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Studium

Trierer Elfenbein - Reliquienüberbringung, 6. Jh.
Foto: Beate Böhlendorf-Arslan

Das Fach studieren 

Im Fachgebiet Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte beschäftigen wir uns mit den materiellen Hinterlassenschaften der spätantiken, frühmittelalterlichen und byzantinischen Zeit. Hierzu zählen Architektur, Malerei, Skulptur, Kleinkunst, Ikonographie und Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Die Zeitspanne beginnt mit dem Einsetzen der christlichen Kunst und endet mit dem ersten Jahrtausend (im Westen) beziehungsweise mit der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 (im Byzantinischen Reich).
In bestimmten Fällen werden diese Grenzen auch überschritten (z.B. nachbyzantinische Architektur; Ikonen; Russland). Das Fach schließt inhaltlich wie methodisch an die Klassische Archäologie und die Kunstgeschichte an. Es hat aber auch einen starken theologischen Schwerpunkt: Wir behandeln nicht nur christliche Kunst, sondern analysieren auch die Funktion von Kirchenräumen und ihrer Ausstattung wie beispielsweise die Wechselwirkung von Liturgie und christlichen Bildprogrammen.

Vorteile in Marburg 

  • Der Schwerpunkt liegt - bundesweit einzigartig - auf der archäologischen Erforschung des Alltagslebens der Menschen in Dörfer und Städten.
  • Die Studierende profitieren von der Interdisziplinarität des Fachs in Marburg und den internationalen Kontakten.
  • Sie haben Zugriff aus diverse Datenbanken und eine umfangreiche Bibliothek und Sammlung.
  • Teilnahme an den Forschungsprojekten des Fachgebiets.

Berufsaussichten 

Die Studierende erwerben im Studium zahlreiche Zusatzqualifikationen. Sie haben nach ihrem Abschluss die Möglichkeit, in Hochschulen, Museen, Verlagen, Denkmalämtern, Grabungsfirmen, im Bereich der Kulturmanagements, o.ä zu arbeiten.

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