Zielvereinbarungen
Im Juli 2006 wurde die Zielvereinbarung zwischen der Philipps-Universität Marburg und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterzeichnet. Darin werden unter anderem die Rahmenbedingungen für die Errichtung des CNMS geregelt, insbesondere die Zielsetzung, die Ausstattung und die Perspektiven.
Evaluation
Der Wissenschaftsrat führte daraufhin 2009/2010 eine umfassende Evaluation durch und attestiert dem CNMS gute Leistungen. Ihm wird das Potenzial bescheinigt, überregionale Bedeutung zu erlangen.
Evaluationsbericht vom 10. Mai 2010
"Das CNMS hat in der Kürze der Zeit seit seiner Gründung im Jahr 2006 eine deutlich erkennbare Aufbauleistung bewältigt und eine beeindruckende corporate identity geschaffen. Das neue Zentrum konnte dabei von sehr guten Voraussetzungen ausgehen, die ihm das Land und die Universität gewährt haben: einer guten finanziellen, personellen und infrastrukturellen Ausstattung, weitgehender institutioneller Selbstständigkeit und vielen Anknüpfungsmöglichkeiten innerhalb der Universität. Mit seiner relativ großen Zahl an Professuren stellt das CNMS nach Berlin den zweitgrößten Kulminationspunkt für Orientwissenschaften in Deutschland dar und könnte bei gezielter Entwicklung zum international wahrgenommenen Kompetenzzentrum werden."
Neben den Bewertungsberichten, die die
Entwicklung der drei geisteswissenschaftlichen Zentren an den
Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Marburg insgesamt sehr
positiv darstellen, beinhaltet die Stellungnahme des Wissenschaftsrates
zudem übergreifende Empfehlungen zur Gründung und zum Aufbau
vergleichbarer Regionalzentren.

