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Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz

Foto: VolkswagenStiftung
Gruppenbild im Schloss Herrenhausen (Hannover)

Im Rahmen eines von der Volkswagen-Stiftung geförderten Scoping-Workshops im August 2025 hat sich das Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz gegründet. Es versteht sich als offener Forschungsverbund an der Schnittstelle von Regionalsprachenforschung, Computerlinguistik und KI-Forschung.

Das Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz hat die Ergebnisse des Scoping-Workshops in Formen eines Positionspapiers „Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz im Zeitalter der digitalen Transformation“ veröffentlicht, das eine aktuelle Bestandsaufnahme und strategische Einordnung der Regionalsprachenforschung im Kontext der aktuellen technologischen Entwicklungen vornimmt.

Konkret bietet das Positionspapier:

  • eine fachliche Standortbestimmung der Regionalsprachenforschung unter besonderer Berücksichtigung KI-basierter Entwicklungen,
  • eine Analyse der gegenwärtigen Transformationsprozesse sowie
  • die Formulierung von Leitlinien, Empfehlungen und Perspektiven für Forschung, Infrastruktur und gesellschaftliche Anwendung.

Die Veröffentlichung versteht sich als Impuls für die Weiterentwicklung des Fachs und als Beitrag zur strategischen Diskussion über die Rolle regionaler Sprachvielfalt im digitalen Zeitalter.

Das Positionspapier ist in der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (ZDL) erschienen und kann hier heruntergeladen werden: https://biblioscout.net/content/10.25162/zdl-2026-0001.pdf

Das Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz besteht zurzeit aus 35 Mitgliedern:

 

Kontakt zum Netzwerk:

Alfred Lameli

Hanna Fischer

Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Marburg