Portrait von Clarice Wolter
Sprache und
Kommunikation hört sich für Quasselstrippen toll an, oder? Das fand ich
vor der Studienwahl und finde es immer noch, denn der Anteil der
Kommunikation(swissenschaft) ist zwar relativ gering und der der
Linguistik (Sprachwissenschaft) ziemlich groß, aber dennoch bin ich
glücklich mit meiner Studienwahl.
In der Tat wird Sprache von vielen Seiten beleuchtet. Die Teilgebiete
Morphologie, Phonologie und Phonetik, Syntax und Semantik spielen dabei
– mal Pflicht, mal Wahl – unterschiedlich große Rollen. Wie an den
Teilgebieten schon deutlich wird, ist der Studiengang relativ breit
angelegt. Dies zeigt sich auch an der Wahl – außer Englisch -
mindestens einer weiteren Fremdsprache und dem Berufsfeld. Bei
Letzterem gilt: es wird zwar schwierig, wenn Du dafür Veranstaltungen
in einem der nicht aufgeführten Bereiche belegen möchtest, aber fast
nichts ist unmöglich. Den Professor anzusprechen hat noch niemandem
geschadet! Überhaupt ist der Kontakt zu den Lehrenden von großer
Bedeutung und Du solltest davor nicht zurückschrecken. Dass der
Großteil der Lehrveranstaltungen mit Leistungsschein abgeschlossen
werden muss, die Note also zählt, ist typisch für den B.A. Sprache und
Kommunikation. Das heißt zwar, dass man sich auch im Semester, wenn
keine Klausuren anstehen, nicht ausruhen kann, aber es bedeutet auch,
viele neue Chancen zu bekommen!
Da in meinem Semester nicht viele studieren, ist die Atmosphäre fast familiär – überhaupt ist Marburg ein wirklich schöner, gemütlicher, überschaubarer Ort zum Studieren.
Clarice Wolter
B.A. Sprache und Kommunikation
5. Fachsemester

