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Tätigkeitsfelder Germanistik
Die Germanistik ist die Wissenschaft von der deutschen Sprache, Literatur und Kultur. Sie ist eine Geisteswissenschaft mit einem direkten, nicht zu unterschätzenden Einfluss auf alles Gesellschaftliche. Germanist*innen sind auf allen acht Tätigkeitsfeldern des akademischen Arbeitsmarktes anzutreffen:
Forschung und Lehre
Kommunikation
Bildung
Beratung
Management
Organisation und Verwaltung
Dienstleistung
Sonstiges
Wer sich auf die Herausforderung einlässt, eine „Landessprache“, entweder als eigene, aber auch als „fremde“, wissenschaftlich zu erkunden, wird es bald als Abenteuer erleben. Es geht nie um das gesprochene Wort, den gelesenen Text allein, sondern immer darum, woher er kommt, was seine Entstehung beeinflusst hat, welche „Nachbarschaften“ darin zu entdecken sind, was er ausdrücken will, was er erreichen kann.
Die Germanistik hat also immer sowohl eine historische als auch eine aktuelle Perspektive. Sie kümmert sich sowohl um den Alltag des gesprochenen Wortes als auch um die höchste Form künstlerischen Ausdrucks. Sie ist sowohl Kommunikations-, als auch Kultur- und Kunstwissenschaft. Wann wird aus Sprechen Erzählung, wann aus Text Literatur? Welche Medien können genutzt werden, um Botschaften zu senden? Wann gelingt sprachliche Kommunikation? Wie, wo und wann scheitert das Sprechen, Lesen oder Schreiben? Menschen, die Germanistik studieren, haben eine Fülle von Möglichkeiten, sich zu bilden und zu spezialisieren. Allen gemeinsam ist aber, dass sie Viel-Lesende, Viel-Schreibende und Viel-Sprechende sind.
Diese Informationen wurden auf Grundlage von BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Wir danken Edgar Losse von der Agentur für Arbeit Marburg für die Anregung und Unterstützung.