15.04.2020 Reformation der Kirche – Reform der Bildung. Band 16 der Reihe Academia Marburgensis ist erschienen

Die Gründung der Philipps-Universität Marburg im Jahr 1527 stand im Zeichen der Reformation. Landgraf Philipp der Großmütige stattete damit sein Territorium mit einer eigenen, fürstlichen Landesuniversität neuen Typs aus. Zugleich setzte er ein viel beachtetes Zeichen für den Wert akademischer Bildung für die reformatorische Neugestaltung von Kirche und Gesellschaft. Die Marburger Universität steht in vieler Hinsicht exemplarisch für den Zusammenhang von Kirchen- und Bildungsreform.

Der vorliegende Band enthält die Beiträge eines Internationalen Symposiums, das im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 gemeinsam von der Philipps-Universität Marburg, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau veranstaltet wurde. 18 Autorinnen und Autoren aus Deutschland und dem europäischen Ausland behandeln die Geschichte der Universität Marburg und ihrer Schwesteruniversität Gießen in der Gründungsphase und im ersten Jahrhundert ihres Bestehens unter besonderer Berücksichtigung reformationsgeschichtlicher Aspekte und werfen dabei auch vergleichende Blicke auf die zeitgenössische Universitätsgeschichte in Deutschland und Europa.

Mit Beiträgen von
Matthias Asche, Horst Carl, Heinrich de Wall, Karlheinz Diez, Eva-Marie Felschow, Willem Frijhoff, Martin Hein, Leonhard Hell, Volker Jung, Ralf Koerrenz, Katharina Krause, Athina Lexutt, Christoph Markschies, Markus Matthias, Marcel Nieden, Katharina Schaal, Wolf-Friedrich Schäufele, Gury Schneider-Ludorff, Herman Selderhuis, Wilhelm Ernst Winterhager, Markus Wriedt

Wolf-Friedrich Schäufele (Hrsg.), Reformation der Kirche - Reform der Bildung. Die Universität Marburg und der reformatorische Bildungsauftrag (Academia Marburgensis 16), 302  Seiten,  broschiert,  34,90 €, Münster 2020

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