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Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Liste aktueller und vergangener wissenschaftlicher Veranstaltungen, die am Institut für Medienwissenschaft stattgefunden haben und/oder von Mitarbeiter/innen des Instituts initiiert wurde

  • KONFERENZ | Doing Digital Film History | 17.-19.11.2022 | Marburg

    The international research network “New Directions in Film Historiography. Digital Tools and Methods in Film and Media Studies” funded by the German Research Foundation (DFG) explores how digital technologies shape our understanding of film and cinema history.

    In order to analyze the epistemic, conceptual, and methodological frameworks of digital film historiography, the 15 network members bring together theory with practice. It is assumed that the challenges and potentials of digital technologies can best be understood in its far-reaching dimensions when both applied and critically reflected. Besides film and media studies, the researchers draw on approaches from various disciplines by spanning history, software studies, library and archive studies, and computer science.

    The conference takes place November 17-19, 2022 at Sprachatlas, Philipps-Universität Marburg.

    The conference is open to everyone interested in digital film historiography. Registration closed on November 1, 2022.

    If you have any questions, please contact us via doingdigitalfilmhistory@gmail.com.

    Conference website: https://www.uni-marburg.de/en/fb09/institutes/media-studies/research/research-projects/digitalfilmhistoriography/events/conference_program

    Organized by Sarah-Mai Dang (Philipps-Universität Marburg) and Tim van der Heijden (Open University of the Netherlands)

    The conference is funded by the DFG and BMBF.

  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA IX: Zwischen Terra X und High End - TV-Dokumentationen and beyond

    Innerhalb der medienpraktischen Veranstaltungsreihe DOING  AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft war am 22.06.2022 Philipp Grieß (Senior Producer, Regisseur und Kameramann, UFA Documentary Berlin) mit seinem Film "Expedition Arktis. Ein Jahr. Ein Schiff. Im Eis" zu Gast.

    Das Programm:

    17 Uhr: EXPEDITION ARKTIS. EIN JAHR. EIN SCHIFF. IM EIS (2020, 89 Min.),
    Screening im Studio-Kino, Capitol Marburg

    19 - 20:30 Uhr:  Philipp Grieß im Arbeitsgespräch mit Tina Kaiser,
    Hörsaalgebäude +1/0030

    Eintritt frei! Teilnahme für Studierende des B.A. Medienwissenschaft sowie des B.A. Kunst, Musik und Medien mit Anmeldung bis 20.6. an: tina.kaiser@staff.uni-marburg.de

    Konzeption & Organisation: Dr. Tina Kaiser

    Gefördert mit QSL-Mitteln des Landes Hessen 

  • W O R K S H O P | Deine Kamera ist eine App - Über Medienverflechtungen des Applizierens und Appropriierens | 08.-09.07.2021 | Online

    Jede Digitalkamera filmt über eine softwaretechnische Anwendung, kurz: App, woraus eine besondere Korrelation von Aufzeichnung und Programmierung neuer dokumentarischer Spielarten entsteht. In der Filmwissenschaft gibt es eine lange Tradition der Auseinandersetzung mit Aneignung, so zum Kompilationsfilm (Leyda 1967; Hamdorf 1989; Beauvais 1991), zum Found Footage Film (Hausheer und Settel 1992; Wees 1993), zum Second Hand Film (Blümlinger 2011), zum Essayfilm (Blümlinger und Wulff 1992; Strauven 2007; Kramer und Tode 2011) und zum Gebrauchsfilm (Hediger 2005; Acland und Wasson 2011; Schneider 2016; Zimmermann 2018) sowie zum Internet Cinema (Naficy 2012) und zu den Rebel Documentaries (Eickhof 2016).
    Die filmwissenschaftliche Auseinandersetzung mit softwaretechnischen Anwendungen und den daraus entstehenden audiovisuellen Formaten ist im Gegensatz dazu verhältnismäßig jung (Szita 2020, Casetti 2015). Eine postkinematografische Theoriebildung thematisiert sie hauptsächlich entlang dispositivkritischer (‚Die Explosion des Kinos‘), bildästhetischer (‚Smartphoneästhetik‘, ‚Poor Images‘) und weniger konzeptueller Argumentationslinien. Apps finden im Rahmen medienethno-grafischer Forschung, z.B. den Platform- oder Software Studies (Nieborg 2020, Constantinides 2018, Morris und Murray 2018, Miller und Matviyenko 2014) ihren Niederschlag als Untersuchungsgegenstände oder unter methodologischen Vorzeichen als Tools oder Werkzeuge einer medienwissenschaftlichen Forschung, u.a. implementiert durch die jüngst entstandenen App Studies (Dieter, Gerlitz und Hel-mond 2019).
    Im Mittelpunkt dieses Workshops steht die Frage nach der Rolle und Beziehung zwischen diesen beiden Theorie- und Praxisrichtungen – dem Postcinema und den Plattform/Software/App Studies – sowie der Thematisierung eines spezifischen epistemischen Vermögens, das sich aus den Medienverflechtungen zwischen Appropriation/Applikation, Appropriieren/Applizieren, Aneignen/Anwenden ergibt und gleichzeitig immer auch das Problem ihrer Bedingungen, ihrer Grenzen wie auch ihrer Kritik und Gültigkeit aufwirft. Mit dem programmatischen Befund ‚Deine Kamera ist eine App‘, soll daher in vier dialogischen Panels dem eröffneten Themenkreis zwischen Appropieren/Applizieren und seiner zeitgenössischen Brisanz wie auch historischen Tiefe entlang übergreifender Konzepte, wie Partizipation, Format, und Widerständigkeit begegnet werden.
    Der Workshop beleuchtet dabei die Verbindung zwischen Ästhetik und Technik, Kunst und Software und wendet sich neben Film auch sogenannten ‚Medienkünsten‘, dokumentarischen Videoformaten, Selbstdokumentationen, und Gaming zu. Dabei möchten wir folgenden Fragen nachgehen: Brin-gen technische Applikationen wie die ubiquitär zum Einsatz kommenden Apps, neue Formen der filmischen Appropriation hervor? Wie gestalten sich mediale Aneignungsprozesse unter digitalen Vorzeichen? Welche Veränderungen medialer Alltagspraxis sind über das praxeologische Verhältnis von Applizieren/Appropriieren beobachtbar? Welches Wirklichkeitsverständnis kann über ihre Applikation/Appropriation abgeleitet werden? Und welche historischen Verschiedenheiten lassen sich mit Blick auf Ungleichheiten zwischen dem ‚globalen Norden‘ und dem ‚globalen Süden‘ bei den in den Blick zu bekommenden Medienverflechtungen beobachten?

    Konzeption & Organisation: Dr. Elisa Linseisen & Dr. Alena Strohmaier

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  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA VIII: Kultur – Wissen – Medien – Vermittlung

    Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe Doing Audio-Visual Media des Instituts für Medienwissenschaft hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Über Vorträge und Workshops soll ein Einblick in die berufliche Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht werden. Im Sommersemester 2021 sowie im Wintersemester 2021/22 liegt der thematische Schwerpunkt auf medialen Praxen im wissensvermittelnden, kulturellen sowie im Bildungssektor.

    Konzeption & Organisation: Monika Weiß und Marie Krämer

    Zum Programm (ab 23.06.2021)

  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA VII: Einblicke in die Praxis der Computerspielbranche

    Anknüpfend an die annuale Reihe Doing Audio-Visual Media besteht das Ziel der Veranstaltungsreihe in der Einbindung praktischer Anteile in das Veranstaltungsangebot des Instituts für Medienwissenschaft. Der thematische Schwerpunkt liegt auf digitalen Spielen und hier spezifisch auf Tätigkeitsfeldern, die nicht notwendigerweise mit erweiterten informatischen Kenntnissen verbunden sind. Als Kooperationspartner der Veranstaltungsreihe dient das Medienzentrum der Universitätsbibliothek Marburg.

    Konzeption & Organisation: Stefan Simond und Michael Mosel

    Zum Programm (20.11.2019 - 05.02.2020)

  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA VI: Akteur_innen in der Filmpraxis

    Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld "Medien" ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung.

    Aus diesem Grund stellte die sechste DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe "Akteur_innen in der Filmpraxis" vor. Zu Gast waren Praktiker*innen aus verschiedenen Bereichen des Filmsektors, die das breite Spektrum audiovisueller Medienpraxis abbildeten. Sie stellten die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem Hintergrund ihres persönlichen Werdegangs vor, reflektierten aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen und diskutierten mit dem Publikum.
    Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Studierende aller 13 Hochschulen des hFMA-Netzwerks und war darüber hinaus offen für alle Interessierten.

    15.05.19: Christine Rüffert (Filmkuratorin, Universität Bremen)
    23.05.19: Rudolf Worschech (Filmkritiker / leit. Redakteur, epd Film Frankfurt/M.)
    05.06.19: Dr. Adelheid Heftberger (Referatsleiterin Filmbenutzung, Bundesarchiv Berlin)
    13.06.19: Bettina Brokemper (Film-und Fernsehproduzentin, Heimatfilm Köln)
    19.06.19: Hannah Pilarczyk (Filmkritikerin, Spiegel online Berlin)
    27.06.19: Birgit Kohler (Filmkuratorin, Arsenal/Berlinale Forum Berlin)
    10.07.19: Sylvia Müller (Geschäftsführerin, Neue Visionen Filmverleih/mm filmpresse, Berlin)
    17.07.19: Claudia Tronnier (Redaktionsleiterin, ZDF-Kleines Fernsehspiel Mainz)

    jeweils 18:15-19:45 Uhr

    Veranstaltungsort

    Philipps-Universität Marburg, Hörsaalgebäude Biegenstraße, 1. Stock, Raum +1/0120

    Konzeption und Organisation

    Dr. Sarah-Mai Dang, Dr. Tina Kaiser
    Unter Beteiligung im Bereich Filmkritik: Dr. Astrid Pohl

    gefördert durch QSL-Mittel des Landes Hessen und die hessische Film- und Medienakademie (hFMA)

  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA V: Filmverleiharbeit für den experimentellen Film - Auswahl, Veröffentlichung und Programmierung mit Isabella Reicher (sixpackfilm Wien)

    In einem Workshop, einem Podiumsgespräch und zwei Screenings erhalten Studierende und Interessierte die Möglichkeit, sich übergreifend zum Thema der Filmverleiharbeit, der Filmkuration und -veröffentlichung zu informieren, zu diskutieren und im Workshop eigene Übungen zu erstellen und konkrete Fragen zu klären.

    Veranstalter: Institut für Medienwissenschaft, Dr. Tina Kaiser in Kooperation mit dem Career Center der Philipps-Universität Marburg

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  • W O R K S H O P | Researching Amateur Film Cultures – Methods and Materials | 24.-25. Mai 2018 | Marburg

    Organized by Prof. Dr. Yvonne Zimmermann (Philipps-Universität Marburg) and Alexander Stark, M.A. (Philipps-Universität Marburg)

    Following up on last year’s productive workshop on Amateur Film at the University of Gothenburg, the next event of this kind takes place at the University of Marburg (24-25 May 2018): Organized by Yvonne Zimmermann and Alexander Stark, the International Workshop on Amateur Film is dedicated to Researching Amateur Film Cultures – Methods and Materials. The workshop gathers senior scholars and young researchers from around Europe who work in the field of amateur film research and serves as an informal platform for networking and the exchange of knowledge and experience.

    Weitere Informationen zum Programm
  • W O R K S H O P | Fan und Fragment | 25.09.2017 | Marburg

    Zweiter Workshops der AG Partizipations- und Fanforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft

    Fragmente verweisen immer auf ein Ganzes: „Das Fragment, ob es sich von der Totalität abstößt oder auf sie integrativ bezieht, ist von ihr unabhängig nicht zu denken“ (Dällenbach/Hart Nibbrig). Fans wiederum verweisen oft darauf, dass sie Teil eines größeren Zusammenhangs sind, einer Gemeinschaft, die sich um den Text oder das Fanobjekt herum formiert hat, aber keineswegs als homogen zu verstehen ist: Soziale Dynamiken und Hierarchien tragen zur Diversifizierung, zuweilen auch Zersplitterung von Fangemeinschaften bei. Fans schätzen ein Werk, kennen es bis ins Detail, spielen in ihren Beiträgen mit dessen Bestandteilen und Charakteristiken sowie den Lücken, die das jeweilige Narrativ gelassen hat. Hierbei erschaffen sie einen „Meta-Text“ (Jenkins), der die Grenzen des Originals überschreitet und zu erweitern vermag. Das Unvollständige ist hierbei Chance und Bedrohung zugleich: So problematisch eine eingestellte Serie etwa für den Fortbestand einer Fangemeinschaft sein mag, so einladend mögen vernachlässigte Handlungsstränge auf Fanfictionschreibende wirken. Der Workshop lädt dazu ein, die Begriffe ‚Fan‘ und ‚Fragment‘ produktiv zusammenzudenken und zu operationalisieren: Welchen Status nehmen Fanbeiträge ein, wenn sie im Kontext eines gedachten Ganzen gesehen werden? Ist gar der Fragmentcharakter ontologischer Bestandteil des Bezugsbegriffs ‚Fan‘? Welche Erkenntnisse ergeben sich, wenn Fanbeiträge als ein ‚Auffüllen oder Ausfüllen‘ und damit als dezidiert fragmentarisch betrachtet werden?

    Weitere Informationen zum Programm

  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA IV: Arbeitsfeld Wissenschaftsjournalismus mit Astrid Herbold

    TV-Reportagen und Wissenschaftssendungen, Online-Informationsdienste, YouTube-Videos, gedruckte Wissenschaftsmagazine – es gibt eine Fülle medialer Formate, die sich mit wissenschaftlichen Themen befassen. Der Wissenschaftsjournalismus boomt, auch (und gerade) in Zeiten von ‚Fake News’ und gefühlten Wahrheiten. Wissenschaftsjournalist_innen kommt dabei eine schwierige Aufgabe zu: Sie sind vermittelnde Instanzen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Das verlangt viel sprachliches Geschick und fächerübergreifende Auffassungsgabe, denn die Journalist_innen müssen komplexe Sachverhalte allgemeinverständlich und unterhaltsam aufbereiten, meist unter großem Zeitdruck arbeiten und dürfen hierbei die wesentlichen Erkenntnisse trotz erstrebter Vereinfachung nicht verfälschen.

    Der 5-stündige interaktive Workshop wird folgenden Fragen nachgehen: Wo und wie findet ein/e Wissenschaftsjournalist_in Themen? Wie verläuft die Recherche? Wie kann man komplizierte Sachverhalte spannend und gut verständlich erzählen? Welche (visuellen) Hilfsmittel stehen zur Verfügung? Wie und wo haben audiovisuelle Formate in den Wissenschaftsjournalismus Einzug gehalten? Und last but not least: Wie wird man Wissenschaftsjournalist_in – und macht das überhaupt Spaß? Gemeinsam führen wir Kurzanalysen durch, beschäftigen uns mit unterschiedlichen Formaten und Portalen (z.B. Prosieben Galileo, Ted Talks, SciViews, Nature; Zeit Wissen; Skeptics Society), beleuchten Trends und entwickeln eigene Themenvor-schläge.

    Workshop-Leitung: Dr. Astrid Herbold, Jg. 1973, ist promovierte Germanistin und arbeitet seit über 20 Jahren als freie Journalistin (u.a. für Tagesspiegel, Zeit Online, Die Zeit, Spektrum.de) mit dem Schwerpunkt Wissenschaftsjournalismus. Regelmäßig lektoriert sie außerdem Sachbücher im Auftrag der S. Fischer Verlage, der Ullstein Buchverlage und des Ch. Links Verlags. www.astrid-herbold.de

    Veranstalter: Institut für Medienwissenschaft, Dr. Sophie Einwächter in Kooperation mit dem Career Center der Philipps-Universität Marburg

    Weitere Informationen

  • V O R T R A G S R E I H E | Ästhetik und Medialität der Zeitschrift | Wintersemester 2017 | Marburg

    Um 1800 wird die Zeitschrift zu einem Medium, das seither die Kultur der Moderne reflektiert und prägt. Adressierung eines Massenpublikums, radikale Zeitbezogenheit, Serialität, Fragmentarität, Visualität sind einige Stichworte, unter denen die spezifische Medialität der Zeitschrift gefasst werden kann. Die Vortragsreihe erkundet dies – in Verbindung mit einem Seminar für Master-Studierende – aus verschiedenen Perspektiven der Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften. Ziel von Seminar und Vortragsreihe ist es, das Medium Zeitschrift systematisch wie historisch in seinen wesentlichen Zügen besonders anhand von Fallstudien und mit einem besonderen Blick auf die visuelle Kultur zu untersuchen. Layout, Grafik und Typographie sollen dabei ebenso zur Sprache kommen wie unterschiedliche Formate aus dem breiten Spektrum der Zeitschriftengattungen bis hin zu den jüngsten Produkten auf dem Markt.

    Weitere Informationen Informationen zu den einzelnen Terminen

  • W O R K S H O P | Maps and Apps: Mobile media and the reconfigurations of knowledge | 10.-11.11.2016 | Marburg

    The Maps and Apps International Workshop deals with the myriad ways in which digital and mobile media shape the dynamics of state-society relations and the insights we can extrapolate from this relatively new phenomenon. The workshop takes a closer look at the spatial dimensions of change that reimagine “the political”, the community, and identity. More specifically, the workshop seeks to discuss the aesthetic representations of these processes and these changing modes of knowledge production.

    Further Information on the Call for Papers can be found here.

  • S Y M P O S I U M | Zur Ästhetik des Gemachten in Animation und Comic. Interdisziplinäres Symposium deutschsprachiger Animations- und Comicforschung | 9.-11.11.2016 | Hannover

    Das Symposium ist eine Kooperationsveranstaltung der AG Animation und der AG Comicforschung. Ausgangspunkt für die gemeinsame Konferenz ist die Überlegung, dass Animation und Comic in ihren Ästhetiken offenkundige Parallelen aufweisen, denen jedoch bislang in der jeweils einschlägigen Forschung kaum angemessene Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Beide basieren auf künstlerischen Praktiken, die im Umgang mit spezifischen Techniken Bilder generieren, welche wiederum diese Techniken ihrer Entstehung in einer besonderen Art- und Weise mit ausstellen. Dementsprechend steht der Aspekt der „Gemachtheit“ von Animation und Comic im Zentrum des dreitägigen Symposiums. Die Veranstaltung ist als gemeinsames, interdisziplinäres Diskussionsforum konzipiert, in dessen Rahmen die Parallelen, Schnittstellen und Unterschiede herausgearbeitet werden sollen, die sich im Kontext von Animations- und Comicforschung im Hinblick auf die analytische, ästhetische und methodische Erfassung ihrer jeweiligen Gegenstände ergeben.

    Die Tagung wird organisiert von Hans-Joachim Backe (Kopenhagen), Julia Eckel (Marburg/Bochum), Erwin Feyersinger (Tübingen), Véronique Sina (Köln) und Jan-Noël Thon (Tübingen).

    Weitere Informationen finden sich unter aesthetikdesgemachten.wordpress.com.

  • K O N F E R E N Z | The Construction of Media-Authorships: History - Present - Future | 02.-04.06.2016 | Marburg

    Sampling, hacking, pirating, appropriating – these are only a few of the manifold creative techniques that are part of contemporary artistic practices. They are often inherently correlated to the use of digital and networked media. These practices put in question the traditional concept of art and literature as being a product created by identifiable, personal author-geniuses. Nevertheless, individual authorship is still the dominant concept in contemporary art production. Despite several obituaries (e.g. by Roland Barthes and Michel Foucault), the concept of the individual author never really died: artistic and literary practices self-mystified the author, even in fields which obviously rely on creative cooperations like film, theatre and multimedia installations.

    Taking this seeming contradiction into account, the conference turns both to historical as well as to current artistic practices within various media and fields of communication.

    Further information can be found here.

  • W O R K S H O P | Aktuelle Positionen der (inter-)nationalen Partizipations- und Fanforschung | 20.05.2016 | Marburg

    Partizipation besitzt für Medienrezipient_innen (in intensivierter Form auch: Fans) unterschiedliche kulturelle, soziale und mediale Implikationen, welche zu untersuchen die AG Partizipations- und Fanforschung sich zur Aufgabe gemacht hat. Im Kontext der interaktiven und kollaborationsfördernden Neuerungen, die das so genannte „Web 2.0“ (O’Reilly 2005) in der digitalen, mobilen und vernetzten Medienkultur des beginnenden 21. Jahrhunderts mit sich gebracht hat, wird der Diskurs um unterschiedliche Auffassungen von Teilhabe befeuert. Infolge veränderter technologischer Bedingungen entwickeln sich mediale Praktiken, die (a) hinsichtlich kreativer/innovativer kultureller Produktionen und (b) politischer Praxen von Mediennutzer_innen  bedeutsam sind sowie (c) zunehmend ökonomische Differenzierungsprozesse hervorbringen. Damit sind neben den potenziell neuen und noch auszuhandelnden Machtverhältnissen zwischen den etablierten Medien und ihren Nutzer_innen auch die veränderten Mechanismen gegenseitiger Abhängigkeit oder Ausbeutung zu reflektieren. Diesen Verhältnissen und ihrer wissenschaftlichen Analyse liegen verschieden konturierte Konzepte einer participatory (media) culture zugrunde, die es im Rahmen der AG zu diskutieren und zu reflektieren gilt. Der erste Workshop der AG Partizipations- und Fanforschung möchte deshalb Gelegenheit bieten, das Feld gemeinsam zu sondieren und Schlüsseltexte zu besprechen.

    Weitere Informationen zum Programm finden sich hier.

  • N A C H W U C H S T A G U N G | On/Off in medialer Figuration | 7.–9.04.2016 | Marburg

    In der Auseinandersetzung mit audiovisuellen (Massen)Medien begegnet einem häufig die Unterscheidung in On- und Off-Bereiche. Bereits 1969 benannte Noël Burch die sechs Gebiete des bildlichen Offs (hors-champ): die vier Seiten des Bildfeldes, den Raum hinter der Kulisse und den Raum hinter der Kamera, der gleichzeitig auf den Bereich vor der Leinwand verweist. Während der Tagung soll das Spannungsfeld von On und Off innerhalb der gesamten Bandbreite (audio)visueller Gegenstände Betrachtung finden, denn das Verhältnis von Anwesendem und Abwesendem in all seinen Ausprägungen stellt stets einen ausschlaggebenden Faktor bei der medialen Bedeutungsgenerierung dar. Noch dazu ist angesichts der zunehmenden Verbreitung des second screenings und der alltäglichen multimedialen Erzeugung von Zusatzinformationen die Frage nach dem On/Off-Verhältnis neu zu stellen; ist nicht gar eine Erweiterung des Off-Begriffs und ein Überdenken der Dichotomie on screen/off screen sinnvoll?

    Weitere Informationen zum Programm finden sich hier

  • P R E I S V E R L E I H U N G | Marburger Kamerapreis & Marburger Bild-Kunst Kameragespräche 2016 | | 11. -12.03.2016 | Marburg

    Der mit 5000 Euro dotierte 16. Marburger Kamerapreis geht in diesem Jahr an den deutschen Kameramann Jürgen Jürges. Der 1940 in Hannover geborene Jürges gilt auch weit über die Landesgrenze hinaus als einer der innovativsten und aufregendsten Kameramänner Europas, der sich immer wieder auf anderes Material einlässt. Aus der Begründung der Jury: „Jürgen Jürges’ Grundhaltung ist stets experimentell-forschend. Seine Auflösungen und Ausleuchtungen geben sich nie mit dem Naheliegenden und Formelhaften zufrieden, sondern suchen nach einem bildgestalterischen Mehrwert, der dem Inhalt des jeweiligen Films gemäß ist. Dabei gibt es aber keine Signatur, die auf Jürges verweist, sondern er begibt sich gemeinsam mit Regie, Darstellern und weiteren Filmschaffenden auf eine Expedition, um den adäquaten Ausdruck für eine Geschichte, ein Milieu oder ein Ereignis zu suchen. Legendär ist dabei seine bilderforschende Neugier, mit der er ausgetretene Pfade verlässt und sich auf unbekanntes Gebiet vorwagt.“

    Jürges nimmt den Preis am 12. März 2016 um 20.00 Uhr in der Alten Aula der Philipps-Universität Marburg entgegen. Vom 11. bis 12. März finden darüber hinaus wie jedes Jahr die Bild-Kunst Kameragespräche rund um die Preisvergabe in den Filmkunsttheatern Marburg statt und ab dem 10. Februar 2016 immer Mittwochs eine Film-Vorreihe mit Filmen des Gewinners.

    Link zur Veranstaltungs-Homepage

  • M E D I E N P R A X I S - R E I H E | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA II: Filmfestivals | 02.11., 09.11., 30.11.und 12.12 2015 | Marburg

    Die im Sommer 2015 begonnene Veranstaltungsreihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA geht nun in die zweite Runde - wie gehabt in Kooperation mit dem Career Center der Universität. Die Medienpraxis-Reihe widmet sich in diesem Semester Filmfestivals. Filmfestivalmacher_innen stellen ihre Festivals vor, u.a. zu Themen wie Projektmanagement, Programmierung, Finanzierung, Hintergründe und Historie.

    Termine:
    02.11.2015    OPEN EYES Kurzfilmfest Marburg, Sebastian Spors
    09.11.2015    FINAL CUT Kinderfilmfestival Marburg, Birgit Peulings
    16.11.2015    GLOBALE Mittelhessen, Simone Ott
    30.11.2015    goEAST FESTIVAL Wiesbaden, Stefan Adrian
    14.12.2015    NIPPON CONNECTION Frankfurt, Martin Bregenzer

    Zeit & Ort: Montags,  14:15-15:45 Uhr,  Hörsaalgebäude,  1. OG,  Raum 0030

    Weitere Details finden sich hier

  • W O R K S H O P | Lehre 2.0: Medienwissenschaftliche Praxis im Wandel | 18.09.2015 | Marburg

    Workshop im Rahmen der Kommission Lehre (Gesellschaft für Medienwissenschaft)

    Digitale Revolution und soziale Vernetzung haben innerhalb medialer, kultureller und sozialer Felder tiefe Spuren hinterlassen, um deren Dokumentation, Analyse und Theoretisierung sich die Medienwissenschaft aktuell bemüht. Von dieser Entwicklung betroffen ist ganz konkret die Lehre, die nicht nur inhaltlich mit sich stets transformierenden Gegenständen operiert, sondern auch ganz praktisch und pragmatisch in der Anwendung von der Umstellung gängiger Formate und technischer Hilfsmittel herausgefordert, zuweilen in Mitleidenschaft gezogen ist. Der Workshop gibt Lehrenden die Gelegenheit, diese besonderen Herausforderungen zu thematisieren und zu diskutieren. Welche Problemstellungen, welche Chancen der Vermittlung eröffnen sich, wenn Lehre digitale oder sozial vernetzte Sphären und Gegenstände thematisiert und deren Wirkungsweisen zu vermitteln versucht? Welche Probleme tun sich in der Handhabung von digitalen und sozialen Medien in der Lehre auf?

    Beginn: 9.15 Uhr
    Ort: Deutschhausstraße 11 + 13 (MARA) | 35037 Marburg | Raum 01.0030

    Organisiert wird der Workshop von Sophie Einwächter, Karina Kirsten, Ann-Marie Letourneur, Monika Weiß

    Weitere Details finden sich hier

  • P O D I U M S D I S K U S S I O N   &   W O R K S H O P S | DOING AUDIO-VISUAL MEDIA. Audiovisuelles Schreiben und Entwickeln in Film, Serie und Games | 03. und 04. Juli 2015 | Marburg

    In drei Workshops und einer Experten-Podiumsdiskussion rund um zeitgenössisches audiovisuelles Schreiben und Entwickeln erhalten Studierende und Interessierte die Möglichkeit, sich medienübergreifend zum Thema zu informieren, zu diskutieren und in den Workshops eigene Übungen zu erstellen. Erfahrene Expert_innen aus der TV-Serienentwicklung, der Kinofilmproduktion und der Computerspieleentwicklung werden dazu nach Marburg anreisen und ihre innovativen Arbeitsweisen zwischen Konvention und bahnbrechender Neuerung vorstellen.

    Das Podiumsgespräch zum Thema "DOING AUDIO-VISUAL MEDIA: AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN – PERSÖNLICHE HERANGEHENSWEISEN" mit Orkun Ertener, Maria Speth und René Bauer findet am 03. Juli 2015 im Theater im g-werk in Marburg statt.

    Am 04. Juli 2015 veranstaltet das Institut für Medienwissenschaft in Kooperation mit dem Career Center der Universität Marburg mehrere Workshops mit den drei Expert_innen aus der Praxis.

    Weitere Details finden sich hier

  • F I L M R E I H E | 3D Sehen: Seminar und Filmreihe zur dritten Dimension im Film| 21. April – 7. Juli 2015 | Marburg

    Filme in 3D – nur Effekthascherei und technische Spielerei oder eine ungeahnte neue Dimension?
    Dieser Frage widmen sich im Sommersemester die Medienwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Yvonne Zimmermann und Karina Kirsten in ihren Lehrveranstaltungen zum Thema „3D Sehen – Stereoskopisches Wahrnehmen im Film und in anderen medialen Kontexten“ am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Begleitend dazu veranstalten sie in Kooperation mit dem Cineplex Marburg die Filmreihe „Die dritte Dimension: Filme in 3D“ mit ausgewählten 3D-Filmen und einer Sonderveranstaltung zur Geschichte des 3D-Kinos ab 1900 mit Stefan Drößler, dem Leiter des Filmmuseum München.

    Filmreihe „Die dritte Dimension: Filme in 3D“ vom 21. April bis 7. Juli 2015 immer dienstags um 20 Uhr im Cineplex Marburg

    Vortrag mit Filmbeispielen „Die Geschichte des 3D-Films“ am Montag, den 27. April 2015 um 20 Uhr im Cineplex Marburg

    Weitere Informationen zu Filmen und Terminen unter www.uni-marburg.de/3d-sehen

  • K O N F E R E N Z | Spectres of Justice: The Aesthetics of Dealing with Violent Pasts | 28. - 30. Mai 2015 | Marburg

    International Conference organised by the Research Network "Re-Configurations. History, Rememberance and Transformation Processes in the Middle East & North Africa" at the CNMS, the "Turning Points research groups" (funded by DFG/Leipzig) and the "Center for Conflict Studies".

    In the ever broadening field of transitional justice studies, the arts have received scant attention. Yet, it is frequently artists, authors and intellectuals who are to be found at the forefront of civil society efforts to come to terms with a troubled past. Be it in Serbia, Lebanon, Cambodia, Argentina or South Africa, literature, film, theatre, visual arts, music and popular culture are deeply marked by the violent conflicts of the past and the present. While individual pieces of work have been the subject of academic inquiry in a number of disciplines, the relations of cultural production to processes of transitional justice have hardly been explored.

    The conference aims to investigate specific cultural products and situate them in their respective social and historical context. It will consider how notions of truth, justice, reconciliation and memory are constructed in works of art and literature, by the authors and artists, and in the reception of these works and artists in the media. Finally it will explore how this wider discourse on and practice of transitional justice is in turn shaped by cultural production.

    Further information and the programme schedule can be found on the conference website

  • V O R T R A G | Gastvortrag von Fred Turner: The Democratic Surround and the Forgotten History of Multimedia | 26. Mai 2015 | Marburg

    Am 26.05.2015 ist Fred Turner von der Stanford University am Institut zu Gast mit einem Vortrag zu The Democratic Surround and the Forgotten History of Multimedia.

    Uhrzeit: 16-18 Uhr
    Raum: Hörsaal 01H01

    Abstract: Today we find ourselves surrounded by screens – on our iPhones, our tablets, our desktop computers. Little do we know that we are living out the multimedia dreams of several dozen Cold War social scientists and propagandists, a handful of Bauhaus artists, and the musician John Cage. Fred Turner tracks those dreams from World War II to the psychedelic sixties and lays bare the long-buried cultural roots of an American media revolution.

    Fred Turner is Associate Professor of Communication at Stanford University. His books include the widely acclaimed From Counterculture to Cyberculture: Stewart Brand, the Whole Earth Network, and The Rise of Digital Utopianism; and most recently, The Democratic Surround: Multimedia and American Liberalism from World War II to the Psychedelic Sixties. His essays have tackled topics from the rise of reality TV to the role of the Burning Man festival at Google. They can be found online at http://fredturner.stanford.edu.

  • K O N F E R E N Z | #selfie - Imag(in)ing the Self in Digital Media | 23. - 24. April 2015 | Marburg

    Selfies are everywhere. Miley Cyrus does it, Barack Obama does it, and even pope Francis leaves his popemobile to let his followers take some selfies with him. Since the term ‚selfie’ has been chosen to be the word of the year 2013 by the Oxford Dictionaries, it has become evident that taking and sharing selfies is not just some temporary hype of web culture but a noteworthy cultural practice that calls for further academic exploration. The phenomenon of selfies raises a variety of questions regarding subjectivity, identity, the recent history of photography, network culture, and image theory. What is new about selfies? To what extent should they be considered as a remediation of older image practices like self-portraiture or personal photography? Why did the genre of ‚selfies’ become viral in social online media? How did this new visual genre evolve and develop so many subgenres? What are the technological conditions of the social practice of taking and sharing selfies? The conference seeks to explore these and other questions and welcomes distributions from different disciplines.

    Further information can be found on the conference website www.uni-marburg.de/selfie.

  • P R E I S V E R L E I H U N G | Marburger Kamerapreis & Marburger Bild-Kunst Kameragespräche 2015 | 06. - 07. März 2015 | Marburg

    Der mit 5000 Euro dotierte 15. Marburger Kamerapreis geht in diesem Jahr an den amerikanischen Kameramann Edward Lachman. Der 1949 in Morristown, New Jersey, geborene Eward Lachmann kann als Grenzgänger zwischen dem europäischen Autorenfilm und Hollywood-Kino, zwischen Dokument und Fiktion sowie zwischen Fotografie und Film angesehen werden. Aus der Begründung der Jury: "Wenn man den europäischen Film mit seinen Autoren und erkennbaren Handschriften und das US-amerikanische Kino mit seiner handwerklichen Präzision und kommerziellen Ansprüchen als zwei Pole eines Kontinuums betrachtet, so ist die Kameraarbeit von Edward Lachman die perfekte Brücke zwischen diesen beiden (vermeintlichen) Gegensätzen."

    Lachman nimmt den Preis am 7. März 2015 um 20.00 Uhr in der Alten Aula der Philipps-Universität Marburg entgegen. Vom 6. bis 7. März finden darüber hinaus wie jedes Jahr die Bild-Kunst Kameragespräche rund um die Preisvergabe in den Filmkunsttheatern Marburg statt.

    Link zur Veranstaltungs-Homepage

  • V O R T R A G S R E I H E | Medien  Archiv  Praxis | Sommersemester & Wintersemester 2014 | Marburg

    Das Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg veranstaltet im Sommer- und Wintersemester 2014 eine Vortragsreihe zur Praxis von Medienarchiven. Unter dem Titel „MEDIEN ARCHIV PRAXIS“ wird der engen Verflechtung von Archiv- und Medienpraxis nachgegangen. Es sind PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Medienbereichen und Archivinstitutionen zu Gast, die Organisationsformen und Praktiken archivarischer Arbeit sowie Aufarbeitung in unterschiedlichen medialen Kontexten vorstellen und die Bedeutung des Archivs für die wissenschaftliche, künstlerische und berufspraktische Auseinandersetzung mit Medien beleuchten.

    Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Veranstaltungshomepage unter www.uni-marburg.de/medienarchivpraxis.

  • K O N F E R E N Z | Medien|Recht | Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) | 02. - 04. Oktober 2014 | Marburg

    Die Gesellschaft für Medienwissenschaft veranstaltet jährlich eine Tagung zur Diskussion aktueller Themen des Fachgebiets und theoretischer sowie methodischer Entwicklungen der Medienwissenschaft. Neben der Präsentation von Forschungsergebnissen bietet die Tagung Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und zur Auseinandersetzung mit wissenschaftspolitischen Fragen.

    Die diesjährige Jahrestagung wird ausgerichtet vom Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg und findet vom 2.-4. Oktober 2014 statt.

    Das diesjährige Tagungsthema "Medien|Recht" fragt sowohl nach der Begründung und Legitimation des Medialen im Allgemeinen wie, spezifischer, nach den Gesetzen, Normen und Texten, die von juristischer Seite aus die Medialität der Welt geprägt haben. An der Schnittstelle dieser beiden Felder liegt somit ein Themenkomplex, der theoretische, historische und analytische Fragen aufwirft, aber auch ganz konkret ebenso praktische wie politische Interventionen erfordert.

    Weitere Informationen gibt es auf der Tagungshomepage unter www.gfm2014.de sowie auf den Seiten der Gesellschaft für Medienwissenschaft unter www.gfmedienwissenschaft.de

  • P R E I S V E R L E I H U N G | Marburger Kamerapreis 2014 | 07. - 08. März 2014 | Marburg

    Der diesjährige, 14. Marburger Kamerapreis geht an den polnischen Kameramann Paweł Edelman. Der 1958 in Łódź geborene Edelman wird als führender europäischer Bildgestalter ausgezeichnet, der die zerklüftete Geschichte des letzten Jahrhunderts mit beeindruckenden Bildern übersetzt hat.

    Paweł Edelman nimmt den Preis am 8. März 2014 um 20.00 Uhr in der Alten Aula der Philipps-Universität Marburg entgegen. Vom 7. bis 8. März finden wie jedes Jahr mit Edelman die Marburger Bild-Kunst Kameragespräche rund um die Preisvergabe in den Filmkunsttheatern Marburg statt.

    Link zur Veranstaltungs-Homepage

    hFMA-Workshop "Die Schule von Łódź und die polnische Kameratradition“

    Am Donnerstag, dem 06.03.2014 (von 10 bis 16 Uhr), findet im Rahmen des Marburger Kamerapreises und der Marburger Bild-Kunst Kameragespräche der hFMA-Workshop „Die Schule von Łódź und die polnische Kameratradition“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos; es wird jedoch um eine Anmeldung gebeten (per Mail an kirstenk(at)staff.uni-marburg.de).

    Informationen zum Workshop als PDF

  • K O N F E R E N Z | Melancholia - Imaging the End of the World | 05. - 07. Juni 2013 | Marburg

    International Conference at Philipps-University Marburg.
    Organized by Central Connecticut State University and Philipps University

    We live in a world at risk.  Various prophecies and clandestine calendars point to the end of the world, while serious theorists engage with the idea of scenario planning as a scientific tool for the evaluation of the future. Even the fictions of contemporary reality and social life present narratives of decay and the end of a commonly shared social reality. Despite their orientation towards the future, these catastrophic scenarios function to organize present social reality, and all are reflected in our audiovisual media. The conference Melancholia - Imaging the End of the World will present papers on a broad spectrum of issues and historical moments that engage critically with the topic of Visions of the End of the World, in film, television and digital media.

    Link zur Veranstaltungs-Homepage

  • P R E I S V E R L E I H U N G | Marburger Kamerapreis 2013 | 08. - 09. März 2013 | Marburg

    Der mit 5.000,– € dotierte Marburger Kamerapreis 2013 geht an den deutschen Kameramann Reinhold Vorschneider. Der 1951 geborene Vorschneider tritt bereits seit den 1980ern durch seine abwechslungsreiche und präzise filmische Bildgestaltung in Erscheinung.
    Die Entscheidung der Jury begründet sich in Vorschneiders Filmbildern, die "durch ihre außerordentliche Präzision und durch ein durchdachtes Konzept" auffallen. Die von ihm gedrehten Filme setzen "keine auffällige Effekte" ein, besitzen aber doch etwas Eigenes, "das sich häufig in der Lichtgestaltung und im Umgang mit dem Raum findet." Vorschneider ist vor allem in deutschen Filmen als Bildgestalter verantwortlich. Er arbeitete mit bedeutenden Autorenfilmern wie Rudolf Thome, Angela Schanelec und Thomas Arslan zusammen.

    Die Preisverleihung an Reinhold Vorschneider findet am 8. März 2013 in der Alten Aula der Philipps-Universität Marburg statt.

    Die Kameragespräche finden am 8. und 9. März 2013 in den Marburger Filmkunsttheatern statt.

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  • K O N F E R E N Z | 26. Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium | 04. - 06. März 2013 | Marburg

    Das Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium (FFK) ist eine fachwissenschaftliche Tagung im deutschsprachigen Raum, die seit 1988 jedes Jahr an einer anderen Universität veranstaltet wird. Das FFK bietet Medienwissenschaftlern die Möglichkeit aktuelle Forschungsarbeiten und -ergebnisse zu präsentieren. Es wird kein übergreifendes Rahmenthema gesetzt, um das gesamte Spektrum der Medienwissenschaft einzugliedern.

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  • S U M M E R   S C H O O L | Social Work in Virtual Contexts | 21. Juli - 07. August 2013 | Maastricht

    The Erasmus Intensive Programme Life Long Learning supports teaching cooperations on a European level. We are glad to inform the students of the BA programmes  “Media Sciences” , "Art, Music, Media" and the MA programme “Media and Cultural Praxis” in Marburg  and students in Maastricht that a cooperation between Aydin University (Istanbul), Maastricht University (Maastricht) and Philipps University (Marburg) has been also granted support for second first year 2013:  A joint class with lecturers and students from the participating universities will be offered from July 21 to August 7, 2013 in Maastricht (The Netherlands)

  • V O R T R A G | Gastvortrag von David Bordwell: Narrative Innovations in 1940s US Cinema | 30. Oktober 2012 | Marburg

    Am Di, 30.10.2012, wird der Filmwissenschaftler David Bordwell am Institut für Medienwissenschaft über "Narrative Innovations in 1940s US Cinema" reden. Der US-amerikanische Filmwissenschaftler David Bordwell ist einer der weltweit bekanntesten Experten für Geschichte und Ästhetik (nicht nur) des Hollywood-Kinos. Er hat mehrere Standardwerke verfasst, die zur Pflichtlektüre für Filmliebhaber und Studierende der Filmwissenschaft zählen, u.a. Film Art: An Introduction, Film History: An Introduction (gemeinsam mit Kristin Thompson) und Narration in the Fiction Film.

    Der Vortrag ist in englischer Sprache. Mit einer Einführung durch Prof. Dr. Malte Hagener.

    Uhrzeit: 16-18 Uhr
    Raum: Hörsaal 01H01

  • S Y M P O S I U M | Internationale Woche mit Referenten aus ganz Europa | 29. – 31. Mai 2012 |  Marburg

    Wissenschaftler der Universitäten von Antwerpen, Belfast, Leicester, Maastricht, Paris, Turin und Istanbul sind vom 29. bis 31. Mai 2012 zu Gast am Institut für Medienwissenschaft. Bereits seit 1987 besteht das Erasmus-Programm und hat dem europäischen Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden wichtige Impulse gegeben. Daran anknüpfend lädt das Institut erstmals sieben Wissenschaftler von europäischen Partneruniversitäten ein, um die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Lehre und Studium im europäischen Kontext zu fördern.

    In zahlreichen Vorträgen am 29. und 30. Mai erhalten Studierende Gelegenheit, Wissenschaftler aus ganz Europa kennenzulernen und in Dialog mit ihnen zu treten. Zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung werden in einem Symposium am 31. Mai aktuelle Fragen der Medienwissenschaft zur Disposition gestellt. Eingeladen sind alle Lehrenden und Studierenden.

    Symposium Questions of Media Studies – Teaching Media in the European Context

    Ort: Kanadasaal, Universitätsbibliothek Marburg
    Zeit: 9.00-15.00

    Eine Veranstaltung des Instituts für Medienwissenschaft in Kooperation mit dem Referat für Europäische Bildungsprogramme.

  • R I N G V O R L E S U N G | Ringvorlesung „Zur Zukunft der ästhetischen Erziehung. Medienkultur und Bildung im Zeitalter digitaler Netzwerke.“ | 18. April - 11. Juli 2012 | Marburg / Frankfurt / Mainz / Offenbach

    Interdisziplinäre Vortragsreihe der Philipps-Universität Marburg, der Goethe-Universität Frankfurt
    und der Hessischen Film- und Medienakademie (hFMA)

    „Was heißt Bildung unter den Bedingungen digitaler Medien? Was müssen wir über Ursprünge und Dynamiken der gegenwärtigen Medienkultur wissen, um noch als gebildet gelten zu können?” Diesen und weiteren Fragen geht die Veranstaltungsreihe „Zur Zukunft der ästhetischen Erziehung. Medienkultur und Bildung im Zeitalter digitaler Netzwerke” in acht Vorträgen nach, die im Sommersemester 2012 von der Philipps-Universität Marburg und der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie veranstaltet werden.
    Die Reihe will neue Perspektiven der ästhetischen Erziehung und der Bildung unter Medienbedingungen jenseits der Medienphobie, aber auch jenseits einer unkritischen Medieneuphorie entwerfen. Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an ein breites Publikum, der Eintritt ist frei. Zu Wort kommen namhafte Vertreter der Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Philosophie und Medienpädagogik aus Europa und den USA.

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  • P R E I S V E R L E I H U N G | Marburger Kamerapreis 2012 | 02. - 03. März 2012 | Marburg

    Im Rahmen der 14. Marburger Kameragespräche erhält Agnès Godard den mit 5.000,- EUR dotierten und zum 12. Mal verliehenen Marburger Kamerapreis. Mit Agnès Godard wird eine Kamerafrau ausgezeichnet, die sich in den vergangenen 20 Jahren als eine der prägnantesten, mutigsten und einflussreichsten Bildgestalterinnen im europäischen Film erwiesen hat. Aktuell ist sie im diesjährigen Berlinale Wettbewerb mit einem Film von Ursula Meier vertreten. Ursula Meier wird als Laudatorin ebenfalls nach Marburg anreisen.

    Bereits am 8. Februar um 20 Uhr startet die Vorreihe zum Kamerapreis mit dem Film "Zusammen ist man weniger allein" im Marburger Filmkunsttheater. Die Marburger Kameragespräche 2012 finden dann am 2. und 3. März in den Marburger Filmkunsttheatern statt. Die Preisverleihung erfolgt am 2. März um 20.00 Uhr in der Alten Aula der Philipps-Universität.

    Link zur Veranstaltungs-Homepage