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05.04.2017

Digitale Daten als Ressource der Zukunft

Feierliche Eröffnung des Verbundprojekts "Hessische Forschungsdateninfrastrukturen" (HeFDI) am 16. Mai 2017

Zeit: 16.05.2017 15:00 h - 16.05.2017 18:30 h
Ort: Marburg, Alte Aula der Philipps-Universität, Lahntor 3

Referierende/Beteiligte:

Prof. Dr. Klaus Tochtermann; Prof. Dr. Stefan Liebig; Dr. Hans-Josef Linkens; Prof. Dr. Joachim Schachtner; Prof. Dr. Thomas Stäcker; Prof. Dr. Andrea Rapp; Moderation: Dr. Jörg Biesler; Grußwort: MinDirg'in Irene Bauerfeind-Roßmann

Weitere Informationen:


Programm

Anmeldung, Anreise, Übernachtung

Digitale Daten als Ressource der Zukunft. Mit Kooperation den Wandel gestalten

Feierliche Eröffnung des Verbundprojekts "Hessische Forschungsdateninfrastrukturen" (HeFDI)

Die wachsende Menge digitaler Daten und die damit einhergehenden neuen Methoden und neuen technischen wie organisatorischen Herausforderungen werfen für die Hochschulen zentrale Fragen auf. Welche Chancen bieten digitale Daten als Ressourcen der Zukunft für die Wissenschaft? Welche Herausforderungen sind damit verbunden, insbesondere im Hinblick auf Big Data und Open Science? Welche Konsequenzen beinhaltet dies für die Wissenschaftspraxis in unterschiedlichen Disziplinen? Wie verändert dies das Zusammenspiel von Wissenschaft und Gesellschaft? Wie verändert dies das Wirken und Funktionieren der Wissenschaft? Welche Strukturen und Prozesse müssen dieser Entwicklung zur Seite gestellt werden? Wie und in welcher Form können digitale Daten eine Ressource der Zukunft für die Hochschulen darstellen? Wie sind die Hochschulen für die Sicherung dieser Ressource aufgestellt, und welche infrastrukturellen und organisationalen Herausforderungen müssen sie dafür angehen?

Zehn Hochschulen des Bundeslands Hessen und die hessische Bibliotheks-Verbundzentrale HeBIS haben angesichts dieser Herausforderungen einen kooperativen Weg eingeschlagen und entwickeln im Projekt "Eine gemeinsame Strategie: Hessische Forschungsdateninfrastrukturen" (HeFDI) von 2016 bis 2020 modellhaft grundlegende lokale und regionale Infrastrukturen, die einerseits als Basis für einen Transfer in die Fachkonsortien dienen und andererseits der Forschung zeitnahe und passgenaue Lösungen für eine Sicherung und erste Erschließung ihrer ‚Ressource der Zukunft‘ entlang des Datenlebenszyklus bieten. Konkret bedeutet dies, dass durch HeFDI an der Philipps-Universität Marburg (Koordination), der Goethe-Universität Frankfurt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technische Universität Darmstadt, der Universität Kassel, der Frankfurt University of Applied Sciences, der Hochschule Darmstadt, der Hochschule Fulda, der Hochschule Geisenheim University und der Technischen Hochschule Mittelhessen Forschungsdatenreferent/innen arbeiten, die Beratung und Schulung zu digitalen Forschungsdaten anbieten und gemeinsam mit HeBIS ein technisches Sicherungs- und Veröffentlichungssystem für digitale Forschungsdaten entwickeln. Gleichzeitig ist die überregionale und nationale Vernetzung ein wichtiger Baustein des hessischen Projekts. HeFDi versteht sich somit als Teil einer über föderale Grenzen hinweg vernetzten Forschungsdateninfrastruktur. HeFDI wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK).

Dabei stellt es sich als weitere Herausforderung dar, dass die Landschaft digitaler Forschungsdaten vielfältig und bis zu einem gewissen Grade volatil ist: Nicht nur verändern sich die Daten im Datenlebenszyklus, auch können die Voraussetzungen zur Bearbeitung der Daten hinsichtlich Technik und Informationskompetenz nach kurzer Zeit bereits überholt sein. Sind Hochschulen in ihrer jetzigen infrastrukturellen und organisationalen Form in der Lage, dieser Schnelllebigkeit und dem digitalen Wandel gerecht zu werden, d.h. können sie diese ‚Ressource der Zukunft‘ organisational sichern? Welche Umsetzungsmöglichkeiten und welche Chancen auf Weiterentwicklung stehen Fachbereichen, Instituten und einzelnen Forschenden bzw. Lehrenden offen? Wie kann noch dazu mit einem Kooperationsprojekt dieser Wandel gestaltet werden? Was kann in diesem Zusammenhang eine bundeslandweite Kooperation leisten? Diese Fragen sollen bei der feierlichen Eröffnung von HeFDI debattiert werden.

Programm

15.00h Begrüßung

Prof. Dr. Joachim Schachtner, Vizepräsident für Information und Qualitätsmanagement der Philipps-Universität Marburg

Grußwort
MinDirg'in Irene Bauerfeind-Roßmann, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

15.30h Keynote „Digitale Daten als Ressource sichern. Die Hessischen Forschungsdateninfrastrukturen im Kontext der European Open Science Cloud“ 

Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft (ZBW), Mitglied der EU High Level Expert Group European Open Science Cloud,

‚Digitale Daten als Ressource der Zukunft‘ erfordern zukunftsfähige Infrastrukturen, um diese Daten zu sichern und verfügbar zu machen. In zahlreichen Bundesländern, wie z.B. Hessen, werden Forschungsdateninfrastrukturen an den Hochschulen des jeweiligen Landes aufgebaut. Diese Infrastrukturen haben die Eigenschaft, dass sie zum einen regional verortet und zum anderen institutionell ausgerichtet sind. Auf den ersten Blick könnte dies im Widerspruch zu den meist überregional und primär fachlich-inhaltlich ausgerichteten Forschungs-Communities stehen. Der Vortrag löst diesen scheinbaren Widerspruch auf, in dem er die Konzepte der European Open Science Cloud (EOSC) und anhand des von der DFG geförderten Projekts Generic Research Data Infrastructure einen nationalen Baustein für die EOSC vorstellt.

16.30h

Pause

17.00h

Vorstellung des Projekts „Eine gemeinsame Strategie: Hessische Forschungsdateninfrastrukturen“

17.30h Podiumsdiskussion „Hochschulen und schnelllebige Digitalisierung. Mit Kooperation den Wandel gestalten?“

Prof. Dr. Stefan Liebig, Professor für soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse der Universität Bielefeld, Mitglied des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten und des Rats für Informationsinfrastrukturen

RD Dr. Hans-Josef Linkens, Leiter des Referats Digitaler Wandel in Wissenschaft und Forschung im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Mitglied des Rats für Informationsinfrastrukturen

Prof. Dr. Thomas Stäcker, Vorstand des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd), stv. Direktor der Herzog August-Bibliothek Wolfenbüttel, Leiter Abteilung Neuere Medien, Digitale Bibliothek

Prof. Dr. Joachim Schachtner, Professor für Biologie, Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement der Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Andrea Rapp,  Professorin für germanistische Computerphilologie, Vizepräsidentin für Wissenschaftliche Infrastruktur der Technischen Universität Darmstadt


Moderation: Dr. Jörg Biesler, freier Journalist und Moderator u.a. bei Deutschlandradio, WDR und SWR


18.30h
Empfang im Kreuzgang

Anmeldung

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung: Hier geht es zum Anmeldeformular.

Anreise

Die Veranstaltung findet in der Alten Universität statt, Lahntor 3.

Wegbeschreibung mit dem Auto:
aus Richtung Kassel (Norden):  Verlassen Sie die Stadtautobahn an der Ausfahrt Marburg-Bahnhofstraße. An der 1. Ampel bitte rechts abbiegen auf die Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt. Hinter der nächsten Ampel die linke Fahrspur benutzen und am Ende der Bahnhofstraße nach links in die Elisabethstraße einbiegen. An der nächsten Kreuzung weiter geradeaus in die Straße „Pilgrimstein“ – Einbahnstraße. Dieser Straße folgen Sie bis zum Ende, nach zwei Fußgängerampeln mündet diese Straße in den Rudolphsplatz. Bitte folgen Sie der Straße Richtung Stadtmitte, dort direkt am Rudolphsplatz ist nach ca. 100 m die Alte Universität auf der rechten Seite.
aus Richtung Frankfurt/Gießen (Süden):
 Verlassen Sie die Stadtautobahn an der Ausfahrt Marburg-Mitte (Esso Tankstelle) und halten Sie sich ausschließlich rechts bis zur nächsten Ampel, an der Sie ebenfalls nach rechts in Richtung Innenstadt abbiegen. Dann geht es weiter auf der linken Fahrspur nach drei Ampeln über die Lahn und hinter der Brücke biegen Sie an der nächsten Ampel nach links ab und direkt an dieser Ampel vor sich finden Sie die Alte Universität.

Wegbeschreibung mit Bus und Bahn:

Vom Marburger Hauptbahnhof benutzen Sie entweder ein Taxi, das am Bahnhofsvorplatz wartet, um Sie zum Lahntor 3 zu bringen, oder die Linien 2, 3, 6, 7 und C der Marburger Stadtwerke. Sie fahren bis zur Haltestelle "Rudolphsplatz" und haben die Alte Universität erreicht.
Stadtpläne finden Sie hier.

Übernachtung

Bei Marburg Tourismus finden Sie zahlreiche Möglichkeiten zur Unterkunft in Marburg.

Veranstalter:

Stabsstelle Forschungsdatenmanagement

Kontakt:

Dr. Ortrun Brand, Koordinatorin HeFDI
Tel.: 06421-28-24310
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2017 · Ortrun Brand, Stabsstelle FDM

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Forschungsdatenmanagement, Biegenstr. 36, 35032 Marburg
Tel. +49 6421-28-24310, Fax +49 6421-28-21345, E-Mail: forschungsdaten@uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/projekte/forschungsdaten/hefdi-eroeffnung

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