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Nah- und Mitteloststudien (Middle Eastern Studies) (M.A.)

Kurzbeschreibung

Der forschungsorientierte, einjährige Masterstudiengang Orientwissenschaft baut auf dem vierjährigen Bachelorstudiengang Orientwissenschaft (international) auf und vertieft die dort erworbenen fachwissenschaftlichen, sprachpraktischen und interkulturellen Kompetenzen. Sie sollen sowohl auf eine selbständige wissenschaftliche Tätigkeit (Promotion) vorbereitet als auch in die Lage versetzt werden, komplexe Methoden anzuwenden und Fragestellungen zu bearbeiten. Zudem diskutieren Sie in einem fächerübergreifenden interdisziplinären Kolloquium gemeinsam aktuelle Forschungsthemen und Herangehensweisen und erwerben so neben Präsentations- und Kommunikationskompetenzen auch Fähigkeiten im wissenschaftlichen Diskurs und Austausch. Darüber hinaus sollen Sie die Übertragung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen auf andere Arbeitsfelder trainieren.

Schwerpunkte

Der Studiengang zeichnet sich durch Interdisziplinarität aus: Sie belegen individuell nach Ihren Fähigkeiten und Interessen Module aus den Bereichen der Orientwissenschaft, ergänzt durch eine fachspezifische Sprachausbildung und unterlegt durch ein einleitendes Modul zu Theorien und Methodik in der Orientwissenschaft.

Ziele

Die wachsende Bedeutung der Länder des islamischen Kulturkreises erschließt den Absolventinnen und Absolventen orientwissenschaftlicher Fächer eine Reihe von Tätigkeitsfeldern. Der Bedarf an Sprach- und Regionalkompetenz für Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens steigt stetig an. Ein einheitliches Berufsprofil existiert jedoch ebenso wenig wie eine festliegende Berufslaufbahn.

Den Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Orientwissenschaft“ eröffnen sich aufgrund der im Studium erworbenen fachlichen, fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen und der erlangten Fähigkeit, selbständig erarbeitete Forschungsergebnisse adäquat zu vermitteln, ein breites Spektrum möglicher Berufsfelder auch außerhalb der Universität und wissenschaftlicher Einrichtungen.

Denkbar sind Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, in internationalen Organisationen und Kulturinstitutionen, in der Kulturvermittlung und in Bereichen des Kulturmanagements, in der Öffentlichkeitsarbeit, in Ministerien und Behörden, im Verlagswesen, in der Journalistik, in Bibliotheken und Museen und in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten.

Weitere Schlüsselkompetenzen auf organisatorischer, kommunikativer und sozialer sowie auf geistiger Ebene (Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Lernfähigkeit; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Moderationskompetenz; Sozialkompetenz, analytische und kognitive Kompetenz) und die Fremdsprachenkenntnisse erweitern das Berufsfeld in spezifischen Sparten von Wirtschaftsunternehmen.

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