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Projekte und Zentren

Die folgenden Projekte und Zentren sind an unserem Institut angesiedelt oder werden unter Beteiligung von Institutsmitgliedern durchgeführt.

Grammatikalische Nativisierung im gesprochenen sri-lankischen Englisch

Das sri-lankische Englisch ist ein Dialekt des Englischen, der sich in dem südöstlich von Indien gelegenen Inselstaat seit über 200 Jahren entwickelt, nachdem die englische Sprache durch die Briten – aufgrund deren Interesse an den lokalen natürlichen Ressourcen – dorthin gelangte.  Die Lebenswelt Sri Lankas, aber auch der Kontakt mit den Landessprachen Singhalesisch und Tamil führten über die Jahrhunderte dazu, dass sich das zeitgenössische sri-lankische Englisch von seinem Mutterdialekt aus Großbritannien unterscheidet. Beschreibungen der sprachlichen Besonderheiten des sri-lankischen Englisch basieren jedoch bislang größtenteils auf Erzählungen. Auf Basis der gesprochenen Komponenten des International Corpus of English  widmet sich dieses Projekt der Untersuchung der Grammatik des sri-lankischen Englisch im Vergleich zum britischen und indischen Englisch, um deren Merkmale empirisch und statistisch abgesichert herauszuarbeiten.

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Syntax Beyond the Canon: Cutting-edge Studies of Non-Canonical Syntax in English

In dem DFG-geförderten Forschungsnetzwerk "Syntax Beyond the Canon: Cutting-edge Studies of Non-Canonical Syntax in English" widmen sich die MitgliederInnen der strukturellen Vielseitigkeit der englischen Sprache und gehen der Fragestellung nach, wie, wann und warum es im Sprachgebrauch zu strukturellen Abweichungen eines anerkannten Standards und somit der Wahl alternativer Konstruktionen kommen kann (z.B. Tim likes Anna very much. vs. It is Anna that Tim likes very much. vs. Tim likes her, Anna, very much.). Durch die Zusammenarbeit von ForscherInnen mit verschiedensten Schwerpunkten strebt das Netzwerk eine ganzheitliche Betrachtung nicht-kanonischer Phänomene an, d.h. die Projekte befassen sich nicht nur mit deren Verwendung im Englischen der Gegenwart, sondern berücksichtigen auch historische Daten sowie verschiedene muttersprachliche wie auch zweit- und fremdsprachliche Kontexte. 

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The Linguist's Lair

Foto: Rolf Kreyer

Die Themen der Sprachwissenschaft können für Studienanfänger zunächst besonders herausfordernd sein, weil diese in der Regel im Schulcurriculum nicht in Erscheinung treten. Dieser Schwierigkeit stellt sich das Projekt The Linguist’s Lair in spielerischer Weise in Form des ersten digitalen, linguistischen Escape-Rooms. Das Spiel begleitet die Einführungsveranstaltung und bietet Studierenden eine unmittelbare und spielerische Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Marburger Zentrum für Kanadastudien

Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien ist im Jahre 2001 entstanden aus der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Kanada der Philipps-Universität, die 1989 gegründet wurde und sich schon damals auf seit langem existierende Forschungsinteressen von Marburger Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an kanadischen Themen stützten konnte.

Das Zentrum besteht aus Mitgliedern verschiedener Fachbereiche (u.a. Fremdsprachliche Philologien, Geographie, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie) und Einrichtungen (Universitätsbibliothek) der Universität, die ein gemeinsames Interesse an Kanada und Kanadastudien haben. Zu den Zielen des Zentrums zählt die Vermittlung und Vertiefung von Kenntnissen über - unter anderem - geographische Gegebenheiten, das politische und soziale System und die Literatur(en) des zweitgrößten Landes der Erde.