15.01.2020 Heisenberg-Förderung für Solveig Richter

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Solveig Richter, gegenwärtig Juniorprofessorin für International Conflict Management an der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt, wurde mit ihrem Forschungsantrag und dem Zentrum als Gastinstitution ins Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen.

Solveig Richter war mit einem Forschungsprogramm zum Thema „Blended Legitimacy: Nichtstaatliche Herrschaftsakteure und der Wandel politischer Ordnung in Nachkriegsgesellschaften“ erfolgreich. Sie möchte in den kommenden Jahren untersuchen, wie nach Beendigung von Bürgerkriegen eine legitime staatliche Ordnung neu geformt wird. Dabei spielen gerade nichtstaatliche Gruppen eine zentrale Rolle, wie frühere Gewaltgruppen, Rebellen oder Klientelnetzwerke. Richter plant dafür unter anderem Feldforschungen in Kosovo, Mali, Kolumbien und den Philippinen und möchte ihr Forschungsnetzwerk mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Globalen Süden ausbauen.

Die Heisenberg-Förderung zielt ab auf „herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllen“ und soll ihnen ermöglichen, „sich auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorzubereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen zu bearbeiten“. Richter erhält für ihr Forschungsprojekt von der DFG eine umfassende Förderung von bis zu fünf Jahren.

Mehr Informationen zum Heisenberg-Programm finden Sie hier: https://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/heisenberg/

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