
Vor einem Jahr begann ich mit meinem M.A. Studium im Fach Speech Science mit der Spezialisierung Sprechwissenschaft. So kurz 4 Semester auch sein mögen, so viel kann in dieser Zeit auch dazu gelernt, Erfahrungen gesammelt und Ideen gefestigt werden.
Für dieses Studium empfiehlt es sich, schon eine etwaige Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft zu haben, allerdings geben diese 4 Semester auch Raum, sich auszuprobieren und durch unterschiedliche Kursangebote wie Ästhetische Kommunikation, Stimmübungen, Verhandlungsführung, Mikrophonsprechen, Redeflussstörungen u.v.m. in unterschiedliche Bereiche zu tauchen. Mit dieser Hilfe und einem Praktikum ist es dem Studierenden möglich, Ideen zu entwickeln, sie wieder zu verwerfen, neues zu kreieren und sich darauf zu konzentrieren.
Durch die Vielzahl an möglichen individuellen Zielsetzungen obliegt es allerdings dem Studenten selbst, sich für sein gewähltes Studienziel zusätzlich zu engagieren. Dies kann dieser beispielsweise in Form von weiteren Praktika, Weiterbildungen oder in der Zusammenarbeit mit anderen Studierenden erreichen. Siehst du dich als künftiger Sprechtrainer? Kannst du dir vorstellen selbstständiger Kursleiter zu werden, Rhetorikseminare zugeben oder Kommunikationsmodelle sowohl anzuwenden als auch zu lehren? Möchtest du professioneller Sprecher werden? Oder was sind deine Vorstellungen? Die Möglichkeiten sind zahlreich.
Ohne eigenes Engagement und den Mut, etwas auszuprobieren oder dich selbstständig in dein Interessenfeld zu stürzen um dir Wissen und Erfahrungen anzueignen, geht es allerdings nicht. Du selbst kannst dich hier erproben und spezialisieren. Alleine stehst du damit aber nicht da. Die Studenten unterstützen sich gegenseitig. So kannst du auf Angebote höherer Semester oder Fertigstudierter eingehen, die noch einen Co-Leiter für ein Seminar benötigen. Auch die Lehrkräfte und Studiengangleiter sind offen, hilfsbereit und daran interessiert, dass du deine Möglichkeiten ausschöpfst.

