alumni-Service) (von links).
Foto: Henrik Isenberg
Dr. Hartmut Hesse (Präsident des Rotary Clubs Marburg), Museumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck, Prof. Dr. Bernhard Maisch (Präsident der Rotary Stiftung Marburg), Horst Piringer (Vorsitzender des Vereins Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte), Regina Leimbach (Rotary Club Marburg), Vizepräsident Prof. Dr. Joachim Schachtner, Iris Rubinich (Referentin für Fundraising und Alumni-Service) (von links).

Kurz vor den Sommerferien gibt es im Kunstmuseum noch einmal Anlass zur Freude. Der Rotary Club Marburg hat eine Raumpatenschaft übernommen. Damit sind fast alle Raumpatenschaften der Spendenkampagne vergeben. Insgesamt können für 23 Räume Patenschaften übernommen werden, für drei Räume sind vor der Wiedereröffnung noch Patenschaften möglich.

Unter der Präsidentschaft von Dr. Hartmut Hesse fand die zweite Kunstauktion des Rotary Club Marburg statt, der seit Beginn der Baumaßnahmen mehr als 50.000 Euro für die Kampagne „Kunst braucht Raum“ zur Unterstützung der Innensanierung des Museums gespendet hat.

 „47 Künstlerinnen und Künstler stellten ihre Werke zur Verfügung, die von Teilnehmern der Auktionen ersteigert wurden. Ihrer Kreativität ist es gemeinsam mit den Käuferinnen und Käufern zu verdanken, dass dieser beachtliche Unterstützungsbeitrag zusammen gekommen ist“, erläutert Dr. Christoph Otterbeck, Direktor des Kunstmuseums. 

Das Raumpatenkonzept war vor allem für größere Spenden initiiert worden. Für Spenden zwischen 12.000 und 150.000 Euro konnten Patenschaften für kleinere und große Räume im Museum übernommen werden. Eine Besonderheit bilden der Philipps-Raum, in dem 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Alumni der Philipps-Universität mit Spenden von je 100 Euro gemeinsam eine Raumpatenschaft übernommen haben sowie der Raum der 250 „Kunstfreundinnen“, für den mit großem Erfolg Frauen im Vorstand des Freundesvereins warben. Die Namen der Spenderinnen und Spender für die Kampagne „Kunst braucht Raum“ werden auf einer Spenderwand im Erdgeschoss des Museums präsentiert.

Der Spendenstand der Kampagne liegt derzeit bei 888.108,92 Euro. Die Kampagne läuft noch bis Anfang Oktober. Die nächste Aktion der Spendenkampagne findet zur Nacht der Kunst am 22. Juni statt. Die Mesh-Banner des ehemaligen Bauzauns werden dann im Foyer des Museums für zehn Euro pro Quadratmeter zum Zerschneiden freigegeben. Die Banner zeigen Motive einzelner Werke aus dem Museum von Künstlern wie Wassily Kandinsky oder Paul Klee. Die Einnahmen fließen in die Innensanierung des Kunstmuseums.

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