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Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft (M.A.)

Kurzbeschreibung

Gegenstand des Studiums der Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft ist die indogermanische Sprachfamilie. Das Ziel dieser Disziplin ist es, das Verwandtschaftsverhältnis, das zwischen den zu diesem Sprachstamm gehörenden Sprachen besteht, zu bestimmen und Einsichten in die Differenzierungsprozesse zu gewinnen, die bis zu den heute gesprochenen Sprachen geführt haben. Die Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft wendet sich bevorzugt den frühest greifbaren Stufen der Einzelsprachen zu und versucht, deren sprachliche Zeugnisse möglichst genau zu erfassen, die Lautsysteme und grammatischen Strukturen detailliert zu beschreiben, den Wortschatz zu sammeln sowie die Wortbedeutungen zu ermitteln. Wörter und grammatische Formen werden auch auf ihre Etymologie hin untersucht.

Schwerpunkt

Neben einer umfassenden Ausbildung in historisch-vergleichender (indogermanischer) Sprachwissenschaft wird in Marburg auch eine Vertiefungsrichtung in der Anatolistik (Hethitologie) sowie in typologisch-vergleichender Sprachwissenschaft angeboten.

Ziele

Berufliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft“ finden sich insbesondere im Bereich der Erwachsenenbildung, des Bibliotheks- und Verlagswesens (Print- und audiovisuelle Medien), der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements, des Sprachunterrichts sowie der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Schlüsselkompetenzen auf organisatorischer und kommunikativer sowie auf geistiger Ebene (Kompetenz zur selbstständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbstständige Organisation eigener Projekte; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; analytische und kognitive Kompetenz) und die Fremdsprachenkenntnisse erweitern das Berufsfeld in spezifischen Sparten von Wirtschaftsunternehmen.

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