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Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz
Im Rahmen eines von der Volkswagen-Stiftung geförderten Scoping-Workshops im August 2025 hat sich das Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz gegründet. Es versteht sich als offener Forschungsverbund an der Schnittstelle von Regionalsprachenforschung, Computerlinguistik und KI-Forschung.
Das Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz hat die Ergebnisse des Scoping-Workshops in Formen eines Positionspapiers „Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz im Zeitalter der digitalen Transformation“ veröffentlicht, das eine aktuelle Bestandsaufnahme und strategische Einordnung der Regionalsprachenforschung im Kontext der aktuellen technologischen Entwicklungen vornimmt.
Konkret bietet das Positionspapier:
- eine fachliche Standortbestimmung der Regionalsprachenforschung unter besonderer Berücksichtigung KI-basierter Entwicklungen,
- eine Analyse der gegenwärtigen Transformationsprozesse sowie
- die Formulierung von Leitlinien, Empfehlungen und Perspektiven für Forschung, Infrastruktur und gesellschaftliche Anwendung.
Die Veröffentlichung versteht sich als Impuls für die Weiterentwicklung des Fachs und als Beitrag zur strategischen Diskussion über die Rolle regionaler Sprachvielfalt im digitalen Zeitalter.
Das Positionspapier ist in der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (ZDL) erschienen und kann hier heruntergeladen werden: https://biblioscout.net/content/10.25162/zdl-2026-0001.pdf
Das Netzwerk Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz besteht zurzeit aus 35 Mitgliedern:
- Hans Boas, UT Austin College of Liberal Arts
- Magnus Breder Birkenes, Norwegische Nationalbibliothek
- Daniel Braun, Universität Marburg
- Anne Breitbarth, Universiteit Gent
- Caroline Döhmer, Universität Luxemburg
- Christoph Draxler, LMU München, Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung
- Lisa Dücker, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Sophie Ellsäßer, Universität Osnabrück
- Michael Elmentaler, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Germanistisches Seminar
- Robert Engsterhold, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Stephanie Evert, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Hanna Fischer, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Lisa Gerlach, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Alexander Geyken, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
- Anja Hasse, Universität Zürich
- Sarah Ihden, Universität Rostock
- Felicitas Kleber, Universität des Saarlandes
- Mareike Krause, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Alfred Lameli, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Adrian Leemann, Universität Bern
- Alexandra N. Lenz, Universität Wien / Österreichische Akademie der Wissenschaften
- Nathalie Mederake, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Georg Oberdorfer, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Barbara Plank, LMU München
- Christoph Purschke, Universität Luxemburg, Department of Humanities
- Manuel Raaf, Bayerische Akademie der Wissenschaften
- Stefan Rabanus, Universität Verona
- Yves Scherrer, Universität Oslo
- Thomas Schmidt, linguisticbits.de / Universität Duisburg-Essen
- Beat Siebenhaar, Universität Leipzig
- Ingo Siegert, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- Nico Urbach, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Ella Wissenbach, Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Christian Zimmer, TU Dortmund
Kontakt zum Netzwerk:
Alfred Lameli lameli@uni-marburg.de
Hanna Fischer hanna.fischer@uni-marburg.de
Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Marburg