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Dialekt 3.0 – Die Zukunft der Regionalsprache
Vom 25. bis 27. März 2026 findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas die Tagung "Dialekt 3.0 – Die Zukunft der Regionalsprache" statt.
Die Tagung widmet sich der Dynamik der regionalen Varietäten des Deutschen aus einer zukunftsorientierten Perspektive und geht davon aus, dass Regionalsprache nicht nur sozialen Wandel abbildet, sondern zunehmend auch durch technologische Prozesse geprägt wird, etwa durch soziale Netzwerke oder ihre Verarbeitung in KI-Anwendungen. Der Begriff "Dialekt 3.0" steht somit für eine dritte Phase regionaler Sprachlichkeit; über die traditionellen Dialekte (1.0) und die jüngeren Regiolekte (2.0) hinaus rückt nun die digital und medial geprägte Zukunft regionaler Ausdrucksformen in den Fokus.
Ziel der Tagung ist es, diese Zukunftsperspektiven systematisch auszuloten. Durch die Zusammenführung von Expert:innen aus z. B. Neuro-, System- und Pragmalinguistik sowie der Computerwissenschaften entsteht ein interdisziplinäres Forum, das wissenschaftliche Erkenntnisse bündelt und neue Forschungsimpulse setzt.
Programm
Das Tagungsprogramm findet sich hier.
Im Rahmen der Tagung findet am 25.03.2026 um 18:00 Uhr der öffentliche Abendvortrag "150 Jahre Zukunft am Deutschen Sprachatlas" von Alfred Lameli statt.
Am 26.03.2026 wird um 18:30 Uhr die Ausstellung "Typisch Hessisch - Dialekte als kulturelles Gedächtnis" eröffnet.
Anmeldung
Anmeldungen nehmen wir gerne unter dsa2026@uni-marburg.de entgegen.
Organisation & Kontakt
Kontakt: dsa2026@uni-marburg.de
Organisation: Lisa Dücker, Marina Frank, Brigitte Ganswindt, Toke Hoffmeister, Bettina Kehrein, Caroline Kleen, Alfred Lameli