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Fachgebiet Iranistik

 

Das Fachgebiet Iranistik wurde 2007 im Rahmen der Gründung des Centrums für Nah- und Mittelost-Studien neu eingerichtet. Es ist die einzige Iranistik in Hessen und eine von insgesamt nur fünf iranistischen Professuren in Deutschland, neben Bamberg, Berlin, Göttingen und Hamburg. Die Ausrichtung der Marburger Iranistik ist stark gegenwartsbezogen. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte der iranischen Welt sowie der persischen Literatur und Kultur.

Iranistische Forschung in Marburg verfügt über starke eigenständige Traditionen. Herausragend ist Ferdinand Justi (Marburg, 1837-1907), der als Linguist, Philologe und Historiker des alten Iran die Grundlagen der deutschen Iranistik in vielen Bereichen legte. Bis in die Gegenwart wirken seine Arbeiten zur Iranischen Onomastik, auch seine Studien zum Mittelpersischen und zum Kurdischen stehen am Anfang  eigener Forschungsdisziplinen.  Zu nennen sind auch Wilhelm Eilers (1906-1989) , der von 1952-1958 als Privatdozent in Marburg tätig war, und Otto Helmut Wolfgang Lentz (1900-1986), der seit seinem Ruhestand 1968 in seiner Heimatstadt Marburg lebte. Teile seiner privaten Bibliothek befinden sich im Bestand der Marburger Universitätsbibliothek.

Iranistische Linguistik wird in Marburg seit langem innerhalb der Vergleichenden Sprachwissenschaft betrieben. Die vorislamische Geschichte Irans, insbesondere der Achämeniden, wird von Frau Professor Heidemarie Koch im Fachgebiet Alte Geschichte vertreten.




Zuletzt aktualisiert: 18.06.2011 · Christoph Werner

 
 
 
Centrum für Nah- und Mittelost-Studien

Fachgebiet Iranistik, CNMS, Deutschhausstraße 12, D-35032 Marburg
Tel. 06421 28-24848, Fax 06421 28-24829, E-Mail: iranistik@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/cnms/iranistik/fachgebiet

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