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Der Wettbewerb

Photo: Tim Traulsen

Die ICC International Commercial Mediation Competition

Bei der ICC Mediation Competition verhandeln Studierende komplexe Wirtschaftsstreitigkeiten, die sie im Wege der Mediation zu lösen versuchen. Die Veranstaltung ist die größte und renommierteste ihrer Art. Sie zählt jedes Jahr etwa 500 Teilnehmer; die Zahl der teilnehmenden Universitäten ist auf 66 weltweit begrenzt. Die Mediation Competition wird von der Internationalen Handelskammer in Paris (International Chamber of Commerce, ICC) ausgerichtet, deren Mediationsregeln Anwendung finden. Die ICC ist eine der weltweit führenden Institutionen, die alternative Streitbeilegung anbieten. Der Wettbewerb ist interdisziplinär; Studierende aller Fachrichtungen können an der ICC Mediation Competition teilnehmen.

Zweck der ICC Mediation Competition

Die ICC Mediation Competition soll zur Verbreitung der Mediation, insbesondere der internationalen Wirtschaftsmediation nach den Mediationsregeln der ICC, beitragen. Die teilnehmenden Teams stellen in einer praxisnah durchgeführten Mediation unter Beweis, dass sie die Interessen ihrer Partei bestmöglich vertreten. Sie müssen dabei den besonderen Schwierigkeiten gerecht werden, die sich aus der Beteiligung von Parteien ganz unterschiedlicher Herkunft ergeben. Außerdem erhalten die Teams Rückmeldung international führender Mediatoren und knüpfen Kontakte zu Berufsträgern und anderen Teams aus aller Welt.

Ablauf der ICC Mediation Competition

Die Universitäten, die ein studentisches Team in den Wettbewerb entsenden, werden jedes Jahr im Herbst aufs Neue von der ICC ausgewählt. Die Philipps-Universität Marburg entsendet seit 2012/13 studentische Teams zur ICC Mediation Competition (hier ein Erlebnisbericht des ersten Teams, hier in der in der MLR veröffentlichten Fassung, hier ein Erlebnisbericht des zweiten Teams, hier in der in der MLR veröffentlichten Fassung, hier ein Erlebnisbericht des dritten Teams in der in der MLR veröffentlichten Fassung, hier ein Erlebnisbericht des vierten Teams in der in der MLR veröffentlichten Fassunghier ein Erlebnisbericht des fünften Teams, hier ein Erlebnisbericht des achten Teams und hier in der in der MLR veröffentlichten Fassung).
 
Im November versendet die ICC die acht Sachverhalte, die Gegenstand der Mediationen sein werden. Jeder Sachverhalt besteht dabei aus allgemeinen Informationen, die allen Verfahrensbeteiligten vorliegen, und vertraulichen Informationen für jede der Parteien. Auf Grundlage dieser Informationen erarbeiten die Teilnehmer für jeden Fall einen Mediationsplan, den sie im Januar einreichen. Gleichzeitig trainieren die Teams, die Interessen ihrer Partei bestmöglich in der Mediation zu vertreten. Im Februar treten die Teams dann bei der ICC in Paris gegeneinander an.