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In der Auseinandersetzung mit audiovisuellen (Massen)Medien begegnet einem häufig die Unterscheidung in On- und Off-Bereiche. Bereits 1969 benannte Noël Burch die sechs Gebiete des bildlichen Offs (hors-champ): die vier Seiten des Bildfeldes, den Raum hinter der Kulisse und den Raum hinter der Kamera, der gleichzeitig auf den Bereich vor der Leinwand verweist. Während der Tagung soll das Spannungsfeld von On und Off innerhalb der gesamten Bandbreite (audio)visueller Gegenstände Betrachtung finden, denn das Verhältnis von Anwesendem und Abwesendem in all seinen Ausprägungen stellt stets einen ausschlaggebenden Faktor bei der medialen Bedeutungsgenerierung dar. Noch dazu ist angesichts der zunehmenden Verbreitung des second screenings und der alltäglichen multimedialen Erzeugung von Zusatzinformationen die Frage nach dem On/Off-Verhältnis neu zu stellen; ist nicht gar eine Erweiterung des Off-Begriffs und ein Überdenken der Dichotomie on screen/off screen sinnvoll?

Die Tagung findet in den Räumlichkeiten des Instituts für Medienwissenschaft, Wilhelm-Röpke-Straße 6 (Turm A, 1. Stock), 35039 Marburg, statt.

Programmflyer zum Download (PDF)


TAGUNGSPROGRAMM

Donnerstag, 7. April 2016

Ab 11.00 Uhr  

Anreise

12.30 Uhr

Begrüßung durch das Organisationsteam

[Raum 01A02]

13.00 Uhr

  

Jana Zündel

(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Das On im Off – Figurales Voice-Over und doppelte Präsenz
13.45 Uhr Vincent Fröhlich
(Philipps-Universität Marburg
)
Serielle Off-Time

14.30 Uhr

Kaffeepause

[Raum 01A02]

15.00 Uhr

   

Rasmus Greiner

(Universität Bremen)

Filmsound und Geschichte:
Die Bedeutung von On/Off für die ‚auditive Histosphäre‘
15.45 Uhr Felix T. Gregor

(Universität zu Köln
)
To See, or Not to See –
Kapitalismus als anwesende Abwesenheit im Film
16.30 Uhr Hauke Lehmann
(
Freie Universität Berlin
)
On und Off im Modus der Paranoia

17.15 Uhr

Kaffeepause

[Raum 01A02]

17.45 Uhr

   

Keynote Hans J. Wulff

19.00 Uhr

Abendessen


Freitag, 8. April 2016

[Raum 01A02]

9.30 Uhr             

   

Monika Weiß
(Philipps-Universität Marburg
)
Die Faktizität von Off-Erzählung und
Direktadressierung: 
Wie aus medialen
Versuchsanordnungen erfahrbare
Vergangenheit wird

[Raum 01A03]

9.30 Uhr          

   

Panel „Ambivalenz als kritisches Prinzip.
Computerspiele zwischen On und Off“


Philipp Bojahr

(
Universität Siegen)

Zum Störfall als Bruch zwischen On und Off

Timo Schemer-Reinhard
(Universität Siegen)

‚Erfolg freigeschaltet‘:
Achievements als Stimmen aus dem Off

Claudius Clüver
(
Universität Siegen
)
Der Off-Bereich des Systems Computerspiel:
Problematiken der materiellen Träger
10.15 Uhr Alexander Stark

(Philipps-Universität Marburg
)
„Wir wollen jedoch nicht verzweifeln an der Größe
unserer Aufgabe!“ - Das narrative Off in den
Nachkriegsfilmen der Dortmunder Amateurfilmerin
Elisabeth Wilms
 
 

11.00 Uhr

Kaffeepause

   

[Raum 01A02]

11.15 Uhr

   

Carlo Thielmann
(
Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Somatisches hors champ?
Zur Leibphänomenologie des Filmaußen

[Raum 01A03]

11.15 Uhr   

   

Peter Scheinpflug
(Universität zu Köln
)
Turn your second screen on! Neu-Verhandlungen
von On und Off durch Second-Screen-Apps am
Beispiel des Films App
12.00 Uhr Daniel Rode

(Philipps-Universität Marburg
)
Das Armband zählt mit: On/Off im Self-Tracking
12.00 Uhr Ivo Ritzer

(Universität Bayreuth)
Das post/koloniale On/Off.
Zur Aufteilung des Sinnlichen in medialen Figurationen

12.45 Uhr

Mittagspause

   

[Raum 01A02]

14.45 Uhr

   

Ramona Kahl
(Philipps-Universität Marburg)

Spiele mit An- und Abwesendem –
Erzähl- und Darstellungsstrategien in Manga
   
15.30 Uhr Simon Frisch
(
Bauhaus-Universität Weimar)

Immanentes Off oder Bild ohne Form
   
16.15 Uhr Iris Fraueneder
(
Universität Wien
)
Spur und Kristall, Überlagerung und Differenz –
Bildliche Resonanzen aus dem Off
   

17.00 Uhr

Kaffeepause

   

[Raum 01A03]

17.30 Uhr

   

Konstantinos-Antonios Goutos
(
Leipzig/Marburg)

"'off' sein muss"
Präsentation und Diskussion seiner Videoarbeit
the[video]Flâneu® shoots auschwitz
   

19.00 Uhr

Abendessen

   


Samstag, 9. April 2016

[Raum 01A02]

9.30 Uhr           

   

Lisa Mattil 
(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
)

Immer bereit, ins On zu wechseln:
Grenzverschiebungen beim Radio
10.15 Uhr Markus Kügle
(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
)
Das Close-Up ohne Hors-Champ als Opferperspektive.
Synekdochische Operationen in dokumentarischen und
fernsehjournalistischen Form(at)en

11.00 Uhr

Kaffeepause

[Raum 01A02]

11.15 Uhr

   

Karina Kirsten

(Philipps-Universität Marburg
)
Das Spiel im Spiel im Spiel…
Die Einbindung des Off und das Beiseitesprechen als
selbstreferentieller Akt in House of Cards
12.00 Uhr Philipp Blum
(Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart
)
Genre on/off? Von hors-champ und hors-cadre zum
hors-temps im Film zwischen Dokument und Phantasma
am Beispiel von The Blair Witch Project (1999)

12.45 Uhr

Abschlussdiskussion

 

RAHMENPROGRAMM

Konstantinos-Antonios Goutos / Thijs de Lange
"'on' sein kann"
 durchgehende Installation im Tagungscafé, Raum 01A01

Zuletzt aktualisiert: 21.02.2016 · Sabine Wirth, Institut für Medienwissenschaft

 
 
 
Fb. 09 - Germanistik und Kunstwissenschaften

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Tel. +49 6421/28-24634, Fax +49 6421/28-26989, E-Mail: fauli@staff.uni-marburg.de

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