Podiumsdiskussion: Perspektiven, Potenziale und Grenzen einer jüngeren Landesgeschichte (Ringvorlesung)

Vortrag in der Reihe "Landeszeitgeschichte. Perspektiven - Chancen - Herausforderungen"

Veranstaltungsdaten

05. Februar 2020 18:15 – 05. Februar 2020 19:45

Hörsaal 01H01, Wilhelm-Röpke-Str. 6, Marburg

5.2.2020 Podiumsdiskussion: Perspektiven, Potenziale und Grenzen einer jüngeren Landesgeschichte

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Prof. Dr. Eckart Conze
Ralph K. Wegst
Prof. Dr. Eckart Conze ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg. An den Universitäten Cambridge, Toronto, Bologna und Utrecht hatte er Gastprofessuren inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der deutschen und internationalen Geschichte vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Neben der Adels- und Elitenforschung gilt sein Interesse der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der Geschichte der internationalen Beziehungen sowie der Historischen Sicherheitsforschung. Er ist Ko-Sprecher des Arbeitskreises „Hessische Zeitgeschichte“, Mitglied des Hauptausschusses der Historischen Kommission für Hessen sowie Angehöriger der Kommission für politische und parlamentarische Geschichte Hessens des Hessischen Landtags. Zwischen 2005 und 2010 war er Sprecher der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Auswärtigen Amts im Nationalsozialismus und Mitverfasser des Buchs „Das Amt und die Vergangenheit“ (2010). 2009 erschien seine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel „Die Suche nach Sicherheit“. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen zählen „Geschichte der Sicherheit. Themen, Entwicklungen, Perspektiven“ (2017) sowie zuletzt „Die große Illusion. Versailles 1919 und die Neuordnung der Welt“ (2018).

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Prof. Dr. Alexander Jendorff
Prof. Dr. Alexander Jendorff ist apl. Professor am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen und Studiendirektor am Burggymnasium Friedberg. Seine Interessenschwerpunkte liegen im Bereich der vergleichenden Landesgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Herrschaftsgeschichte, Rezeptionsgeschichte, Adelsgeschichte, der Religions- und Konfessionsgeschichte Alteuropas. Er ist Mitglied in der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt, der Historischen Kommission für Hessen (Marburg) (dort seit 2012 im Hauptausschuss), der Historischen Kommission für Nassau (Wiesbaden), der Historischen Kommission für Thüringen, dem Verein für Thüringische Geschichte, der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum, dem Verein für Reformationsgeschichte, dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit e.V. (AMG), dem Deutschen Altphilologenverband und dem Deutschen Hochschulverband. Auszeichnungen: Hubert-Jedin-Preis des Jahres 2000 der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum für die Dissertation (Reformatio Catholica, Gießen 1998); Wissenschaftspreis ‚Hessische Geschichte und Landeskunde’ 2010 des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für die Habilitationsschrift (Condominium, Gießen 2009).

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Prof. Dr. Anke John
Prof. Dr. Anke John ist seit 2013 Professorin für Geschichtsdidaktik an der Universität Jena. Sie absolvierte ein Diplomlehrerstudium für die Fächer Geschichte, Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Rostock. Nach der Promotion war sie als Lehrerin, Publizistin und als Wiss. Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Rostock tätig. 2009 erhielt sie die venia legendi für Geschichte und Geschichtsdidaktik und arbeitet als Privatdozentin an den Universitäten Duisburg-Essen und Rostock. Ihre Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf digitale Medien und historisches Lernen, auf Lokal- und Regionalgeschichte im Unterricht sowie auf forschungsbasiertes Lernen. Sie ist Mitherausgeberin und Autorin des 2018 erschienenen Bandes „Geschichtsunterricht im 21. Jahrhundert. Eine geschichtsdidaktische Standortbestimmung“. Im selben Jahr erschien ihr Buch „Lokal- und Regionalgeschichte“, in dem sie eine neue, offene Konzeption lokal- und regionalgeschichtlichen Lernens beschreibt.

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Moderation:

Hans Sarkowicz
Hans Sarkowicz ist Moderator beim Hessischen Rundfunk (hr2) und Lehrbeauftragter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt. Er hat Geschichte und Germanistik an der Universität Frankfurt studiert und leitet heute das Ressort Kultur, Bildung und künstlerisches Wort in der Kulturwelle hr2. Daneben ist er Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft des Hessischen Rundfunks (hr media) und Vorstand der Stiftung Zuhören.

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Referierende

Prof. Dr. Eckart Conze, Marburg / Prof. Dr. Alexander Jendorff, Gießen / Prof. Dr. Anke John, Jena
(Moderation: Hans Sarkowicz, hr2)

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