Direkt zum Inhalt
 
 
Eine algebraische Fläche vom Grad 6 (eine "Sextik"), die 65 Singularitäten besitzt.
 
  Startseite  
 

Mathematische Modellsammlung

 

Exponate



Gezeigt werden unter anderem:
  • Mechanische Rechenmaschinen aller Art und Altertümer der Telefontechnik (Foyer),
  • Mechanische Integriergeräte (Integrimeter, Planimeter, Integraphen, harmonische Analysatoren) sowie Vermessungsgeräte (Theodoliten, Diopterlineal)
  • Modelle mathematischer Flächen aus Gips, Draht, Karton, Metall und diversen Kombinationen
  • Modelle von platonischen Körpern, Sternkörpern
 
Zu den ältesten Stücken zählen etwa
  • ein Pantograph aus Messing der Firma Breithaupt in Kassel von 1866 (links oben im Bild),
  • Kartonmodelle von Flächen zweiter Ordnung der Firma Brill (um 1885),
  • ein Theodolit der Firma Breithaupt in Kassel von 1906,
  • ein Amsler-Planimeter (um 1900) aus Schaffhausen / Schweiz,
  • einige Gips- und Fadenmodelle von Flächen (um 1880).

Die Sammlung hat aber weniger musealen Charakter, sondern dient v.a. der Ausbildung in Mathematik und Informatik. Sie wird ständig um neue, meist selbstgebaute Modelle erweitert. Neben den ausgestellten Objekten beherbergt die Sammlung Modelle, die nur im Unterricht Verwendung finden.

Unsere mathematischen Modelle finden Sie im Katalog des Informationssystem zu Sammlungen und Museen an deutschen Universitäten,
eine kleine Vorschau auf die übrigen Exponate finden Sie auf dieser Seite.

Curta

Curta Modell II: Der kleinste jemals gebaute mechanische Vierspeziesrechner wurde von Curt Herzstark (1902-1988) in den 1930er Jahren entwickelt und 1938/39 zum Patent angemeldet. Ab 1948 begann die Produktion bei der Contina AG in Liechtenstein. Bis 1970 wurden insgesamt etwa etwa 140.000 Exemplare produziert.

Trinks Triplex

Brunsviga Modell "Trinks Triplex" von 1917: Diese Sprossenradmaschine mit je 20 Stellen im Einstellwerk (EW) und im Resultatwerk (RW) kam Ende 1911 in den Handel. Sie wurde von der Firma Grimme, Natalis & Co. aus Braunschweig, die ursprünglich Nähmaschinen herstellte, ab 1892 gebaut und stetig fortentwickelt. Dieses Modell war vor allem für technische und wissenschaftliche Berechnungen im Einsatz. Von 1911 bis 1925 wurden etwa 1100 Exemplare gebaut; der Preis betrug (vor dem 1. Weltkrieg) 1000 Mark.

Pantograph
Pantograph aus Messing der Firma Breithaupt in Kassel von 1866: Ein Pantograph ist ein analoger "Fotokopierer" - er dient zum Verkleinern und Vergroessern. Mathematisch beruht er auf dem Strahlensatz, den man schon in der Schule lernt.
Möbiusband
Moebiusband: Das Moebiusband ist eine nicht-orientierbare Flaeche mit Rand - eine Ameise, die auf dem Band spazieren geht, erkennt keine Vorder- oder Rueckseite. Der Charme dieses Exemplars besteht darin, dass es in
einem Stueck gestrickt wurde.
Barth'sche Sextik
Barth'sche Sextik: Im Sommer 2013 wurde in der Mathematischen Modellsammlung des Fachbereichs das erste physikalische Modell der Barth'schen Sextik angefertigt. Die Fotoserie zeigt die einzelnen Arbeitsschritte sowie das fertige Modell, das nun in einer Vitrine vor der Bibliothek des Fachbereichs steht. Siehe auch "Interessantes zum Logo des Fachbereichs".
Diehl Combitron S
Combitron S der Firma Diehl, ca. 1968: Die Diehl Combitron ist der erste in Deutschland entwickelte programmierbare elektronische Tischrechner. Er wurde von 1966 bis 1971 gebaut. Er ist ein speicherprogrammierter Serienrechner mit Zentraleinheit, 10 Programm- und Konstantenspeichern, Saldierspeicher, Ergebnisspeicher, Radizierspeicher, M/D-Speicher, Restspeicher und Eingabespeicher. Die Programmeingabe erfolgt durch Zifferncodes.

Dodekaederstern

Dodekaederstern: Erst Johannes Kepler (1571-1630) hat systematisch Polyeder untersucht, bei denen “einspringende Ecken” erlaubt sind, die also nicht mehr konvex sind. Dadurch explodiert der Formenreichtum schlagartig und die Polyeder erhalten ihre typische sternförmige Gestalt, die mal stärker, mal schwächer ausgeprägt sein kann. Das hier gezeigte Modell aus stabilem Karton ist einer der vier Kepler'schen Sternkörper.

Zuletzt aktualisiert: 23.07.2015 · lochmana

 
 
 
Fb. 12 - Mathematik und Informatik

Fb. 12 - Mathematik und Informatik, Hans-Meerwein-Straße 6, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-21514, Fax +49 6421/28-25466, E-Mail: dekanatfb12@mathematik.uni-marburg.de

YouTube-Logo

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb12/modellsammlung/exponate

Impressum | Datenschutz