21.03.2007
Das ehemalige Marburger Mittelstands-Barometer (MMB) wird zum Deutschen Mittelstands-Barometer (DMB)
Was bewegt mittelständische Unternehmer in Deutschland und wo liegen die Hemmschwellen des Wachstums? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des neuen Deutschen Mittelstands-Barometers, kurz DMB genannt. Für das DMB werden jährlich drei Umfragen durchgeführt. Am Ende eines Jahres bilden die erhobenen Daten und Fakten auch ein umfassendes „Psychogramm“ zur aktuellen Verfassung des Mittelstands ab. Zu den Initiatoren des DMB gehören die Forschungsstelle Mittelständische Wirtschaft der Philipps-Universität Marburg (FMW), die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Als Medienpartner unterstützt das Wirtschaftsmagazin Markt und Mittelstand die regelmäßigen Erhebungen.
Das im Jahr 2004 mit Unterstützung des BVMW gestartete Marburger
Mittelstands-Barometer (MMB) hat in den letzten drei Jahren in Medien,
Politik und der Wirtschaftspraxis deutliche Akzente gesetzt. Die
Erfolge des MMB lassen sich in der von Jahr zu Jahr steigenden
mittlerweile enorm hohen Resonanz des MMB in den Medien und der Politik
ablesen.
2007 wird das gemeinsame Kooperationsprojekt von FMW und BVMW mit Hilfe
eines dritten Partners weiter ausgebaut. „Mit BDO Deutsche
Warentreuhand haben wir einen überaus anerkannten, global agierenden
Partner gewonnen, für den der Mittelstand – wie für uns auch – zur
Kernzielgruppe gehört. Wir freuen uns auf eine langfristige und
konstruktive Zusammenarbeit“, begrüßt Professor Dr. Michael
Lingenfelder, Sprecher der FMW, das Engagement der fünftgrößten
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Deutschland. Mit dem DMB bestehe
zukünftig die Möglichkeit, ein Analyseinstrument zu etablieren, das
auch die „psychische Verfassung“ der mittelständischen Unternehmer
erfasse. Somit unterscheide sich das DMB deutlich von anderen
Mittelstandserhebungen und liefere einen wertvollen Beitrag zur
Einschätzung der Lage einer der wichtigsten Wirtschaftsgruppen, so
Lingenfelder.
DMB – mehr als Daten und Fakten
Für das DMB werden einmal im Jahr bundesweit über 2.000 mittelständische Unternehmer und zwei Mal im Jahr ausgewählte Mittelstandsexperten zur Einschätzung der Geschäftslage und zu maßgeblichen äußeren Einflussfaktoren wie Steuerbelastung,Ausbildungsniveau und Bürokratie/Regulierung befragt. Im Unterschied zu anderen Mittelstandsuntersuchungen erhebt das DMB auch Daten zur Unternehmerpsyche.
Die Freude am Unternehmertum sei ausschlaggebend, wenn es um die
Schaffung von Arbeitsplätzen gehe und der Jobmotor Mittelstand nachhaltig laufen solle, ist Lingenfelder überzeugt. Die Forscher der FMW sehen die Einschätzung der Unternehmer zum Gründungsklima und zum Unternehmerbild in der Öffentlichkeit als entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg an.
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Kontakt
Christina Stadler
Tel.: 06421 / 28 - 23784
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