07.01.2019 Archiv des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes (REMID) wird von der UB übernommen

Das Kooperationsprojekt mit dem Fachinformationsdienst Religionswissenschaft wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt.

Foto: Renate Stegerhoff-Raab

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert im Rahmen der Fördermaßnahme „Literaturversorgungs- und Informationssysteme“ (LIS) das auf drei Jahre angelegte Projekt „Übernahme und Erschließung des REMID-Archivs“ mit gut 175.000 Euro. Ziel des Projekts ist es, spezielles Quellenmaterial langfristig für die Forschung zu sichern, mit aussagekräftigen Metadaten auszustatten und in fachlich einschlägigen Datenbanken auszuweisen sowie es mit komfortablen Nutzungsmöglichkeiten bereit zu stellen. „Mit der Übernahme des REMID-Archivs wird ein Schatz aus 30 Jahren Sammlungstätigkeit gehoben, in dem sich tagesaktuelle Themen, Fragen, Diskussionen und Konflikte mit der Innensicht religiöser Gemeinschaften spiegeln“ so Christoph Wagenseil, der Vorstandsvorsitzende von REMID.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt, bei dem die Universitätsbibliothek Marburg eine Teilmaßnahme im „FID Religionswissenschaft“ der Universitätsbibliothek Tübingen betreut. In die Kooperation sind mit wissenschaftlicher Expertise außerdem das Fachgebiet Religionswissenschaft der Philipps-Universität und der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst REMID e.V. einbezogen. Die Leitung für die Teilmaßnahme liegt bei der Universitätsbibliothek Marburg.

„Die erfolgreiche Antragstellung im Verbund mit dem Fachinformationsdienst Religionswissenschaft zeugt von Engagement und Verantwortung der Philipps-Universität für die Interessen auch kleiner Fächer“, freut sich Prof. Dr. Edith Franke, der Leiterin des Fachgebiets Religionswissenschaft und der Religionskundlichen Sammlung.

Über das Fachgebiet Religionswissenschaft

Über den Religionswissenschaftlichen Medien und Informationsdienst REMID e.V.

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