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Promotionsprojekte in der AG Klinische Linguistik am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft

laufende Projekte

Daniela Bahn: Verarbeitung von emotionalen Wörtern und Gesichtern bei Kindern mit unauffälligem und gestörtem Spracherwerb

Promotionsprojekt Bahn KopfIn diesem Projekt wird untersucht, wie Kinder Emotionsbegriffe und emotionale Gesichtsausdrücke lernen und verarbeiten. Eine Kostprobe:

Angst ist… „nicht gerade gut“, „wenn du in einer ganz dunklen Höhle bist und deine Taschenlampe geht plötzlich aus“, „dass du Gänsehaut bekommst“ (Elias, 8Jahre)                                                         

 

Julia Fuchs: Informationsstrukturelle Aspekte der Artikelwahl im Spracherwerb. Untersuchungen mit Kindern mit und ohne Entwicklungsbeeinträchtigungen

Promotionsprojekt Fuchs Biene

Das Projekt ist an der Schnittstelle von Spracherwerbsforschung und Klinischer Linguistik angesiedelt: Untersucht wird die Fähigkeit zur adäquaten Produktion und Rezeption von definiten und indefiniten Artikeln mit ihren spezifischen informationsstrukturellen Aspekten. Im Rahmen dieser experimentellen Studie sollen Erwerbsverläufe bei sprachgesunden Kindern und bei solchen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen ermittelt werden.

 

Judith Levy: Narration und Emotion. Eine vergleichende Studie zwischen Kindern mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung und dem Asperger Syndrom

Promotionsprojekt Levy Igel

Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwieweit sich sprachliche und affektive Anteile in kindlichen Erzählungen manifestieren. Hierfür werden neben normal entwickelten Kindern zwei Gruppen mit auffälliger sprachlicher (spezifische Sprachentwicklungsstörung) bzw. emotional-sozialer (Asperger- bzw. hochfunktionaler Autismus) Entwicklung bezüglich ihrer Gestaltung von Narrativen untersucht. Welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede lassen sich in den narrativen Fähigkeiten sowie in der Verwendung sprachstruktureller und (sprachlich vermittelter) emotionaler Anteile in Narrativen zeigen?

 

Nina Niggemann: Lexikalische Verarbeitung im dritten Lebensjahr bei Kindern mit und ohne Late Talker Profil  – Eine EEG Studie

Kleinkind mit EEG-KappeDas zweite und dritte Lebensjahr stellt eine zentrale Periode des Spracherwerbs dar. Der Großteil der Kinder vollzieht in der Mitte des zweiten Lebensjahrs den Wortschatzspurt und erweitert kontinuierlich das rezeptive und expressive Lexikon. Dennoch wissen wir wenig über die zugrundeliegenden Repräsentationen der produzierten Wörter. In einer Langzeitstudie befassen wir uns daher vor allem mit der Frage, wie segmentale, semantische und prosodische Informationen zum Aufbau lexikalischer Repräsentationen beitragen und welche Abweichungen bei Kindern mit Störungen im Spracherwerb auftreten.

 

Susanne Vogt: Der Einfluss ikonischer Gesten auf das Wortlernen von  Kindern mit und ohne spezifische Sprachentwicklungsstörung  – Eine Trainingsstudie

Vogt Item Geste

Kinder mit (spezifischen) Sprachentwicklungsstörungen zeigen neben Problemen mit Grammatik und Aussprache häufig auch Schwierigkeiten beim Erlernen von Wörtern. In diesem Projekt wird untersucht, ob ikonische, d.h. bildhafte Gesten das Wortlernen unterstützen können.

Apart from problems with grammar and speech, children with (specific) language impairment may also face difficulty with vocabulary acquisition. In this project, we investigate whether iconic gesture aids word learning.

 

Karin Wiese: Störungen der Speicherung und des Abrufs von Wortformen bei Kindern – Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Diagnostik und Therapie

Kind beim BildbenennenIn diesem Projekt geht es um Kinder mit Problemen beim Zugriff auf Wörter: die Äußerung „Ein Fisch....iiin ... deer ... Kühltasche (Kühlschrank)“ eines fünfjährigen Kindes ist typisch für ein Kind mit einer Wortfindungsstörung. Die Symptomatik, Diagnostik und Therapie derartiger Störungen wird in dem Promotionsprojekt beleuchtet.



abgeschlossene Projekte

Dr. Annegret Klassert: Lexikalische Fähigkeiten bilingualer Kinder mit Migrationshintergrund. Eine Studie zum Benennen von Nomen und Verben im Russischen und Deutschen.

Promotionsprojekt Klassert BallIn meiner Arbeit untersuchte ich den Nomen- und Verbwortschatz russisch-deutsch bilingualer Kindern und analysierte, durch welche Faktoren ihre lexikalischen Fähigkeiten besonders beeinflusst werden.

 

 

Dr. Madjid Nezhad Masum: Einfluss der Techniken zur Bedeutungserklärung auf den Zugriff auf fremdsprachliches lexikalisches Wissen

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Mit einem Experiment zum Wortlernen habe ich untersucht, welche Methoden sich am besten eignen, um Wörter im Fremdsprachunterricht zu vermitteln.





Prof. Dr. Judith Papadopoulos: Vom Konkreten im Abstrakten. Eine kognitionslinguistische Analyse zu Konkreta und Abstrakta

Promotionsprojekt Papadopoulus WeltenIn der Dissertation wurde eine sprachsystematisch-theoretische Grundlage zur Erfassung von Konkretheit erarbeitet und empirisch untersucht, welchen Einfluss die definierten Konkretheitskriterien auf die Sprachverarbeitung haben.
 

 

 

Einen Überblick zu den Forschungsaktivitäten der AG Klinische Linguistik finden Sie hier.

Zuletzt aktualisiert: 31.10.2016 · Frank Domahs

 
 
 
Fb. 09 - Germanistik und Kunstwissenschaften

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Tel. +49 6421/28-24692, Fax +49 6421/28-24558, E-Mail: german@staff.uni-marburg.de

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