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Hochleistungsrechnen

Für Forschung und Wissenschaft steht mit der Inbetriebnahme von MaRC3a ein leistungsstarkes Compute Cluster zur Verfügung, das an die Bedarfe des modernen High Performance Computing (HPC) kontinuierlich angepasst wird.

Nicht nur um den aktuellen Erfordernissen gerecht zu werden, sondern auch um Spitzenforschung im Bereich BigData und KI bestmöglich zu unterstützen, wird das ca. 10 Jahre alte HPC Cluster MaRC2 voraussichtlich im Dezember 2021 durch MaRC3a abgelöst und später durch weitere Ausbaustufen ergänzt. Vorbereitungen für MaRC3b (MaRCQuant) mit Fokus auf quantenphysikalischen und MaRC3c mit Fokus auf medizinisch-psychologischen Berechnungen sind bereits in Arbeit. MaRC3a befindet sich aktuell (Sept. 2021) im Testbetrieb, Details siehe Wissenswertes.

Ergänzt wird das HPC Cluster MaRC3a durch das hochverfügbare Marburger Storage Cluster (MaSC), das den effizienten Umgang mit großen Datenmengen ermöglicht. Die Philipps-Universität verfolgt mit MaRC3 und MaSC einen Konsolidierungsansatz für High Performance Computing und compute-nahen Storage. Zum einen wird ein übergreifendes Interface für die Nutzung aller Systeme implementiert, zum anderen besteht für einzelne Arbeitsgruppen die Möglichkeit, eigene Nodes oder GPUs beizusteuern.

Die beiden Cluster MaRC3a und MaSC stehen für kleinere Projekte grundsätzlich allen Forschenden der Philipps-Universität zur Verfügung; über optionale Beteiligungen können erweiterte Ressourcen bereitgestellt werden. Wenn Sie Bedarf an den Rechenleistungen haben, wenden Sie sich gerne an unser HPC-Team, siehe Support und Hilfe.

Zielgruppe

Forschende und Wissenschaftler/innen der Uni-Marburg

Voraussetzung

  • Zentrales Benutzerkonto (Uni-Account)
  • Vom Arbeitsgruppenleiter/in unterschriebene Nutzungserklärung (Zusendung auf Anfrage)

Anleitungen

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    Das HPC-Team erreichen Sie unter . Bitte geben Sie bei Anfragen ihren Account und einen aussagekräftigen Betreff an.

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    MaRC3a ist im Forschungsbau Synthetische Mikrobiologie (ZSM2) untergebracht. Das Cluster wurde in Kooperation mit verschiedenen Forschergruppen der Philipps-Universität ermöglicht und wird vom HRZ betrieben. Aktuell besteht MaRC3a u.a. aus 26 Compute Nodes, die zusammen 1.664 Prozessor-Kerne zur Verfügung stellen und über 256 bis 1.024 GB RAM verfügen. Zusätzlich stehen 28 GPU-Beschleuniger (NVIDIA V100S und A100) für massiv parallele Anwendungen wie KI, Image Processing, und physikalische Simulationen bereit. Als Datenspeicher verfügt MaRC3a über ein paralleles Dateisystem mit 266 TB und hat zudem direkten Zugriff auf das Storage Cluster MaSC.

    Das seit 10 Jahren im Einsatz befindliche HPC Cluster MaRC2 verfügt nach einer Reihe von Hardware-Ausfällen noch über eine Peak-Compute-Leistung von ca. 44 TFLOPs. Mit der Ablösung durch MaRC3a wird die kombinierte Peak-Leistung von CPUs (ca. 53 TFLOPs) und GPUs (ca. 250 bis 6.500 TFLOPs je nach erforderlicher Rechengenauigkeit) bereitstehen.

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