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Schmelz-Dentin-Grenze (SDG)

Ungefähr am inneren Drittel des Schmelzes und ausgehend von der Schmelz-Dentin-Grenze (SDG), werden Strukturen ähnlich wie Grasbüscheln  in Querschnitte von Schmelz beobactet.  Diese Strukturen kommen entlang der SDG in Intervallen von ca. 100µm vor und sind in gleicher Richtung wie die Schmelzprismen gerichtet.  In der Literatur werden diese Schmelzbüscheln für schwächere verkalkte Schmelzprismen gehalten, die mit mehr organischen Substanzen angereichert sind als normal.  jedes ist mehrere Prismen breit.  Weitere Strukturen an der SDG sind die Schmelzspindeln, zylindrische Strukturen, die senkrecht zur SDG gerichtet sind. Man hält sie für Verlängerungen der Dentinkanäle in den Schmelz.  Sie ragen ca. 10-40µm in den Schmelz hinein, aber im Gegensatz zu Schmelzbüscheln, sind sie nicht mit den Prismen ausgerichtet. Ebenso wie die Schmelzspindeln sind  Schmelzkolben ein- oder mehrfach erwieterte, in den Schmelz übertretende Dentinkanäle. Folgende Photos zeigen Schmelzbüscheln, Schmelzkilben und Schmelzspindeln in verschiedenen Sichtweisen und Vergrösserungen.



schmelzlamellen_1
schmelzlamellen_2 
Schmelzbüscheln und Schmelzspindeln, Fluoreszenz, x500  Schmelzlamellen, Fluoreszenz, x200 
schmelzkolben_1  schmelzkolben_EM
Schmelzkolben, Fluoreszenz, x200  Schmelzkolben, Elektronenmikroskop (SEM)


Zuletzt aktualisiert: 23.12.2009 · David Wilkie

 
 
 
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