6. Mobiler Studientag feministische Rechtswissenschaft "Geschlecht und Recht - Kritische Blicke auf Geschlechter-Identitäten, -körper und -verhältnisse im Kontext rechtlicher Regulierung"
Freitag, 16.11.2012, 9.30 bis 20 Uhr im Ernst-von-Hülsen-Haus,
Biegenstraße 11, Raum 00014A
Zum sechsten Mal findet im Wintersemester 2012/2013 der „Mobile Studientag feministische Rechtswissenschaft“ statt. Dieses Jahr wird uns das Thema beschäftigen: "Geschlecht und Recht - Kritische Blicke auf Geschlechter-Identitäten, -körper und -verhältnisse im Kontext rechtlicher Regulierung".
Trotz verfassungsrechtlich und menschenrechtlich verankerter Gleichstellung von „Frau“ und „Mann“ existieren in unserem Recht nach wie vor Regelungen, die an das Geschlecht anknüpfen und wo Recht unsere Vorstellungen von Geschlecht entscheidend formt. Das beginnt mit bereits mit der Geburt, zieht sich über Fragen der rechtlichen Absicherung von Lebensweisen bis hin zu Antidiskriminierungsrecht, das an das Geschlecht anknüpft. Wo verhandelt Recht Geschlecht? Wie reguliert Recht queere Körper und Trans-Identitäten?
Wir wollen wir uns auf die Suche machen, wie Trans- und Intersexualität im Recht verhandelt wurden und werden. Welche (Un)-Möglichkeiten bietet das Recht, ein Leben außerhalb der gesellschaftlich anerkannten Geschlechter „männlich“ und „weiblich“ zu führen. Welche Rolle spielen heteronormative Vorstellungen von Sexualität, Ehe und Familie dabei?
Seit nunmehr fast 20 Jahren kämpfen intersexuelle Menschen um die Anerkennung ihrer körperlichen Unversehrtheit und ihrem Recht auf freie Geschlechtswahl. Anhand von Gerichtsurteilen werden wir den Kampf um Anerkennung analysieren und diskutieren. Daran anschließend stellt sich die Frage, wie ein emanzipatorischer Kampf im Recht aussehen kann, welche Anschlussmöglichkeiten es für rechtliche Kämpfe von Trans* gibt und welche Ein- und Ausschlüsse ein solcher Kampf produziert.
Ausgehend von den Erkenntnissen der vorigen Workshops wollen wir in die Zukunft schweifen: Wie kann Recht ohne die Kategorie „Geschlecht“ gedacht werden? Welche Auswirkungen hätte ein „geschlechtsloses“ Recht auf Antidiskriminierungsrecht und Gleichstellungspolitiken?
Als Referentinnen werden die beiden Juristinnen Doris Liebscher (Juristin und Magistra des Europarechts) und Juana Remus die Workshops leiten.
Programm
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9:30 |
Begrüßung durch das Zentrum für Gender Studies und die Frauenbeauftragten der Universität Marburg |
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10:00 |
Workshop I - Die rechtliche Bedeutung des Geschlechts |
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11:30 |
Pause |
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11:45 |
Workshop II - Inter- und Transsexualität - Leben zwischen zwei Geschlechtern |
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13:15 |
Mittagspause |
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14:15 |
Workshop III - Intersexualität - Ein Kampf um Anerkennung |
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15:45 |
Kaffeepause |
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16:15 |
Workshop IV - Recht ohne Geschlecht? |
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17:45 |
Pause |
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18:15 |
Gender Sneak
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Die Teilnahme am Studientag ist kostenlos und offen für alle Interessierten, auch ohne juristische Vorkenntnisse. Die Veranstaltung richtet sich auch an Nicht-Studierende.
Studierende des Studienprogramms „Gender Studies und feministische
Wissenschaft“ können sich die Teilnahme als zusätzliche Leistung zum
Studienprogramm vermerken lassen.
Der Studientag findet in Kooperation mit den zentralen Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, dem Feministischen Archiv Marburg, dem AK Gender der Philipps-Universität und dem Kuhlmann Fonds statt.
Informationen und Anmeldung:
Dr. Barbara Grubner, Veronika Ott
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, 03F05, 35032 Marburg
06421 – 28 24901 oder 28 24823
genderzukunft@uni-marburg.de
www.uni-marburg.de/genderzukunft
5. Mobiler Studientag feministische Rechtswissenschaft "Anti(Diskriminierungs)-Recht in der Praxis: Diskriminierungsrealitäten und die ambivalente Rolle des Rechts"
Freitag, 28.10.2011, ab 9.30 Uhr in der Universitätsbibliothek,
Wilhelm-Röpke-Straße 4, 1. Stock, Kanadaraum
Zum fünften Mal findet im Wintersemester 2011/2012 der „Mobile Studientag feministische Rechtswissenschaft“ statt. Dieses Jahr wird uns das Thema beschäftigen: "Anti(Diskriminierungs)-Recht in der Praxis: Diskriminierungsrealitäten und die ambivalente Rolle des Rechts".
Dabei geht es darum, dass wir alle ein Geschlecht*, eine Herkunft* und ein Lebensalter haben. Wir haben eine sexuelle Identität und eine Weltanschauung oder Religion. Vielleicht werden wir behindert. Es gibt Unterschiede, die einen Unterschied machen - egal ob wir eine Arbeit suchen, einen Termin auf der Behörde haben, im Uni-Seminar sitzen oder tanzen gehen. Diskriminierung ist eine gesellschaftliche Realität.
Wir werden uns fragen: Was ist Diskriminierung? Was macht Diskriminierung mit Menschen? Wie geht es anders? Und welche Bedeutung hat das Recht im Kampf gegen Benachteiligung.*viele Menschen haben auch zwei oder mehr
Als Referentinnen werden die beiden Juristinnen Doris Liebscher vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen und Ulrike Lembke, Juniorprofessorin der Jura an der Universität Hamburg, die Workshops leiten.
Programm
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9:30 |
Begrüßung durch das Zentrum für Gender Studies und Christa Winter vom Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg |
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10:00 |
Workshop I - Privilegientest: Wie das Leben so spielt |
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11:30 |
Pause |
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11:45 |
Workshop II - Was ist eigentlich Diskriminierung? Und was ist Antidiskriminierungsrecht? |
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13:15 |
Mittagspause |
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14:15 |
Workshop III - Mann, Frau, Mutter, Vater, Soldat, Ehegatte, Transsexuelle_r, Frauenbeauftragte_r: Wo macht Recht Geschlecht? Wo braucht Recht Geschlecht? |
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15:45 |
Kaffeepause |
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16:15 |
Workshop IV - Mit Recht gegen Diskriminierung: Fälle aus der Beratungspraxis |
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17:45 |
Pause |
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18:15 |
Gendersneak
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Die Teilnahme am Studientag ist kostenlos und offen für alle Interessierten, auch ohne juristische Vorkenntnisse. Die Veranstaltung richtet sich auch an Nicht-Studierende.
Studierende des Studienprogramms „Gender Studies und feministische
Wissenschaft“ können sich die Teilnahme als zusätzliche Leistung zum
Studienprogramm vermerken lassen.
Der Studientag findet in Kooperation mit dem Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg, den zentralen Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, dem Feministischen Archiv Marburg und dem AK Gender der Philipps-Universität statt.
Informationen und Anmeldung:
Therese Gerstenlauer, Veronika Ott
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, 03F05, 35032 Marburg
06421 – 28 24901 oder 28 24823
genderzukunft@uni-marburg.de
www.uni-marburg.de/genderzukunft
Das Programm können Sie >> hier als pdf downloaden.
4. Mobiler Studientag feministische Rechtswissenschaft „Race : Gender : Recht. Kritische Blicke auf Rassismus, Geschlechterverhältnisse und Recht“
Freitag, 29.10.2010, ab 9.30 Uhr, Sitzungsraum 01, Biegenstraße 12
Im Sommersemester 2008 wurde der „Mobile Studientag feministische Rechtswissenschaft“ zum ersten Mal vom Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten der Philipps-Universität und der Frauenbeauftragten der Stadt Marburg organisiert. In seinem Rahmen bieten auswärtige ExpertInnen Workshops im Bereich juristischer Themenfelder an.
Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wird in diesem Semester der vierte „Mobile Studientag feministische Rechtswissenschaft“ stattfinden, zum dritten Mal unter Beteiligung eines studentischen Arbeitskreises bei der Planung und Vorbereitung. Der diesjährige Studientag beschäftigt sich in mehreren Workshops mit Rassismus als Herrschaftsverhältnis und der Rolle, die Recht dabei spielt. Geleitet werden die Workshops von den Juristinnen Lena Foljanty und Doris Liebscher.
Der Studientag stellt zunächst ein Angebot für Studierende des Zertifikats Gender Studies und feministische Wissenschaft dar, die in diesem Bereich ihre Kenntnisse erweitern und zusätzliche Qualifikation erwerben möchten. Er richtet sich aber auch an weitere interessierte Personen innerhalb und außerhalb der Universität und ermöglicht somit den direkten Dialog mit PraktikerInnen, die bspw. in der Gleichstellungsarbeit tätig sind.
Der Studientag findet in Kooperation mit der Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, dem Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg, dem Feministischen Archiv Marburg und dem AK Gender statt.
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9:30 - 10:00 Uhr |
Begrüßung (Prof. Dr. Susanne Maurer und Dr. Gundula Ludwig, Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung und Christa Winter, Frauenbeauftragte der Stadt Marburg) |
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10:00 – 11:30 Uhr |
Workshop I : Rückblicke Eine Zeit- und Zitatenreise durch die Rechtsgeschichte: wir lernen feministische und postkolonialistische Positionen, Protagonist_innen und Interventionen kennen. |
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11:30 – 11:45 Uhr |
Pause |
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11:45 – 13:15 Uhr |
Workshop II : Durchblicke Anhand von Fallbeispielen aus dem Alltag von unterschiedlichen Frauen diskutieren wir: Was ist eigentlich Rassismus? |
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13:15 – 14:15 Uhr |
Mittagspause |
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14:15 – 15:45 Uhr |
Workshop III : Einblicke In zwei Arbeitsgruppen beschäftigen wir uns mit der deutschen Geschichte und Konzeption des Staatsangehörigkeitsrechts (1) und des deutschen Antidiskriminierungsgesetzes (2) und lernen zwei Seiten kennen: Rassismus im Recht und Recht gegen Rassismus. |
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15:45 – 16:15 Uhr |
Kaffeepause |
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16:15 – 17:45 Uhr |
Workshop IV : Ausblicke Die Türen stehen doch allen offen!? Mit Filmausschnitten, gemeinsamer Textlektüre und Diskussion wollen wir die Debatten und Erfahrungen um Frauenquoten fruchtbar machen für die Fragen nach: Nachteilsausgleich, Förderpolitiken und Repräsentation von Woman of Color und Migrantinnen in der Wissenschaft und in den Rechtsberufen. |
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17:45 - 18:15 Uhr |
Pause |
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18:15 - 20:00 Uhr |
GenderSneak: "Fremde Haut"
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Die Teilnahme am Studientag ist kostenlos und offen für alle Interessierten. Die Veranstaltung richtet sich auch an Nicht-Studierende.
Studierende des Studienprogramms „Gender Studies und feministische Wissenschaft“ können sich die Teilnahme als zusätzliche Leistung zum Studienprogramm vermerken lassen.
In Kooperation mit dem Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg, den zentralen Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, dem Feministischen Archiv Marburg und dem AK Gender der Philipps-Universität.
Das Programm mit einer ausführlichen Beschreibung der Workshops können Sie hier als pdf downloaden.
3. Mobiler Studientag feministische Rechtswissenschaft am 23.10.2009
Anmeldungen bis zum 21.10.2009 in der Geschäftsstelle des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung
Zum dritten Mal in Folge findet in Marburg der Mobile Studientag
feministische Rechtswissenschaften statt. Ein Film und zwei Workshops
laden zu spannenden Auseinandersetzungen mit feministischen
tPerspektiven der Rechtswissenschaften. Im Zentrum des Studientages
steht das Antidiskriminierungsrecht. Thematische Schwerpunkte bilden
europäischen Entwicklungen sowie die Lohngerechtigkeit zwischen Männern
und Frauen. Die Referentin Doris Liebscher ist Juristin und Magistra
des Europarechts. Sie ist Mitbegründerin des unabhängigen
Antidiskriminierungsbüro in Leipzig und als Beraterin und Dozentin für
Antidiskriminierungsrecht und –kultur tätig. Unter anderem ist sie
Mitautorin des Studienbuches „Feministische Rechtswissenschaft“ und
verschiedener Studien zu geschlechtsspezifischer und rassistischer
Diskriminierung und den Wirkungen von Antidiskriminierungsrecht in der
Praxis.
Programm:
| 11:00-11:30 Uhr |
Begrüßung durch Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf, geschäftsführende
Direktorin des Zentrums für Gender Studies und feministische
Zukunftsforschung |
11:30-13:30 Uhr |
GenderSneak Filmvorführung zum Thema 3 Frauen, 3 Generationen? Lebenswelten in französischen Banlieues |
14:30-16:00 Uhr |
1. Workshop "Europa als Türöffner? Grundlagen und aktuelle Entwicklungen des Antidiskriminierungsrechts" |
16:00-16:30 Uhr |
Kaffeepause |
16:30-18:00 Uhr |
2. Workshop "Mit Antidiskriminierungsrecht gegen das Gender Pay Gap? Ein Ländervergleich" |
Veranstaltet wird der Studientag vom Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Marburg, der Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, dem Feministischen Archiv Marburg und dem AK Gender an der Philipps-Universität.
Das Programm mit einer ausführlichen Beschreibung der Workshops können Sie hier als pdf downloaden.
2. Mobiler Studientag Feministische Rechtswissenschaften - 16. Januar 2009
Nachdem der 1. Studientag Feministische Rechtswissenschaft auf großes Interesse bei den Studierenden gestoßen war, organisierte das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung in Zusammenarbeit mit dem AK Gender und dem Feministischen Archiv Marburg, unterstützt von der Frauenbeauftragten der Stadt Marburg und den zentralen Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, im Januar 2009 den 2. Studientag Feministische Rechtswissenschaft, der einen thematischen Schwerpunkt auf das Europarecht und das Antidiskriminierungsrechts in der Praxis legte.
- Folien zum Workshop:
(Maria Wesig, Doris Liebscher)
- Folien zum Workshop:
(Doris Liebscher)
- Bilder
1. Mobiler Studientag Feministische Rechtswissenschaft - Geschlecht
und Recht - 16. Mai 2008
Im Mai 2008 fand auf Initiative des Zentrums für Gender Studies und
feministische Zukunftsforschung der 1. Mobile Studientag Feministische
Rechtswissenschaft in Marburg statt. Der Mobile Studientag wurde
konzipiert von den Autorinnen und Autoren des Studienbuchs
Feministische Rechtswissenschaft (erschienen 2006 im Nomos-Verlag). Die
Inhalte dieses Lehrbuches, die normalerweise keinen Eingang in die
juristischen Lehrpläne finden, sollen nicht nur in den Bibliotheken zur
Verfügung stehen, sie sollen in Seminarräumen und Hörsälen erlebt,
gelehrt und gelernt werden. Der Mobile Studientag möchte Studierenden
die Möglichkeit geben, mit feministischen Perspektiven auf das Recht in
Berührung zu kommen und einen Anstoß zum Weiterdenken und -lesen
geben.Neben einer einer kurzen Einführung in die theoretischen Grundlagen der feministischen Rechtswissenschaft beinhaltet der Mobile Studientag vor allem Workshops zu verschiedenen Themenbereichen der feministischen Rechtswissenschaft.

