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Projekte und Zentren

Die folgenden Projekte und Zentren sind an unserem Institut angesiedelt oder werden unter Beteiligung von Institutsmitgliedern durchgeführt.

RoboPraX

Icon RoboPraX

Die voranschreitende Entwicklung und Verbreitung der Digitalisierung in der Arbeitswelt erfordert in vielerlei Hinsicht ein Umdenken im Bereich der zu Grunde liegenden Aus- und Weiterbildung, die mit der Forderung „Informatik an die Schulen“ oft plakativ untermauert wird. Allerdings fehlen bisher die dafür benötigten Konzepte und Inhalte. Der digitale Wandel erfordert nicht nur das Lehren und Lernen mit Medien, sondern auch das Lernen über Medien, so dass am Ende neue Medienkompetenzen und neue Herangehensweisen an Problemlösungen entstehen.

RoboPraX hat zum Ziel, diese Herausforderungen in ihrer Gesamtheit aufzugreifen und einen neuen Qualifizierungsrahmen zu schaffen, der mit speziell dafür eingesetzten Werkzeugen und Medien das Lernen über Medien ermöglicht. Als Grundlage für diesen neuen Weg dienen humanoide Roboter und die zu deren Entwicklung zur Verfügung stehenden Dienstprogramme und Entwicklungsumgebungen.

Projekt H.E.A.R.T.

Ein stilisierter Roboter mit weißem Herz auf der linken Brustseite.

Das vom BMBF finanzierte Projekt HEART untersucht den Komplex „Roboter im Alltag“ im Hochschulkontext qualitativ, um Forschungsfragen und Hypothesen für weitere empirische Studien zu formulieren und Konsequenzen für die wachsende Verbreitung humanoider Roboter abzuleiten.

In der ersten Phase des Vorhabens wurde 2017 der aktuelle Stand der Forschung zum Einsatz humanoider Roboter im Hochschulalltag ermittelt und in Form mehrerer Publiukationen aufbereitet. Die zweite Phase formuliert seit Anfang 2018 durch qualitative Studien Fragen und entwickelt Hypothesen, wie durch ein Miteinander von humanoiden Robotern und Menschen in unterschiedlichen alltäglichen Rollen und Situationen Mehrwerte für beide entstehen können. Die Studien sind auf die Fähigkeiten des humanoiden Roboters „Pepper“ im Bereich des verkörperten Dialogs abgestimmt und generieren Hypothesen zu Mehrwerten von Pepper als Teilnehmer an verkörperten Mensch-Roboter-Interaktionen. Mittlerweile hat das Projekt, wie die Süddeutsche Zeitung im Dezember 2018 schrieb: "den Gipfel der Digitalisierung erklommen". Speziell die entwickelten Roboter-Apps sind einzigartig. Näheres unter: https://www.project-heart.de.

Marburger Zentrum für Kanadastudien

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Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien ist im Jahre 2001 entstanden aus der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Kanada der Philipps-Universität, die 1989 gegründet wurde und sich schon damals auf seit langem existierende Forschungsinteressen von Marburger Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an kanadischen Themen stützten konnte.

Das Zentrum besteht aus Mitgliedern verschiedener Fachbereiche (u.a. Fremdsprachliche Philologien, Geographie, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie) und Einrichtungen (Universitätsbibliothek) der Universität, die ein gemeinsames Interesse an Kanada und Kanadastudien haben. Zu den Zielen des Zentrums zählt die Vermittlung und Vertiefung von Kenntnissen über - unter anderem - geographische Gegebenheiten, das politische und soziale System und die Literatur(en) des zweitgrößten Landes der Erde.

The Virtual Linguistics Campus

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Der Virtual Linguistics Campus (VLC) ist die weltgrößte E-Learning-Plattform für linguistische Inhalte. Das Angebot des VLC beinhaltet für die Hochschullehre anerkannte sprachwissenschaftliche Kurse und Kursmaterial in den Bereichen theoretischer und angewandter Linguistik. Zudem bietet der VLC eine Vielzahl sprachwissenschaftlicher Werkzeuge sowie alle für ein erfolgreiches E-Learning notwendigen Kommunikationsmöglichkeiten.

Virtuelles Zentrum für Lehrerbildung

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Das Virtuelle Zentrum für Lehrerbildung (VZL) bot Kurse für Lehrerinnen und Lehrer sowie Lehramtsstudierende an. Alle Kurse waren vom Institut für Qualitätsentwicklung für Lehrerfortbildung des Hessischen Kultusministeriums zertifiziert. Sie konnten ohne Präsenzphasen bearbeitet werden und beinhalteten alle kommunikativen Elemente, die für erfolgreiches E-Learning benötigt werden. Die Kurse basierten auf Multimedia-Prinzipien, die den Horizont konventioneller Lehrmethoden erweitern. Das Projekt wurde im Jahr 2017 nach zehnjähriger Förderung durch das Hessische Kultusministerium eingestellt.