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  • Foto: T. Bonacker

Arbeitsgruppe Bonacker

Die Arbeitsgruppe befasst sich thematisch mit der Politik des internationalen Statebuilding in Friedens- und Entkolonialisierungsprozessen, mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Aufarbeitung von Massengewalt, mit Politikformen in autoritären Staaten und ethnisch polarisierten Gesellschaften sowie mit der Lokalisierung globaler Normen und damit verbundenen gesellschaftlichen Konflikten insbesondere im Feld der sexuellen und reproduktiven Rechte. Methodisch nutzt die Arbeitsgruppe vorwiegend qualitative Methoden der vergleichenden sozialwissenschaftlichen Forschung. Die empirischen Forschungen sind dabei stark theorieorientiert und greifen insbesondere Diskussionen aus dem Umfeld der Weltgesellschafts-, Globalisierungs- und Lokalisierungsforschung sowie den critical security studies auf.

Zur Zeit führen wir drei Drittmittelprojekte durch:

  • Sicherheit in Übergangsverwaltungen
  • Sexualität übersetzten
  • Reparationspolitik von Opferorganisationen in Transitional Justice-Prozessen

Gemeinsam mit dem Zivilen Friedensdienst in der GIZ sowie Partneruniversitäten in Battambang (Kambodscha), Dili (Timor Leste) und Marawi (Mindanao, Philippinen) sind wir an dem anwendungsorientierten Projekt "Southeast Asian University Partnership for Peacebuilding and Conflict Transformation" beteiligt.