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Forschungsschwerpunkte Professor Dr. Rainer Hannig

Seit 1985 liegt der Forschungsschwerpunkt Rainer Hannigs im Bereich der Sprachforschung und Lexikographie. Für die Arbeiten an den Hannig-Lexika (Hieroglyphisch-Deutsches Wörterbuch) werden alle veröffentlichten altägyptischen Texte bearbeitet und aufgenommen.

Im Zuge dieses Projektes war von 2002-2007 die Beschäftigung mit den pharaonischen medizinischen Texten ein zusätzliches Projekt, das 2008 mit der Veröffentlichung der Beiträge der parallel dazu stattfindenden „Marburger Treffen zur altägyptischen Medizin“ in den Beiheften der Göttinger Miszellen als Band 2 vorläufig abgeschlossen ist. In der Reihe „Texte aus der Umwelt des Alten Testaments“ erscheint zudem eine Auswahl an wichtigen Rezepten und Diagnosen in Übersetzung von Rainer Hannig.

Seit 2003 arbeitet Rainer Hannig schwerpunktmäßig zu Denkmälern des 3. Jahrtausends v.Chr., die im Rahmen einer Grabung in Saqqara (Ägypten) aufgefunden wurden.

Ein großes Interesse als Resultat der Übersetzungsarbeiten im Bereich der Sprachforschung für die Hannig-Lexika sind Auseinandersetzung und Problemstellungen einer adäquaten Übertragung pharaonischer Texte in die Zielsprache Deutsch. Auch hierzu sind inzwischen zwei Artikel erschienen.

 

Projekte Professor Dr. Rainer Hannig

Als Weiterführung einer 2003 durchgeführten Grabung in Saqqara (Ägypten; darunter u. a. die Auffindung des Grabes des bislang unbekannten Wesirs Iri-en-Achti in Verbindung mit dem Deutschen Archäologischen Institut), ist seit 2009 in Kooperation mit dem Museum August Kestner, Hannover in Person von Dr. Christian E. Loeben, der wissenschaftliche Nachlass von Professor Dr. Peter Munro zur Sichtung, Veröffentlichung und Archivierung für die Philipps-Universität gewonnen worden. Peter Munro war in den 70-er Jahren Museumsdirektor in Hannover, danach Professor an der FU Berlin und hat wesentliche Bereiche im Gräberfeld von Saqqara ausgegraben. Eine umfassende Veröffentlichung steht hierzu aber noch aus. Derzeit arbeitet Herr Frank Seeliger (Berlin) im Rahmen einer Qualifikationsarbeit an Teilen des Nachlasses, Dr. Wolfram Grajetzki (London) stellt die während der Grabungsarbeiten aufgefundenen Särge in einer Publikation zusammen.



Zuletzt aktualisiert: 10.06.2009 · Orell Witthuhn

 
 
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