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Tablets in Schule und Unterricht

Mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Ultrabooks finden immer stärkere Verbreitung bei Studierenden und Lehrenden. Diese kommen dabei in immer vielfältigeren Weisen zum Einsatz und sind dabei integraler Bestandteil von Studium und Lehre. Für das Lehramtsstudium ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung, da durch die Kultusministerien und die Schulträger immer mehr der Tableteinsatz in Schulen gefordert und gefördert wird. In diesem Zuge sind auch die Universitäten aufgefordert, entsprechende didaktische Konzepte zum Einsatz der Geräte im Unterricht zu entwickeln.

Ansätze: Klassensatz vs. BYOD

Schulen und Universitäten in Deutschland wie auch im Ausland haben bereits seit 2012 damit begonnen, gezielt einzelne Kleingruppen mit Klassensätzen an eigenen Geräten auszustatten und dies wissenschaftlich zu evaluieren. In Hessen erfolgten bereits mehrere solcher Untersuchungen.
Neben der zentralen Anschaffung von Tablets durch die Bildungsinstitutionen ist auch das BYOD (Bring-Your-Own-Device) Prinzip verbreitet, bei dem mobile Endgeräte, die sich überwiegend im Privatbesitz der User befinden, in die bestehenden IT-Systeme für den Lehr- und Lerneinsatz integriert werden. Laut dem JIM-Studie 2016 steigt der Anteil der Haushalte, die über ein Tablet verfügen, seit den letzten Jahren deutlich an. So steht bereits in zwei von drei Haushalten ein solches Gerät zur Verfügung, während bereits gut 1/3 der Jugendlichen über ein eigenes Gerät verfügt. Beide Ansätze haben individuelle Vor- und Nachteile und beinhalten eine ganze Reihe von Chancen und Herausforderungen.

Das Projekt "Digital Learning" bietet ab dem Wintersemester 2019/20 Workshops für Dozierende und Studierende zu diesem Thema an.

Die Termine zu den Workshops finden Sie hier.