26.02.2026 Erfolgreicher Abschuss der BMFTR-Forschungsgruppe DAVIF

Fünf Jahre erforschte das Team die Rolle von Metadaten und die Möglichkeiten von Datenvisualisierungen für die digitale Filmgeschichtsschreibung

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Erfolgreicher Abschuss der BMFTR-Forschungsgruppe DAVIF am Institut für Medienwissenschaft

Die BMFTR-Forschungsgruppe „Ästhetiken des Zugangs. Datenvisualisierungen in der digitalen Filmgeschichtsschreibung am Beispiel der Forschung zu Frauen im frühen Kino" (DAVIF) (2021-2026) unter der Leitung von Dr. Sarah-Mai Dang feiert ihren erfolgreichen Abschluss.

Im Kern film- und medienwissenschaftlich ausgerichtet, hat die Forschungsgruppe durch ihre Arbeit einen richtungsweisenden Beitrag zur Entwicklung digitaler Tools, Methoden, Theorien und Fragestellungen im internationalen Kontext der Medienforschung und angrenzenden Fachgebieten geleistet. Zudem wurde die kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Wissensproduktion, Forschungsdatenmanagement und Open Science in den digitalen Geisteswissenschaften gestärkt.

Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Zuge der Förderrichtlinie zur theoretischen, methodischen und technischen Weiterentwicklung der Digital Humanities, blickt das Team auf fünf Jahre intensiver Projektarbeit zurück, die durch produktive und zugleich herausfordernde fach- und institutionenübergreifende Kollaborationen geprägt waren. Dazu zählen zwei internationale Konferenzen zu digitalen Methoden, Daten und Macht im Kontext des audiovisuellen Kulturerbes an der Philipps-Universität Marburg, Forschungsaufenthalte an der Columbia University und der Universität Zürich, Projektpräsentationen im In- und Ausland, eine Reihe von Workshops, studentische Projekte und Lehrveranstaltungen, eine beachtliche Anzahl an Publikationen und Datenvisualisierungen, sowie unzählige Stunden projektinterner Zusammenarbeit.

Die Forschungsgruppe dankt allen, die sie bei ihrem Vorhaben begleitet und unterstützt haben, die Rolle von filmhistorischen Metadaten für feministische Fragestellungen und digitale Methoden sowohl praktisch als auch theoretisch herauszuarbeiten. Ein besonderer Dank gilt den Projektpartner:innen: dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, dem Women Film Pioneers Project und der Arbeitsgruppe Grafik & Multimedia Programmierung der Marburger Informatik. Das Institut für Medienwissenschaft und das Marburg Center for Digital Culture and Infrastructure haben eine  interdisziplinäre Forschungsumgebung geboten, die weitere Kollaborationen ermöglicht hat. Zudem hat der Austausch mit den Fellows Feng-Mei Heberer, Tim van der Heijden und Clara Auclair die Arbeit des Teams sehr bereichert. Last but not least dankt die Projektleiterin Dr. Sarah-Mai Dang Pauline Junginger, Anne Hart, Marlene Leonie Biebricher und Elsa-Margareta Venzmer herzlich für ihre Mitarbeit in den verschiedenen Arbeitsphasen der Forschungsgruppe.

Die finalen Projektergebnisse werden in drei Monographien zu den Themenkomplexen Daten und Macht im Bereich des kulturellen Erbes, Pluralität und Disambiguierung im Kontext datenbasierter Forschung sowie situierte Filmgeschichte(n) und Datenvisualisierung bei meson press veröffentlicht.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen und Aktivitäten der Forschungsgruppe finden sich auf der Projektseite.

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