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Kirchliches Examen/Magister Evangelische Theologie

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Auf einen BlickAuf einen Blick

    Sie interessieren sich für ein Theologiestudium an der Philipps-Universität?

    "Habe ich die richtigen Erwartungen an den Studiengang Evangelische Theologie?"
    "Bringe ich die notwendigen Voraussetzungen mit?"
    Um diese Fragen für sich beantworten zu können, bieten wir Ihnen ein Online-Self-Assessment (kurz: OSA) für die Evangelische Theologie an. Sie bearbeiten im OSA online und anonym verschiedene Aufgaben und Fragen und erhalten direkt im Anschluss eine umfangreiche individuelle Rückmeldung, wie gut Sie die Anforderungen des Fachs voraussichtlich erfüllen werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StudienanforderungenStudienanforderungen

    Eigenschaften und Interessen – Was Sie für ein Theologiestudium mitbringen sollten
    Fremdsprachen und Vorkenntnisse – Sie wollen Theologie studieren, haben aber noch kein Graecum, Latinum oder Hebraicum?
    Herausforderungen – Wann ist Theologie das richtige Studienfach für Sie?

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Bewerbung und EinschreibungBewerbung und Einschreibung

    Der Studiengang Evangelische Theologie ist nicht zulassungsbeschränkt. Nach fristgerechtem Eingang Ihrer vollständigen Unterlagen werden Sie also auf jeden Fall einen Studienplatz erhalten. 
    Auf den folgenden Seiten finden Sie u.a. Erläuterungen zu den Zulassungsvoraussetzungen und Studienanforderungen sowie zum Bewerbungs- und Einschreibungsverfahren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StudienvoraussetzungenStudienvoraussetzungen

    Sie wollen Theologie studieren, haben aber kein Graecum, Hebraicum, Latinum?
    Dann geht es Ihnen wie den meisten Studienanfängerinnen und Studienanfängern. Fast alle müssen Graecum und Hebraicum nachholen, etwa 40 % der Studierenden zusätzlich noch Latein. Weitere Informationen zum Erlernen der alten Sprachen.
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StudienbeginnStudienbeginn

    Aller Anfang ist schwer: Universität ist eine komplexe Institution, ein soziales und organisatorisches Geflecht von Instituten, Fachbereichen, Gremien und Prüfungsämtern. Vor allem für StudienanfängerInnen ist dies schwer zu überschauen. Deshalb sollen in diesem Bereich die wichtigsten Informationen für einen guten Start ins Studium bereitgestellt werden:

    Zur Erleichterung des Studieneinstiegs wird Ihnen seitens der Fachschaft im Rahmen der Orientierungseinheit (OE) eine mehrtägige Einführung in die Strukturen und Abläufe der Universität und des Fachbereichs angeboten. Teil dieser Einführung sind unter anderem die Stundenplanberatung, die Onlineportale und eine Führung durch die Universität. 
    Die Teilnahme wird dringend empfohlen. Weitere Informationen finden im Programm der Orientierungseinheit.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StudienaufbauStudienaufbau

    Das Studium setzt sich zusammen aus einem Grundstudium (4-6 Semester), einem Hauptstudium (4 Semester) und einer abschließenden Integrationsphase (2 Semester). Details zu den einzelnen Teilen finden sich in den folgenden Punkten sowie in den Modulhandbüchern unter Downloads.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen GrundstudiumGrundstudium

    Im Grundstudium werden die methodischen Kompetenzen für die wissenschaftliche Arbeit in den theologischen Disziplinen erarbeitet. Dazu gehört – falls noch nicht vorhanden – auch der Erwerb der Sprachkenntnisse in Griechisch (Voraussetzung für das Neue Testament), Hebräisch (Voraussetzung für das Alte Testament) und Latein (Voraussetzung für Kirchengeschichte). Es ist vorgesehen, dass das Lernen der Alten Sprachen parallel zu den ersten Modulen erfolgen kann, um bereits einen Einblick in theologisches Arbeiten zu erhalten.  Das Grundstudium ist abgeschlossen, wenn der erfolgreiche Abschluss der folgenden Module nachgewiesen wird (insgesamt 120 Leistungspunkte):

    - Einführung in das Studium der Evangelischen Theologie
    - Bibelkunde
    - Einführung in das Alte Testament (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Einführung in das Neue Testament  (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Einführung in die Kirchengeschichte (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Einführung in die Systematische Theologie/Sozialethik (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Einführung in die Praktische Theologie/Religionspädagogik
    - Einführung in die Religionsgeschichte
    - Einheit und Vielfalt der theologischen Disziplinen
    - Thematische Schwerpunktsetzung im Grundstudium (mit Hausarbeit, siehe unten)
    - Praktikum oder Philosophie/Religionsphilosophie
    - Wahlpflichtmodule (Vertiefungsmodule im Gesamtumfang von 30 Leistungspunkten)

    In jedem Modul ist in der Regel eine Modulabschlussprüfung abzulegen, die in der Studien- und Prüfungsordnung festgelegt ist. 

    Folgende Module sind mit Hausarbeiten abzuschließen:
    Einführung in das Alte Testament oder Einführung in das Neue Testament (im anderen Fachgebiet ist eine Hausarbeit im Hauptstudium nachzuweisen)
    Einführung in die Kirchengeschichte oder Einführung in die Systematische Theologie/Sozialethik (im anderen Fachgebiet ist eine Hausarbeit im Hauptstudium nachzuweisen)
    Thematische Schwerpunktsetzung im Grundstudium (3. Hausarbeit zu einem Basis-, Aufbau- oder Vertiefungsmodul)
    In einem Musterstudienplan können Sie ein Beispiel sehen, wie sich die Module auf die Semester verteilen lassen.

    Einen Wechsel des Studienortes oder einen Studienaufenthalt im Ausland planen Sie am besten für die Zeit nach Abschluss des Grundstudiums.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen HauptstudiumHauptstudium

    Im Hauptstudium wird in den Aufbaumodulen zielgerichtet die Erweiterung und exemplarische Vertiefung der in den Basismodulen gewonnenen Kompetenzen erarbeitet. Individuelle Schwerpunktsetzungen sind darüber hinaus in Vertiefungsmodulen gefordert und möglich. 

    Das Hauptstudium ist abgeschlossen, wenn der erfolgreiche Abschluss der folgenden Module nachgewiesen wird (insgesamt 120 Leistungspunkte):
    - Exegese, Religionsgeschichte und Theologie des Alten Testaments (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Exegese, Religionsgeschichte und Theologie des Neuen Testaments (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Epochen der Kirchengeschichte (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Systematische Theologie in Geschichte und Gegenwart (mit/ohne Hausarbeit, siehe unten)
    - Homiletik und Liturgik (Predigtarbeit)
    - Religionspädagogik (Unterrichtsentwurf)
    - Der interdisziplinäre Diskurs in der Theologie
    - Thematische Schwerpunktsetzung im Hauptstudium (mit Hausarbeit, siehe unten)
    - Philosophie/Religionsphilosophie ("Philosophicum") oder Praktikum
    - Wahlpflichtmodule (Vertiefungsmodule im Umfang von 30 Leistungspunkten)

    In jedem Modul ist in der Regel eine Modulabschlussprüfung abzulegen, die in der Studien- und Prüfungsordnung festgelegt ist.

    Folgende Module sind mit Hausarbeiten abzuschließen:
    - Aufbaumodul Altes Testament oder Aufbaumodul Neues Testament (im anderen Fachgebiet ist eine Hausarbeit aus dem Basismodul des Grundstudiums nachzuweisen)
    - Aufbaumodul Kirchengeschichte oder Aufbaumodul Systematische  Theologie (im anderen Fachgebiet ist eine Hausarbeit aus dem Basismodul des Grundstudiums nachzuweisen)
    - Thematische Schwerpunktsetzung im Hauptstudium (3. Hausarbeit zu einem Aufbau- oder Vertiefungsmodul)
    Ein Musterstudienplan [Musterstudienplan einfügen] stellt ein Beispiel vor, wie sich die Module auf die vier Semester des Hauptstudium verteilen lassen.

    Nach Abschluss des Hauptstudiums (Nachweis von 120 Leistungspunkten) ist die Zulassung zur Integrationsphase möglich.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen IntegrationsphaseIntegrationsphase

    In diesem Studiengang gibt es neue Wege um nach einem Theologiestudium, das durch Module strukturiert wurde, einen erfolgreichen Abschluss zu erreichen. Dem dient die Integrationsphase, die erstmalig am 01.10.2013 begonnen hat. Die Integrationsphase kann jeweils zum 01.04. oder zum 01.10. eines Jahres begonnen werden und ist einschließlich aller Prüfungsleistungen in 12 Monaten abgeschlossen. Sie umfasst die Magisterarbeit, drei Klausuren und fünf mündliche Prüfungen. Die Magisterarbeit hat einen Arbeitsumfang von 18 Leistungspunkten und wird über das Jahr hinweg nach individuellem Zeitplan erstellt. Sie kann auch vorgezogen werden und ist dann innerhalb von drei Monaten zu schreiben und abzugeben.

    Die Abschlussmodule werden durch Kolloquien begleitet. Jährlich werden in allen fünf Disziplinen Kolloquien angeboten. Deren Ziel ist, dass die Studierenden eine theologische Fragestellung problemorientiert und argumentativ begründet bearbeiten und dies schriftlich wie mündlich mit einer eigenen theologischen Position zum Ausdruck bringen können. Dazu verständigen sich die Disziplinen verlässlich auf Wissensgebiete,  denen die Klausurthemen zugeordnet sind. Die Kolloquien werden überschneidungsfrei angeboten, so dass alle besucht werden können.

    Das Studienhaus der EKKW in Marburg bietet jeweils zu Beginn der Integrationsphase eine Eröffnungsveranstaltung an, in der das Modell erläutert wird, Lerngruppen gebildet werden können und Hilfestellung zu Zeitmanagement, Lernstrategien etc. gegeben wird.  Für die Zulassung zur Integrationsphase im Studiengang Evangelische Theologie (Magister/Kirchliches Examen) sind neben dem abgeschlossenen Grundstudium der erfolgreiche Abschluss der Module des Hauptstudiums (insgesamt 120 Leistungspunkte) nachzuweisen. An der Integrationsphase können auch Studierende teilnehmen, die die Zulassung eines landeskirchlichen Prüfungsamtes zur Ersten Theologischen Prüfung nachweisen.

    Das Studium wird abgeschlossen mit der Ersten Theologischen Prüfung bei einem landeskirchlichen Prüfungsamt („Kirchliches Examen“) oder mit dem Universitätsabschluss „Magister/Magistra Theologiae“ (bis 2014 mit einem Diplom). Die Magisterprüfung entspricht in ihren Anforderungen der von den Gliedkirchen der EKD und den Evangelisch-theologischen Fakultäten erarbeiteten Rahmenordnung für den Studiengang Evangelische Theologie (Pfarramt/Diplom/Magister) vom 26./27. März 2009 (ABl. EKD 2009 S. 113). Sie dient auch zum Nachweis, dass die wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Aufnahme in den kirchlichen Vorbereitungsdienst erfüllt sind. Die Anerkennung der Magisterprüfung erfolgt jedoch nach Maßgabe landeskirchlichen Rechts. Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie in der Informationsbroschüre.