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Hochleistungsrechnen

Hochleistungsrechner für wissenschaftliche Simulationsrechnungen werden in der Regel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität als „Forschungsgroßgerät“ beschafft und zentral im HRZ betrieben. Nach Absprache können diese Rechner/Cluster dann in beschränktem Rahmen auch von anderen Arbeitsgruppen der Universität genutzt werden. Aktuell (2019) ist der Computer Cluster MaRC2 in Betrieb und kann von Wissenschaftler/innen aller Fachbereiche der Philipps-Universität für Modellrechnungen und Simulationen genutzt werden, die eine hohe Rechenleistung oder viel Arbeitsspeicher erfordern. MaRC2 wurde in 2011/12 beschafft, dem entsprechend werden altersbedingte (Teil-)Ausfälle immer wahrscheinlicher. Ein Betrieb unter Hardware-Support ist nicht mehr wirtschaftlich vertretbar. Die Beschaffung eines Rechenclusters ist geplant - die Realisierung ist 2020 zu erwarten.

Zielgruppe

(Gast-)Wissenschaftler/innen

Voraussetzung

  • Zentrales Benutzerkonto (Uni-Account)
  • Vom Arbeitsgruppenleiter/in unterschriebene Nutzungserklärung (Zusendung auf Anfrage)

Anleitungen

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    Das MaRC2-Team erreichen Sie unter . Bitte geben Sie bei Anfragen ihren Account und einen aussagekräftigen Betreff an.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen WissenswertesWissenswertes

    Als Betriebssystem kommt auf den Head Nodes Red Hat Enterprise Linux zum Einsatz, die Compute Nodes werden hingegen mit CentOS betrieben. Auszuführende Programme müssen als Jobs an das Batchsystem (Sun Grid Engine 6.2u5) übergeben werden. Verschiedene Software und Compiler werden über Environment Modules zur Verfügung gestellt, z.B. gcc-, Intel- und PGI-Compiler für Fortran/C/C++ sowie Open MPI oder Parastation MPI. Eine detaillierte Softwareliste finden Sie im MaRC2-Wiki.

    Mit einer maximalen Rechenleistung von knapp 56,5 TFlop/s (d.h. maximal 56,5 Billionen arithmetische Operationen pro Sekunde) liegt die Leistungsfähigkeit von MaRC2 um ein bis zwei Größenordnungen unter der Kapazität, wie sie derzeit in großen überregionalen Rechenzentren (RZ Stuttgart, FZ Jülich, LRZ München, ...) oder beim Lichtenberg-Rechner in Darmstadt bereitgestellt wird. Andererseits kann auf einem lokalen Cluster viel flexibler als in einem großen Zentrum auf die spezifischen Anforderungen der einzelnen Benutzer eingegangen werden. MaRC2 steht daher im Spektrum der Compute-Server zwischen dem Desktop-PC und einem Höchstleistungsrechner.