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Forschungsprojekt: Motologisch orientierte Organisationsberatung

Beginn: 10/2005

Ende: 7/2009

Leitung: Prof. Dr. Jürgen Seewald

Mitarbeiter: Dr. Holger Jessel, Dr. Stefan Schache, Dr. Irmgard Schilcher, Dr. Jörg Schröder

Kurzbeschreibung:

Multiplikatorentätigkeit war von Anfang an Teil des Berufsbildes des Motologen. Neben der direkten Qualifikation für die Arbeit mit Klienten trat dieser Aspekt aber zeitweilig stark in den Hintergrund und wurde erst mit dem Curriculum des Masters Motologie 2005 reaktiviert und ausgebaut. Organisationsberatung ist seitdem ein Pflichtmodul im 3. und 4. Semester des MA Motologie unter Federführung von Dr. Irmgard Schilcher. Die Fortbildungstätigkeit wurde besonders von Dr. Holger Jessel bearbeitet. Das Projekt insgesamt befasst sich mit den konzeptionellen Grundlagen des Moduls und der Einarbeitung von Erkenntnissen aus der praktischen Umsetzung.

Drei Aspekte sind besonders hervorzuheben:

  • Die individuelle Festlegung des Beratungsumfangs einer Einrichtung
  • Die Entwicklung von angepassten Fortbildungscurricula und die Umfeldberatung bezogen auf bewegungs- und ruhefreundliche Räume und Außengelände
  • Die Bewusstmachung der Organisationskultur einer zu beratenden Organisation durch körper- und bewegungsorientierte Angebote

Das Beratungsangebot richtet sich vorrangig auf Erziehungseinrichtungen, deren Auftrag Bewegung und Körperlichkeit mit umfasst. Es wendet sich aber auch an Betriebe und andere Einrichtungen, die die gesundheitliche, bewegungs- und entspannungsbezogene Situation ihrer Mitarbeiter verbessern möchten.

Im Rahmen des Projekts sind zwei Dissertationen sowie ein Schwerpunktheft der Zeitschrift Motorik 1/2009 entstanden. Die erste Dissertation von Jörg Schröder 12/2008 „Der flexible Mensch und sein Leib“ behandelt den Zusammenhang von neuen flexiblen betrieblichen Arbeitsformen, ihren gesundheitlichen Auswirkungen und Möglichkeiten der Bewusstmachung über leibliche Selbsterfahrungen. Die zweite Dissertation von Stefan Schache 7/2009 „Das dialogische Konzept einer beratenden Motologie“ entwirft einen motologiespezifischen Zugang zum Beratungsfeld, wobei die Bewusstmachung der Organisationskultur im Mittelpunkt steht.


Veröffentlichungen:

  • Jessel, H.: Driften, (Be)Gleiten, Anregen und (Ver)Stören. Zur Initiierung von Lernprozessen in der psychomotorischen Organisationsberatung.In: Motorik 32 (2009) 1, 12-16
  • Schache, S.: Schule beraten – Organisationskultur und Körperarbeit. In: Motorik 32 (2009) 1, 2-11
  • Schache, S.: Das dialogische Konzept einer beratenden Motologie. Dissertation Marburg 2009
  • Schilcher, I.: Organisationen – mehr Sein als Schein. In: Motorik 32 (2009) 1, 24-29
  • Seewald, J.: Organisationsberatung als neues Arbeitsfeld der Motologie. In: Motorik 32 (2009) 1, 9-11
  • Schröder, J.: Besinnung in flexiblen Zeiten. Leibliche Perspektiven auf postmoderne Arbeit. VS Verlag 2009

Zuletzt aktualisiert: 29.01.2010 · Spaeker Thorsten, Motologie

 
 
 
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