Portrait von Marina Gerhard
4 Sem.
Physik mit dem Schwerpunkt Materialwissenschaften
Ich habe den
Fachbereich Physik im Rahmen eines Schüler-Workshops kennen gelernt.
Sowohl die Inhalte, als auch die Atmosphäre haben mir von Anfang
an gut gefallen. Allerdings war ich anfangs nicht darauf eingestellt,
dass das Studium mit einem so hohen Tempo und Arbeitsaufwand verbunden
ist. Auch die Tatsache, dass man sämtliche Abläufe, wie zum Beispiel
das Erstellen eines Stundenplans selbst organisieren muss, war für mich
eine neue Erfahrung.
Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und mit Hilfe von Kommilitonen
und Dozenten war es immer möglich eine Lösung für Fragen und Probleme
zu finden. Denn obwohl mein Semester sehr groß ist, ist die Atmosphäre
zwischen Studierenden und Lehrenden sehr persönlich, so dass man auch
meistens ohne Termin seine Probleme loswerden kann und konkrete Hilfe
angeboten bekommt. Überhaupt macht mir das Studium sehr viel
Spaß.
Ich habe mich dabei entschieden den Studiengang mit dem Schwerpunkt
Materialwissenschaften zu studieren. In den ersten beiden Semestern
unterscheidet sich dieser Studiengang nicht von dem der Allgemeinen
Physik. Erst später kommen Chemie-Veranstaltungen hinzu, bei denen man
zwischen verschiedenen Themen wählen kann. Insgesamt ist der
Studiengang also mehr chemie- und weniger mathelastig, als bei den
„normalen“ Physikern. Zudem werden im Bachelor Physik mit dem
Schwerpunkt Materialwissenschaften mehr interessante Infos zur
Halbleitertheorie vermittelt. Trotz des gewählten Schwerpunktes und dem
Mehr an Chemie liegt aber für mich der größte Arbeitsaufwand meistens
bei Veranstaltungen zur Mathematik und zur theoretischen Physik. Eine
Ausnahme bilden die Praktika, auch in Chemie, für die man fast immer
auch bereit sein muss, Wochenenden oder Nächte zu investieren. Aber, es
macht einfach Spaß und hat bisher auch immer mein Interesse an der
Physik vertieft.

